Allgemeine Berichte | 09.05.2015

DLRG Andernach am „Tag der Arbeit“ im Einsatz

Üben für den Ernstfall

Das Einsatzteam der DLRG Andernach mit zwei Einsatzfahrzeugen am Tag der Rettungsübung. privat

Andernach. Wie bereits in den letzten Jahren nutzten die Rettungsschwimmer aus Andernach den 1. Mai, um an ihrem Wachgebiet, am Rhein, ihre Einsatzbereitschaft zu trainieren. Mit Fahrzeugen, Motorrettungsbooten und zahlreichen unterschiedlich qualifizierten Wasserrettern übten sie auf, im und unter Wasser für den Ernstfall.

Während die Boote am Ufer zu Wasser gelassen wurden, machten sich die Taucher mit ihrer Ausrüstung einsatzklar, um im Rhein ihre Einsatzfähigkeit zu erproben. Einige „in Not geratene Personen“ sprangen vom Steiger. Immer wieder wurden Rettungsmanöver der Strömungsretter unter Zuhilfenahme verschiedener Rettungsmittel und auch mit den Booten geübt und gekonnt variiert. Die Übung umfasst das Rettungsprogramm, wie es in der Realität von der DLRG Andernach geleistet werden kann. Die erfahrenen Kräfte des Einsatzteams wurden durch die Jugendretter tatkräftig unterstützt. Dabei lernten die angehenden Wasserretter die verschiedenen Einsatzmittel hautnah in der Praxis kennen.

„Neben körperlicher Fitness gehören eine reibungslose Zusammenarbeit untereinander sowie das Beherrschen der einzelnen Rettungsmittel und -techniken zu den Voraussetzungen im Wasserrettungsdienst. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, die Retter müssen sich blind verstehen“, erklärte der Leiter Ausbildung und Einsatz, Michael Seimetz, auf die Frage, warum die Lebensretter aus Andernach ihren Feiertag zugunsten einer Übung opfern. „Wir als Ortsgruppe Andernach sind besonders stolz auf die Qualifikation, den Einsatzwillen und die Begeisterung, die bei jedem Einzelnen, aber auch in der Gruppe immer wieder festzustellen sind. Nicht jeder investiert seine Freizeit, um anderen Menschen im Notfall helfen zu können“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Erik Müller begeistert die Leistung seiner Rettungsschwimmer. Nach anstrengendem vierstündigem Training wurde zum gemütlichen Grillnachmittag geladen. Dort konnten alle Teilnehmer ihre verbrauchte Energie ersetzen und sich in geselliger Runde austauschen. Wie so oft war auch dabei das einstimmige Resümee des Tages: „Es war spannend, hat Spaß gemacht und wir werden bald wiederkommen, um auch weiterhin für Menschen in Not gut gerüstet zu sein“. Die DLRG Andernach - nicht einfach nur ein Verein, sondern ein Ort, an dem viel bewegt, geholfen und erlebt wird. Wer mehr erfahren oder mithelfen möchte, kann sich unter www.dlrg-andernach.de oder Tel. (0 26 32) 4 61 62 informieren.

Das Einsatzteam der DLRG Andernach mit zwei Einsatzfahrzeugen am Tag der Rettungsübung. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

2+1 Aktion
150 Jahre Krupp Verlag
150 Jahre Zeitungsgeschichte
150 Jahre Jubiläum
Kampagne Image Wärme / Bestellung Nr.: 4300003863 - W100 - 606
150-jähriges Jubiläum Krupp Verlag
Einzelbuchungen  149180/0
Empfohlene Artikel
Am Sasmtag 19.September heißt es wieder „Andernach tanzt“
25

„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
525

Vier Spuren für den Kfz-Verkehr - Schutzstreifen für den Radverkehr

Ab 13.07.: Verbreiterung der Adenauerallee in Bonn beginnt

Bonn. Am Fahrbahnrand der Adenauerallee beginnen ab dem 13. Juli 2026 umfangreiche Bauarbeiten, um die Straße wieder auf vier Spuren für den Kfz-Verkehr zu erweitern. Ziel ist es, zwischen der Ersten Fährgasse und der Weberstraße in beiden Fahrtrichtungen Schutzstreifen für den Radverkehr zu schaffen. Dafür wird ein Teil der Fahrbahn baulich verbreitert.

Weiterlesen