Termine | 12.03.2026

Theaterstück über Demenz

Theaterstück „Du bist meine Mutter“ in Weißenthurm zur Demenzaufklärung

Das preisgekrönte Theaterstück „Du bist meine Mutter“ kommt am 31. März 2026 nach Weißenthurm. In einer eindringlichen Inszenierung thematisiert ein Schauspieler die Beziehung von Mutter und Sohn bei fortschreitender Demenz. Der Theaternachmittag ist kostenfrei und richtet sich an alle Interessierten.

Weißenthurm. Das Netzwerk Demenz Mayen-Koblenz, der BürgerSTÜTZPUNKT+ der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm und der Pflegestützpunkt Weißenthurm holen das preisgekörnte Theaterstück „Du bist meine Mutter“ zum Thema Demenz nach Weißenthurm. In der außergewöhnlichen Inszenierung, die das Kölner movingtheater in Kooperation mit D.a.S. Theater Köln am 31. März 2026 im Katholischen Vereinshaus auf die Bühne bringt, übernimmt der Schauspieler Achim Conrad sowohl die Rolle des Sohnes als auch die der Mutter. Es entsteht ein eindringliches Spiel über Nähe, Erinnerung und das leise Verschwinden gemeinsamer Geschichte.

Ein Sohn besucht seine Mutter. Ein scheinbar alltäglicher Vorgang, der sich jedoch rasch als fragile Begegnung zwischen Gegenwart und Vergangenheit entpuppt. „Wer sind Sie denn?“ – „Du bist meine Mutter.“ Mit einfachen Dialogen öffnet sich ein vielschichtiger Raum, in dem sich Vertrautheit und Fremdheit, Komik und Melancholie unaufhörlich abwechseln. Das Stück thematisiert exemplarisch, wie sich das Verhältnis zwischen den Generationen verändert, wenn das Erinnern schwindet und Demenz zunehmend die Beziehung bestimmt. Dabei wird das Alltägliche zur Bühne des Wesentlichen: Sonntagsbesuche, Pudding, Verwandtschaft, kleine Sorgen und immer wieder das tastende Ringen um Identität und Nähe.

Das Besondere dieser Inszenierung liegt in der radikalen Form: Ein einzelner Schauspieler verkörpert Mutter und Sohn zugleich. Der Sohn erkennt sich in der Mutter wieder und umgekehrt. Achim Conrad spielt nicht nur beide Figuren, sondern erschafft auch Räume, Atmosphären und Übergänge: Gartenzaun und Spaziergänger, Sonne und Schatten, Wärme und Kälte. Das Spiel kommt ohne Distanz aus und bewahrt dennoch eine bemerkenswerte Leichtigkeit.

Hintergründe und Bedeutung des Theaterstücks „Du bist meine Mutter“ zur Demenz

„Du bist meine Mutter“ wurde 1981 vom niederländischen Schauspieler Joop Admiraal entwickelt, der seine eigenen Erfahrungen aus den sonntäglichen Besuchen bei seiner dementen Mutter in ein Theaterstück überführte. Entstanden ist ein zeitloses, bestürzend komisches und zugleich zutiefst berührendes Werk über Alter, Vergänglichkeit, Liebe und das Mit- und Gegeneinander von Jung und Alt. Die Inszenierung war über viele Jahre fester Bestandteil des Repertoires renommierter Häuser wie dem Theater Dortmund, dem Altonaer Theater Hamburg und dem Staatstheater Mainz und wurde deutschlandweit in über 250 Vorstellungen gezeigt.

In Weißenthurm ist „Du bist meine Mutter“ am Dienstag, 31. März 2026, von 13 bis 16 Uhr im Katholischen Vereinshaus in der Hauptstraße 97 zu sehen. Die Veranstaltung ist ein Angebot des Netzwerkes Demenz Mayen-Koblenz in Zusammenarbeit mit dem BürgerSTÜTZPUNKT+. Der Theaternachmittag wird aus Mitteln der Netzwerkförderung nach § 45c Abs.9 SGB XI finanziert und ist daher kostenfrei. Anmeldungen bitte über die Internetseite www.thatsit-weissenthurm.de unter BürgerSTÜTZPUNKT+ ganz am Ende der Seite und dann Angebote.

Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Weißenthurm

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