Eifelverein Ortsgruppe Andernach besuchte das Gebiet um den Laacher See
Tolle Wanderung bei traumhaftem Wetter
Andernach. Bei strahlendem Sonnenschein und zu einer traumhaften Wanderung am 24. Februar konnten die beiden Wanderführerinnen Helga Bourquain und Heide Allscher insgesamt 56 Wanderfreunde begrüßen, darunter auch immer wieder gern gesehene Gästewanderer.
Los ging es um 13 Uhr ab dem Wasserturm in Andernach mit dem Bus in Richtung Nickenich, von wo mit der größten Wandergruppe die circa neun Kilometer lange Wanderstrecke in Angriff genommen wurde und eine kleinere Gruppe von Wanderfreunden, unter der Leitung von Erna Stößel, die Kurzstrecke von circa fünf Kilometern in Angriff nahm.
Alle Wanderfreunde waren schon im Vorfeld von dem herrlichen Wetter mit strahlendem Sonnenschein begeistert.
Der erste Abschnitt verlief rund um den 428 Meter hohen Veitskopf, der sich nördlich des Laacher Sees im Gebiet der Ortsgemeinde Wassenach erhebt. Kleine Anmerkung am Rande: der Veitskopf besteht aus einem Schlackenkegel eines im Quartär ausgebrochenen Vulkans. Aufgrund fehlender Bezugsschichten lässt sich sein Alter nicht genau datieren. Lohnenswert ist auch ein Besuch des Lydiaturmes auf dem Veitskopf, denn von hier aus gibt es eine grandiose Aussicht auf den Laacher See, das Brohltal bis hin zum Siebengebirge.
Weiter verlief diese schöne Wanderung über Feld, Wald- und Wiesenwege und die Wanderer hatten sogar das Glück, einige Rehe auf freiem Feld zu sehen.
Es wurde auch ein Stück an der Mauerlay vorbei gewandert, wo sogar ein Teil als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Anmerkung: Bei der Mauerlay handelt es sich um eine fast komplett zusammenhängende, ungefähr 130 Meter lange Wand. An manchen Abschnitten ist Bouldern (Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt) an einigen Felswänden erlaubt.
Dennoch ist hier Zurückhaltung geboten, wie auch im Rest des Gebiets.
Dies beinhaltet, keinen ausufernden Lärm zu veranstalten, nicht quer durch den Wald zu laufen und bei Neubegehung die Flora nicht zu traktieren und das ist das Wichtigste überhaupt: Die Erhaltung und Sicherung unserer sensiblen Natur. Es war, wie schon erwähnt, bis hierhin eine fantastische Wanderroute.
Die Wandertour führte auch durch den Fremdenverkehrsort Glees. Glees liegt im Tal des Gleeser Bachs und im Landschaftsschutzgebiet „Rhein-Ahr-Eifel“. Kurz vor Wassenach verlief die Strecke noch an zwei am Wegesrand stehenden Kapellen vorbei, bevor die große Gruppe dann auf die Kurzwanderer im Cafe-Restaurant Müller traf. Kurz am Rande: Wassenach liegt nördlich des Laacher Sees. Erstmals wurde der Ort im Jahre 1138 urkundlich erwähnt, als der Ritter Embrico sein Gehöft zu Wassenach dem Kloster Laach für sein Seelenheil vermachte. Im Cafe-Restaurant Müller saßen alle noch lange Zeit bei Kaffee, Kuchen, einem guten Essen oder Getränk dazu zusammen und ließen diesen wunderbaren Wandertag in gemütlicher Runde mit netten Gesprächen untereinander ausklingen. Alle Wanderfreunde sagten übereinstimmend: „Eine von den beiden Wanderführerinnen gut organisierte Tour, dazu herrliches Wetter, gut gelaunte Wanderer und obendrein fantastische Ausblicke in die Umgebung und weit in die Eifel hinein“. Der Vorsitzende Gabriel Riehl dankte in seiner Rede den Wanderführerinnen für diese schöne Wanderung und wünschte allen noch ein: „Frisch auf“ zum Schluss. Wer weitere Informationen über den Eifelverein Andernach und seinen Veranstaltungen erfahren möchte, kann sich an den Vorsitzenden Gabriel Riehl unter Tel.: (0 26 01) 9 11 73 60 oder (01 60) 5 15 54 59 wenden. Gästewanderer sind immer, und darauf legt man viel Wert, gerne willkommen.
