Allgemeine Berichte | 18.08.2013

Eich lebt! Spieleparade auf dem Eicher Sportplatz war ein großer Erfolg

„Spiel ohne Grenzen“

Das „Spiel ohne Grenzen“, bei dem sechs Dorfmannschaften gegeneinander antraten, die sich aus sechs jeweils gleichgroßen Teilen Eichs rekrutierten, war ein Riesenerfolg. privat

Eich. Im Rahmen der Sportwoche des SV Eintracht Eich wurde ein „Spiel ohne Grenzen“ zwischen den unterschiedlichen Dorfteilen von Eich durchgeführt.

Die Fußballer der „Alten Herren“ des Sportvereins planten und organisierten eine Spieleparade mit sechs unterschiedlichen Spielen, die von sechs Eicher-Dorfmannschaften gegeneinander ausgefochten wurden. Eich wurde dafür in sechs gleichgroße Teile aufgeteilt, dass sich über Straßen und Gebiete eine Zusammengehörigkeit ganz natürlich ergab. Ob es sich um das alte Neubaugebiet oder den Dorfkern handelte, die Teamchefs hatten Teilnehmer zu mobilisieren, so dass Spiele mit 10 bis 18 Teilnehmern durchgeführt werden konnten. Es kamen bis zu 50 Teilnehmer pro Team auf den Horeb.

Die Teamchefs gaben den Dorfgebieten Namen, die einen Bezug zum Dorfgebiet hatte. So traten „Die Gipfelstürmer“ aus dem Dorfbereich der Katharinastrasse, Wassenacher Straße, Annastraße und Krayerstraße u.a. gegen das Team „Nastbären“ der Nickenicher Straße und Am Nastberg, gegen das Team „Dorfmitte“ mit Eicherstrasse, Josefstrasse, Florianstrasse u.a., gegen das Team „Tanne“ Burgstraße, Schulstraße u.a., gegen das Team „Südländer“ In der Trift, Nickenicher Straße, Auf den vier Morgen u.a. das Team „Kiez 4“ mit der Hundsgasse, Eicher Straße, Hintergasse u.a., an.

Rund 350 Teilnehmer und Zuschauer fanden den Weg auf den Horeb. Ein farbenfrohes Bild, denn von klein nach groß trugen die jeweiligen Teams auch einheitliche Trikots mit den Teamnamen darauf.

Unter der Leitung von Günter Zakowski und seinem Schiedsrichterteam konnten die Spiele beginnen.

Beim ersten Spiel mit der Aufgabe mit 15 Mitspielern 20 Golfbälle durch einen Feuerwehrschlauch zu befördern, siegte das Team Tanne.

Im zweiten Spiel mussten 19 Gegenstände so mit Decken über eine Wegstrecke befördert werden, dass der Sieger die geringste Zeit dafür benötigte. Hier waren die „Südländer“ erfolgreich.

Im dritten Spiel sollten 16 Spieler in einer festgelegten Zeit gefüllte Wasserbecher auf einem Brett über einen Hindernisparcours jonglieren. Das Team „Gipfelstürmer“ hatten das meiste Wasser im Auffangbehälter gesammelt.

Beim vierten Spiel waren 15 Teilnehmer des jeweiligen Teams mit Kabelbindern an den Händen aneinander gebunden und sollten so viele Hulla-Hupp-Reifen in drei Minuten so durch die Mannschaft bringen. Hier lag das Team der Nastbären klar vorne.

Über eine große Infotafel, die Kurt Engel in sehr viel Detailarbeit erstellt hatte, wurden die Zwischenstände immer aktuell angegeben.

Wie im richtigen „Spiel ohne Grenzen“ konnten die Teams auch Joker setzen, die die erreichte Punktezahl verdoppelte. Hiermit wurde die Gesamtwertung das ein oder andere Mal durcheinander gewirbelt. Der Moderator Rudi Kirchem kommentierte die gesamten Spiele mit einer atemberaubenden Hingabe und forderte immer wieder zu einer Laola auf.

Beim fünften Spiel, das ähnlich wie beim Biathlon zwei unterschiedliche Sportarten miteinander verband, starteten pro Team 16 Mitspieler. In Vierergruppen sollte auf zwei Stangen ein Karton über einen Parcours transportiert werden. Anschließend mussten die Spieler Fußbälle in ein Tor schießen. Gelang dies nicht, war mit dem Karton eine Strafrundenstrecke zu durchlaufen, bevor man den Karton an die nächste Vierergruppe des Teams zur Übergabe übergab. Bei diesem Gaudi gewannen die Südländer das packende Rennen.

Im letzten Spiel mussten so viele Fußbälle in einer festgelegten Zeit mit dem Fuß abgeschlagen, aufgefangen und in definierten Zonen weitertransportiert werden. Dieses Spiel erstreckte sich über den gesamten Fußballplatz und war eine tolle Mannschaftsleistung. Hier siegten die Nastbären mit den meisten richtig abgelegten Bällen.

In der Gesamtwertung gab es zwei Sieger. Sowohl die Nastbären als auch die Südländer hatten 31 Punkte. Moderator Rudi Kirchem machte per Mikrofon den Vorschlag, den gewonnenen Pokal ans „Kappelchen“ (Kreuzung Nickenicher Straße/Eicher Straße) zu stellen und jede Woche putzt ein anderes Team die Trophäe. Denn genau hier ist die Dorfgrenze der beiden Teams.

„Eich ohne Grenzen“ war ein großer Erfolg. 350 Zuschauer und Aktive kamen auf den Sportplatz. Ob jung ob alt, Mädchen, Junge große und kleine Eicher, alle hatten Spaß mit- und gegeneinander. Man kam als Nachbar oder neu hinzugezogener ins Gespräch mit den anderen Eichern. Das Dorf hatte auf einmal keine Grenzen mehr. Bei einem kühlen Getränk und einer Bratwurst endete dieser wunderschöne Gemeinschaftstag. Un d dass Petrus den Eichern wohlgesonnen ist, ist ja schon länger bekannt.

Ob es ein solches spielerisches Eicher Großereignis eine Wiederholung erfährt? Man wird es sehen.

Das „Spiel ohne Grenzen“, bei dem sechs Dorfmannschaften gegeneinander antraten, die sich aus sechs jeweils gleichgroßen Teilen Eichs rekrutierten, war ein Riesenerfolg. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Daueranzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Koblenz blüht 2026
Koblenz blüht
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Osteraktion
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
Rathaus in Kruft
385

In Kruft scheint derzeit ein Refrain der SPD Fraktion die Oberhand gewonnen zu haben: Das „Herumhacken“ auf das Thema Aufwandsentschädigung der Verwaltung. (Zur Information: Wie aus der Stellungnahme der Verwaltung und der CDU Bürgerblock-Fraktion zu ersehen ist, wird das Anliegen schon bei der Kommunalaufsicht geprüft. Es ist nicht notwendig, diese Angelegenheit täglich zu erwähnen.)

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2262

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Schulze Klima -Image
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
fit für`s Alter?
Container Anzeige
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Anzeige KW 14
Titelanzeige
Stellenanzeige Personalreferent/in