Hochwasserschutz in Andernach
Stadt und Bürger entwickeln Schutzkonzept
Auftaktveranstaltung am 30. August im Historischen Rathaus
Andernach. Der mächtige Rhein scheint nach der langen Hitzeperiode fast nur noch ein schmaler Bach zu sein. Seine Nebenflüsse sind oft nur noch Rinnsale. Auch wenn es derzeit kaum vorstellbar ist: Das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Und in Zeiten des Klimawandels kann es extreme Pegelstände erreichen. In Andernach läge ein Extremhochwasser bei 12,70 Meter. Dann stünde das Wasser über dem Torbogen des Rheintors. Aber auch extreme Regenfälle sorgen in Andernach immer wieder für Überschwemmungen.
Mit einem Hochwasserschutzkonzept möchte die Stadt gegen das Vergessen der Ereignisse von 1993 und 1995 arbeiten und deutlich machen, dass der Rhein noch sehr viel höher steigen und dass dann die Schutzwand an ihre Grenzen stoßen kann. Vorbereitung und Vorsorge können die verheerenden Folgen eines Extremereignisses abmildern. Dieses Hochwasserschutzkonzept möchte die Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiten. Das Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz, das Ingenieurbüro für Wasserbau und Wasserwirtschaft „Franke + Knittel und das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge in Kaiserslautern sind dafür mit im Boot. In einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 30. August, 19 Uhr, Historisches Rathaus, werden die Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert.
In den folgenden Wochen sind Workshops geplant:
Bereich Namedy: Dienstag, 11. September, 19 Uhr, Feuerwehrhaus in Namedy; Andernach Stadt: Mittwoch, 19. September, 19 Uhr, Historisches Rathaus, Ratssaal; Bereich Miesenheim: Nette, Burgerberg, Südhöhe (Starkregenthematik): Dienstag, 25. September, 10 Uhr, Aula Grundschule St. Stephan, Taubentränke 51 Weitere Infos im Internet unter www.andernach.de
Pressemitteilung Stadt Andernach
