Ferrari 458 von Racing One fährt auf Rang zwei
Turbolader verhindert Poleposition
Andernach. Der vorletzte und neunte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der verkürzten Grand Prix Strecke sowie der Nordschleife des Nürburgrings wurde von dichtem nebel begleitet und somit für Mensch und Maschine zu einer noch größeren Herausforderung. Schwierige Verhältnisse sorgten schon im Qualifying des 4o. DMV Münsterlandpokalrennens, das mit einer halben Stunde Verzögerung begann. Für das Team Racing One aus Andernach verlief das Training aber bestens, denn Benjamin Leuchter, der Belgier Frederic Vervish und Dennis Wüsthoff fuhren die Pole im 19 Wagen starken Feld des hart umkämpften BMW M235i Racing Cup. Im Rennen über die Distanz von vier Stunden starteten dann 130 Rennwagen vom GT3 Boliden bis zum Tourenwagen. Im Feld des BMW Cups hatten Wüsthoff, Vervish und Leuchter mit Ihrem 333 PS starken 235i am Anfang des Rennens Pech ,denn der Turbolader gab seinen Geist auf und es wurde nichts mit einer guten Platzierung von der Poleposition. Ganz anders die Fahrt des Ferrari 458 mit den Fahrern Mike Jäger aus Kaiserslautern und Stephan Köhler aus Dreieich, die den Boliden bei schwierigsten Bedingungen in der Klasse SP8 auf den zweiten Rang pilotierten und den 18. Gesamtplatz beim DMV 250 Meilenrennen erreichten. Sieger des Rennens wurde das Team Black Falcon auf einem Mercedes GT3 AMG mit den Fahrern Hubert Haupt, Manuel Metzger, Yelmer Buurman und Adam Christodoulou. Das Finale der VLN Serie findet am 31. Oktober statt.
