Kilzer-Schönberg-Stiftung spendet in Andernach mehrmals für guten Zweck
Unbürokratische und unkomplizierte Hilfe
Andernach. Die „Eheleute Kilzer-Schönberg-Stiftung“ hilft zahlreichen Initiativen und an vielen Orten. Jetzt wurden in Andernach soziale Projekte des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. mit 10.000 Euro bedacht. Gleichzeitig überreichten Hans Kaeß und Jochen Siewert von der Stiftung der Katholischen Familienbildungsstätte in Andernach 1.500 Euro. 5.000 Euro hatte die Pfarrei St. Stephan bereits erhalten. Und Hans Kaeß nannte unter anderem die Brennpunktarbeit der Pfarrei als eine von den Mitarbeitern „vorbildlich geleistete soziale Maßnahme“, wobei er Pfarrer Günter Schmidt, Ute Josten und Martin Lake namentlich hervorhob. „Die Familienbildungsstätte kann mit den 1.500 Euro Kursbeiträge für Familien und für alle reduzieren, die an unseren Angeboten interessiert sind. Für Ihre unbürokratische und unkomplizierte Hilfe sind die Menschen sehr dankbar“, freute sich Stefanie Lange, Leiterin der FBS. Von den 10.000 Euro für den Caritasverband gehen 5.500 Euro an „SoNA“ - Sozialraumorientierte Netzwerke für das Alter in Andernach. Was mit diesem Geld geschieht, erklärte Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens: „SoNA will beim Thema Demographischer Wandel neue Antworten finden, denn die sozialen Sicherungssysteme kommen an ihre Grenzen und auch ein Rückgang familiärer Unterstützung ist festzustellen. Da dieses Projekt ausschließlich aus Kirchensteuermitteln finanziert wird, sind wir für Ihre große Spende sehr dankbar.“ 3.000 erhält die Tafel in Andernach. In diesem Zusammenhang lobte Jochen Siewert das ehrenamtliche Engagement der Tafel-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Über 1.500 Euro für den „Caritas Wunschbaum“ in Andernach, konnte sich Dienststellenleiterin Margret Marxen-Ney freuen: „Beim Wunschbaum stehen mittlerweile oft ganz praktische Dinge wie Schuhe oder Wintersachen auf den Wunschzetteln. Jeder Wunsch beinhaltet einen konkreten Bedarf, den die Mitarbeiterinnen der Sozialen Dienste in Andernach im täglichen Umgang mit ihren Klienten festgestellt haben. Sie können sich vorstellen, dass damit eigentlich das ganze Jahr Wunschbaumzeit ist. Unsere Caritasdienste können Ihre Unterstützung sehr gut gebrauchen.“ Stefanie Lange von der Familienbildungsstätte, Ute Josten von der Pfarrei St. Stephan, Margret Marxen-Ney von der Caritas, Brigitte Stolz, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Tafel, Paul Meyer von der FBS und Werner Steffens vom Caritasverband bedankten sich herzlich für diese sehr große Unterstützung. Hans Kaeß: „Die Eheleute Kilzer-Schönberg-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, alten, kranken und behinderten Menschen Hilfestellung zu leisten. Wir sind dankbar, dass wir unter anderem mit dem Caritasverband, der Katholischen Familienbildungsstätte und der Pfarrei St. Stephan eine so vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit haben, um dem Ziel der Stiftung gerecht zu werden.“ Die „Eheleute Kilzer-Schönberg-Stiftung“ und auch die Caritas-Stiftung Rhein-Mosel-Ahr für Menschen in Not leisten viel Gutes für Menschen in der Region. Beide Stiftungen können auf vielerlei Weise unterstützt werden, etwa durch Zustiftungen bei Firmenjubiläen oder Geburtstagen, durch Vermächtnisse und Erbschaften. Margret Marxen-Ney betonte, wie wichtig Zustiftungen für die soziale Caritasarbeit sind: „Einerseits geraten immer mehr Familien in soziale Not, viele Menschen sind vor Kriegen geflohen und brauchen Hilfe, die Sozialberatung wird immer wichtiger. Andererseits gehen Kirchensteuermittel und staatliche Förderungen zurück. Deshalb muss die Caritas-Stiftung Rhein-Mosel-Ahr für Menschen in Not finanziell besser ausgerüstet sein, um die vielen Aufgaben weiterhin leisten zu können. Wer sich für unsere Stiftung interessiert, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen.“
