Menge der umgeschlagenen Güter wächst um mehr als fünf Prozent
Staatssekretär Kern zu Gast im Andernacher Hafen
Andernach. Der Andernacher Hafen bleibt weiterhin einer der bedeutendsten Logistikstandorte der Region am Mittelrhein. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Hafen der Bäckerjungenstadt mit einem Plus von 5,6 Prozent einen in dieser Höhe nicht erwarteten Anstieg der umgeschlagenen Gütermengen. Damit schiebt sich Andernach an Mainz vorbei auf den zweiten Platz hinter Ludwigshafen. Insgesamt wurden in Andernach 2,9 Millionen Tonnen umgeschlagen. Auch das Containergeschäft boomt: 132.000 TEU (1 TEU = 1 zwanzig Fuß großer Container) verzeichneten die Verantwortlichen. Diese guten Ergebnisse präsentierten die Geschäftsführer der für den Hafen zuständigen Stadtwerke Andernach, Lars Hörnig und Jan Deuster, dem rheinland-pfälzischen Staatssekretär im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, Günter Kern, während seines Besuchs in Andernach. „2013 haben wir in allen Hafensegmenten zulegen können. Das freut uns besonders. Hier gilt unser Dank unseren Kunden und unseren Mitarbeitern für die geleistete Arbeit.“ erläuterten Deuster und Hörnig. Das traditionelle Massengutgeschäft verzeichnete in einem Jahr ohne große Hoch- und Niedrigwasserphasen ebenso eine Steigerung, wie Stückgut-, Schwerlast- und Containerumschlag. „Das Wachstum und die damit erhöhte Auslastung unserer vorhandenen Kapazitäten helfen uns, bei unserem Weg den Hafen in die Wirtschaftlichkeit zu führen“, betonten die Stadtwerke-Geschäftsführer, die ihren Besuchern auch die 2013 durchgeführten und 2014 anstehenden Baumaßnahmen erläuterten. So wurden unter anderem im laufenden Jahr ein Kran und eine Bandverladeanlage umfassend saniert. Der Staatssekretär zeigte sich beeindruckt von der Leistungsstärke des Hafens und lobte ganz besonders, dass Andernach auf die sogenannte Trimodalität (Verladung von und auf Schiff, Schiene, Straße) im Hafen gesetzt hat. Jeder Cent, der in den Hafen gesteckt worden ist, sei sehr gut investiertes Geld in die Zukunft. Kern ließ sich Beisein von Vertretern des Aufsichtsrats und des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden, Bürgermeister Claus Peitz, auch die weiteren Geschäftsfelder der Stadtwerke erläutern. Eine besondere Rolle spielte hier natürlich die Versorgung der Bürger mit Bäckerjungenstrom und Bäckerjungengas. Der Staatssekretär lobte mit Blick auf den Geschäftsbereich Energie die Weitsicht der Stadtwerke, ihr Strom- und Gasnetz nicht verkauft zu haben und durch ihre Neuausrichtung einen Beitrag für die Energiewende in Andernach zu leisten. Pressemitteilung der
Stadtwerke Andernach
