Allgemeine Berichte | 28.02.2019

Die Karnevals-Sitzung der kfd St. Albert

„Steht auf, macht laut“, seid dabei beim Frauenkarneval

Die kessen Mädels von der Army.Fotos: privat

Andernach. Endlich war es wieder soweit – die Frauen der kfd St. Albert feierten ihren „Frauenkarneval“ mit viel Herz und noch mehr Frauenpower.

Dieses konnten auch das Prinzenpaar und sein Gefolge, die gleich zu Beginn von einem ausgelassenen Publikum begrüßt und gefeiert wurden, erfahren. Wie in jedem Jahr lud „Chefin“ Rita Herz die talentierten Jungs vom Hofstaat zu einer humoristischen Einlage ein. Da Prinz Tubak II. schon seit seiner Jugend tänzerisch im Karneval aktiv waren, sollten er und seine Jungs als Background-Ballett für ein musikalisches Bewerbungsvideo fungieren; eine Aufgabe, die sie perfekt meisterten.

Lisbeth und Theresje treffen sich wie immer beim Friseur und machen sich Gedanken über die Zukunft: was passiert denn jetzt nach der „Programmierung“ oder „Panierung“ oder „Propanierung“ – wie hieß das denn jetzt nochmal – von St. Albert? Und wenn der Dom auch noch propaniert wird, dann passen wir doch nicht mehr alle in das St. Michaelskapellchen, oder?

Als kesse Mädchen von der Army stürmt die Jazztanzgruppe des TV Jahn Plaidt, unter der Leitung von Ruth Saftig, auf die Bühne. Mit Akrobatik, Rhythmus und Pepp rocken sie den Saal. Rakete und Zugabe sind Pflicht.Der nächste Vortrag entführt die Närrinnen im Saal in die Welt der großen Oper. Carmen steht auf dem Programm. Neben der feinen Gesellschaft aus der Stadt, hat sich auch ein Ehepaar vom Land extra „staats“ gemacht für den Opernbesuch. Ob Chipstüte, Botteramme mit Limburger Käse oder Mottenkugelduft, sie lassen nichts aus, um die feinen Städter gegen sich aufzubringen. Der gerufene Ordner ist jedoch kein Freund von hochnäsigem Getue und schmeißt die Opernfreunde einfach raus. Nun können die beiden vom Lande in Ruhe ihre Botteramme essen – wobei: die Funkenkapelle mit der Knüppelchesmusik ist doch viel besser als jede Oper. Ganz ins Schwärmen kommt Anita, wenn sie an die 60er Jahre zurückdenkt. Was war sie stolz auf ihr neues, grünes Wählscheiben-Telefon. Und als es ihr dann nach ein paar Jahren nicht mehr gefiel, bekam es ein wunderschönes Brokatmäntelchen mit Goldlitze. Später hat es dann mit 20 Meter Kabel extra das erste Mal die Wohnung kennen gelernt – so ein Mobiltelefon war doch purer Luxus.

Wer ist denn schon jemals von der Telefonseelsorge geweckt worden? Petra jedenfalls ist völlig von der Rolle und so diagnostiziert die rührige Seelsorgerin bei ihr Eheprobleme, Schlafstörungen und Angstpsychosen. Aber eigentlich ist Petra nur müde und möchte ganz schnell wieder ins Bett.

Sportlich unterwegs sind in diesem Jahr die Ü-30-Singers. Ob Schwimmen, Walken oder Tennis, sie probieren alles aus. Denn: nach der Weihnachtsbäckerei ist’s mit der Traumfigur vorbei, weil Walnussplätzchen und Makronen jetzt auf Bauch und Hüfte wohnen. Doch sie haben ein Rezept: Boogie-Woogie-Training für den ganzen Saal. So werden alle fit und munter und die Traumfigur ist nicht mehr weit.

Damit das so bleibt, fordert auch das kfd-Ballett zum Mitmachen auf. Das „Steh auf, mach laut!“ nehmen alle wörtlich und tanzen und klatschen begeistert mit, auch bei der fälligen Zugabe. Ist das ADS oder einfach nur ganz normaler Hausfrauen-Alltag? Auf der Suche nach dem Autoschlüssel erledigt Helga zwischendurch ihre gesamte Hausarbeit. Am Ende ist sie so erschöpft, dass sie sich nicht mehr erinnern kann, was sie eigentlich wollte. Da konnten sich die Frauen im Saal wohl alle wiederfinden und die Hausfrau hatte die Lacher auf ihrer Seite.

Noch einmal ging es zurück in die gute alte Zeit. Bei der mechanischen Schreibmaschine hängt das F. Kann das noch repariert werden? Der jugendliche Servicetechniker ist ratlos: „Ist da Word drauf?“ „Wo ist denn der Akku?“ „Wo das DVD-Laufwerk?“ „Kann man updaten?“ „Vielleicht funktioniert ja auch die Tastenkombi <Strg + Alt + Entf>?“ Der Schreibmaschinen-Besitzer ist genervt: „Da hängt doch nur das F!“

Chantal ist Regisseurin für einen Werbespot. Ein Champagner der Marke „Fusel“ soll mit einem kräftigen „Humba Täterä“ beworben werden. Das Publikum als Background-Chor ist perfekt, aber das Model, Frau Butterbrot, zeigt textlich kein Geschick. So wird der Werbespot bestimmt kein Hit.

Das größte Lob gebührt wie immer allen Aktiven (in diesem Jahr waren das: Christiane Bals, Ulla Bender, Edith Polefka, Ute Faßbender, Hildegard Neumann, Helga Thiel, Anita Baumann, Petra Baumann, Luzia Waszewski, Janine Müller und Heinz Meurer) und ganz besonders Rita Herz.Pressemitteilung

der kfd St. Albert

Helfer und Aktive auf der Bühne.

Helfer und Aktive auf der Bühne.

Die kessen Mädels von der Army.Fotos: privat

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