Weihnachtliches Treffen des Freundschaftskreises Dimona-Andernach
Tradition von „Weihnucca“ beleuchtet
Andernach. Es ist kalendermäßig kein Zufall, dass eine weihnachtliche Feier mit dem jüdischen Chanukka, dem Lichterfest, zusammenfällt. Es ist ein fröhliches Familienfest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels im Jahr 164 vor Christus.
Die Mitglieder des Freundschaftskreises Dimona-Andernach haben beim diesjährigen vorweihnachtlichen, geselligen Treffen einmal die Tradition der „Weihnucca“ näher beleuchtet. Unschwer erkennbar ist „Weihnucca“ begrifflich aus Weihnachten und Chanukka zusammengesetzt. Diese Form des Festes ist im ausgehenden 19. Jahrhundert in Deutschland entstanden und war für die assimilierten Juden ein Symbol ihrer Zugehörigkeit zur deutschen Kultur. Beide Feste haben zwar verschiedene religiöse und historische Ursprünge, gemeinsam ist ihnen aber die Hervorhebung des Lichts, das die dunkle Zeit auch im übertragenen Sinn erhellt und erleuchtet. Es gibt zahlreiche Erinnerungen und Erzählungen über die Tradition mit Titeln wie der „Rabbiner und der Weihnachtsbaum“.
