Allgemeine Berichte | 07.08.2014

Kindertagesstätte St. Stephan Andernach

„Tag der offenen Tür“ gefeiert

Pfarrer Günter Schmidt holte die Vorschulkinder und alle Kindergartenkinder an der Kirchentüre ab. E.T. Müller

Andernach.Allen Großen, allen Kleinen ließ Petrus hell die Sonne scheinen. Bei schönstem Wetter feierte die Kindertagesstätte St. Stephan in Andernach ihren „Tag der offenen Tür“.

Die vielen Gäste - Eltern, Verwandte und Freunde der Kindertagesstätte, den Pfarrgemeinderat - erwartete ein buntes Programm, das von den Kindergartengruppen und der Kinder-Eltern-Konferenz gestaltet wurde. Das Fest begann mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephan. Dort holte Pfarrer Günter Schmidt die Vorschulkinder und alle Kindergartenkinder an der Eingangspforte ab. „Schauen wir, was sich hinter dieser Tür verbirgt“, so Pastor Schmidt, der die gespannte Gruppe in den Kirchenraum führte. Türen und Schlüssellöcher, durch die man in geheimnisvolle Räume „spinksen“ kann, waren das Thema des Gottesdienstes. Auch hinter der im Altarraum aufgebauten Tür taten sich Geheimnisse auf. Türen laden zum Träumen ein, wenn sich auch nicht alle Wünsche erfüllen. Türen schützen auch und geben Geborgenheit. In dem von Kita-Mitarbeiterin Melanie Kempenich moderierten Gottesdienst kam immer wieder Bewegung. Da sangen Mädchen und Jungen oder trugen ihre Fürbitten vor.

Pastor Günter Schmidt segnete alle Maxi-Kinder, für die nach den großen Ferien der sogenannte „Ernst des Lebens“ beginnt. Hierzu gab ihnen Francoise Dettbarn, Leiterin der Kindertagesstätte St. Stephan, die besten Wünsche mit auf den Weg: „Euch Maxis wünschen wir einen guten Start. Die Schulen machen ihre Türen ganz weit auf für Euch.“ Nach dem Wortgottesdienst gab es im Innenhof Getränke und Snacks. Und während sich die Erwachsenen erfrischten, konnten die Kinder herumtollen.

In der Kindertagesstätte hatte das Team eine Rallye vorbereitet, die Wissenswertes rund um die Einrichtung abfragte. Mit Plakaten und Informationen zeigten die Erzieherinnen, wie sie fachlich begründet mit den Kindern und Familien arbeiten und ihre Arbeit den pädagogischen Qualitätsanforderungen entspricht. Im März 2014 wurde die Kindertagesstätte St. Stephan im Rahmen der Qualitätsmanagemententwicklung im Bistum Trier erfolgreich zertifiziert. Mitmachen lohnte sich, denn für nur einen Euro gab es mit etwas Glück tolle Preise zu gewinnen. Mit vielen Kuchen, bunten Salaten, Würstchen und Frikadellen war das Büffet reich gedeckt. Da war für jeden Geschmack was dabei. Der Reinerlös der verkauften Speisen und Getränke und der Rallye kommt der Neugestaltung des Außengeländes zugute. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen wiesen darauf hin, dass mit jeder verbauten Fläche sichere Spielräume immer wertvoller werden. Wo können Kinder noch gefahrlos spielen? Hier bietet sich das Außengelände der Kita geradezu an. Ein ganz großer Wunsch ist die Schaffung einer Knüppelstufenanlage aus Hartholz-Rundhölzern.

Dieser weiteren Spieleattraktion ist die Kindertagesstätte dank seines „Tags der offenen Tür“ ein Stück näher.

Ein gelungenes Fest mit nachhaltigem Erfolg, das Groß und Klein gleichermaßen Spaß machte.

Pfarrer Günter Schmidt holte die Vorschulkinder und alle Kindergartenkinder an der Kirchentüre ab. Foto: E.T. Müller

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dauerauftrag
Anzeige 35-jähriges Jubiläum
10 Jahre NoWi Bau
Berufskraftfahrer gesucht
AZ_Gelenk 2026
First Friday Anzeige Mai
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß
Nachruf-Anzeige Andreas Meyer
Empfohlene Artikel
Zeltlageratmosphäre gab es bei der Singerunde am Mariendom
1

Ein flackerndes Lagerfeuer ist Garant für eine fröhliche, träumerische, entspannte Atmosphäre – und wenn dann gemeinsam gesungen wird, ist die Romantik des Zeltlagers perfekt. „Wir am Dom“, das Gemeindeteam vom Mariendom, hatte zur Singerunde am Lagerfeuer eingeladen – und fast vierzig Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen Anfang Mai in den Pfarrhausgarten am Andernacher Mariendom, um „dat Jeföhl“ der Gemeinschaft am Lagerfeuer zu erleben.

Weiterlesen

Die Fahne der „Rheinischen Republik“ (Separatistenbewegung) wehte von Ende Oktober bis Ende November 1923 vom Andernacher Rathaus.
4

Andernach. Stürmische Zeiten erlebte Andernach in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg: Lebensmittelknappheit, Wohnungsnot, Geldentwertung und politische Unruhen prägten die ersten Jahre der Weimarer Republik in der Bäckerjungenstadt. Unser „Objekt des Monats“ Mai ist ein seltenes Relikt aus jener Epoche: Die Fahne der rheinischen Separatistenbewegung von 1923.

Weiterlesen

Weitere Artikel
In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen.Foto: Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz
27

Beweidungsprojekt wächst auf fast 30 Hektar

Wasserbüffel erobern neue Flächen in den Thürer Wiesen

Thür. In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen. Damit stehen der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz ab sofort zusätzliche zehn Hektar Feuchtwiesen westlich der L113 als Ökokontofläche zur Verfügung. Insgesamt umfasst die Projektfläche in den Thürer Wiesen nun fast 30 Hektar.

Weiterlesen

Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
25

Stadt Andernach entwickelt innerstädtischen Grünzug ökologisch weiter

500 neue Bäume für die Mayener Hohl

Andernach. Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Entlang des rund 600 Meter langen innerstädtischen historischen Weges standen vor allem zwei Ziele im Fokus: die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und die nachhaltige Stärkung des gesamten Gehölzbestandes.

Weiterlesen

Rund um´s Haus
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Daueranzeige
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2026
Dachdecker (m/w/d)
Anzeige Uhren Vintage
Minijob
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Azubispots Bad Neuenahr 2026
10 Jahre NoWi
10 Jahre NoWi
Gebrauchtwagenanzeige
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige
Nachruf-Anzeige Marjanca Maguin