Turnier des Reitervereins Andernach lockte zahlreiche Zuschauer an
Teamarbeit von Pferd und Reiter war gefragt
Tolles Wetter und gute Stimmung machten die Veranstaltung zum vollen Erfolg
Andernach. Dass Turniere des Reitervereins Andernach e.V. von Reitern und Reiterinnen gerne besucht werden, ist bekannt. In diesem Jahr haben erfreulicherweise auch viele Zuschauer den Weg in die Stadionstraße gefunden. Spätestens am Tag des Nennschlusses, den es für alle ReiterInnen gibt, war den Organisatoren klar, dass in diesem Jahr keine Nachnennungen möglich sind. Knapp 800 Starts in den Disziplinen Dressur und Springen wurden gemeldet, diese waren in zwei Tagen unterzubringen. Außerdem gab es die klare Aufforderung der Wertungsrichter im letzten Jahr, ihnen beim nächsten Mal wenigstens kleine Pausen zu ermöglichen, um auch mal etwas essen und trinken zu können. Diese Vorgabe wurde zwar nicht konstant eingehalten, dafür wurde das Verwöhnprogramm an den Richtertischen verstärkt. Zum Glück mit Erfolg: Auch für kommende Turniere wird es in diesem Bereich keinen Mangel geben.
Besucher fieberten mit
An beiden Turniertagen wurde bereits vor acht Uhr gestartet. Der RV Andernach, der gemeinhin als „Springstall“ bekannt ist, war in den Dressuren so gut besucht, dass von morgens bis abends volles Programm in der Dressurhalle stattfand. Alle Leistungsklassen, die angeboten wurden, waren maximal ausgelastet. Auf und um den Springplatz war - wie immer - eine tolle Stimmung. Mit allen Startern, egal ob groß oder klein, wurde gezittert, ob Stangen fallen oder Pferde vielleicht doch die Bremse vor einem Hindernis einlegen. Ebenso wurde für jeden gejubelt, wenn allesgut ging oder aufmunternd geklatscht, wenn es nicht so perfekt klappte.
Das ist das Besondere im Reitsport: Es kommt auf beide Mitglieder des Teams an, Pferd und Reiter! Ganz besonders trugen die vielen Zuschauer zu der guten Stimmung bei, die - dank des guten Wetters - zahlreich zum Turnier kamen. Die meisten der Helfer konnten sich nicht erinnern, wann es das letzte Mal in der Dressurhalle keine Stehmöglichkeiten und im Reiter-Stübchen keine Sitzgelegenheiten mehr gab. Glücklicherweise bot der Springplatz, zusätzlich zu Bänken, genug Wiese, auf welcher sich die Zuschauer auf bunten Decken sitzend, die teilweise rasanten Ritte ansehen und mitfiebern konnten.
Platzierungen:
Für den RV Andernach waren 28 Reiterinnen am Start. In verschiedenen Prüfungen bis auf Platz 5 haben es geschafft: Führzügel-Wettbewerb Pl. 3 Maja Assenmacher, Pl. 4 Marie Wörsdörfer; Reiterwettbewerb 1. Abteilung Pl. 2 Jennifer Butz, Pl. 3 Jennifer Fuchs, Pl. 4 Sabrina Kaltenborn, Pl. 5 Isabell Weber; 2. Abtl. Pl. 2 Mona Nördershäuser, Pl. 3 Anke Hörz; Pl. 5 Johanna Thrien; 3. Abtl. Pl. 5 Anne Seibert; 5. Abtl. Pl. 2 Saskia Zuber; 6. Abtl. Pl. 2 Julia Wörsdörfer, Pl. 5 Maike Weber, 7. Abtl. Pl. 3 Juline Fuchs; Springreiterwettbewerb Pl. 1 Mona Nördershäuser, Springpferdeprüfung Kl. A** und L jeweils Pl. 2 Eva Jung.
