Allgemeine Berichte | 22.02.2019

69. Gelog der Landsegnung-Nachbarschaft

Viel Freude auf einer gelungenen Veranstaltung

Das närrische Gefolge beim Einmarsch. Fotos: privat

Andernach. Amtmann Heinz Lüthke begrüßte einen fast voll besetzten Saal im Hotel Rheinkrone und musste als erstes eine Änderung der Tagesordnung bekannt geben: Das närrische Gefolge hatte seine Ankunft kurzfristig schon früher angesagt und so musste der geschäftliche Teil des Gelogs nach hinten verschoben werden.

Besuch des Prinzenpaares als Höhepunkt der Veranstaltung

Das Prinzenpaar mit Gefolge, welches sich dieses Jahr aus dem stolzen Corps der „Rot-Weißen-Husaren“ rekrutiert, stand vor der Tür. Seine Tollität „Prinz Tubak II. – Mit Pinsel und Quast in den Prinzenpalast“ und ihre Lieblichkeit Prinzessin „Jessica I. – dat Herzchen von rot-wieß aus dem Baggerparadies“, die für 40 Tage die Regentschaft in Andernach übernommen haben und die ganze närrische Schar erlebten einen triumphalen Einzug ins Hotel Rheinkrone. Der Besuch des Prinzenpaares war der Höhepunkt dieser Veranstaltung. Amtmann Lüthke betonte deshalb die Wichtigkeit für das Gelog. Er gestand, dass er das Geld fürs Prinzengeschenk als Schwarzgeld aus der Kasse genommen hätte. Aber niemand hier wusste, was Schwarzgeld ist; auch der Prinz nicht! Der Vertreter des Festausschusses Werner Peusens erklärte in seinen Grußworten, wie wichtig die Andernacher Nachbarschaften für die Gesellschaft und so auch für den Karneval sind. Kanzler Mättes würdigte mit salbungsvollen Worten den Andernacher Karneval. Dann richtete Seine Tollität Prinz Tubak II. seine närrischen Worte an die Versammlung. Er erklärte, dass er gerade die Nachbarschaften besonders gerne besucht, weil es dort so familiär zugeht! Es folgte die Ehrung verdienter Nachbarinnen und Nachbarn mit den Orden des Festausschusses und des Prinzenpaares. Ein sympathisches, tolles Prinzenpaar, umgeben von einem tollen Hofstaat, repräsentiert das karnevalistische Andernach würdig auf allen Besuchen. Jeder konnte mitsingen beim Prinzenlied, natürlich auf „Annenacher“ Platt. Das gab so richtig Stimmung im Saal. Der Rosenmontagszug wird der Höhepunkt der Session sein. Amtmann Lüthke sagte dem Prinzenpaar die volle Unterstützung durch die Landsegnung-Nachbarn zu, gab aber zu bedenken, dass der Umzug nicht, wie sonst immer, durch die Landsegnung gehen soll, obwohl die trotz Baustelle befahrbar wäre. Leider hatte es das närrische Gefolge eilig. Sie mussten zu einer Sitzung in der Stadthalle.

Mit einem grandiosen Ausmarsch wurden sie verabschiedet.

Der geschäftliche Teil des Gelogs

Amtmann Heinz Lüthke gab als erstes seinen Bericht ab. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der in 2018 verstorbenen Nachbarinnen. Er berichtete den Geschehnissen innerhalb der Nachbarschaft, so auch von den Schöffensitzungen. Bei den Mitgliedern, die einen Geburtstag über 80 feierten und bei Gold-, Diamant- und Eisernen-Hochzeiten wurden Glückwünsche und Geschenke überbracht. Schriftführer Friedhelm Schütte ließ die wichtigsten Ereignisse weltweit, als auch die aus Deutschland kommentiert Revue passieren. Besonders gehören in eine Chronik die Geschehnisse aus Andernach, die nachbarschaftsinternen Fakten und Berichte von Zusammenkünften und Festen. Im zweiten Teil verlas er den gekürzten Bericht von vor 40 Jahren, also vom Gelog 1979. Im Kassenbericht des Kassierer Heinz Lüthke konnte man alle Ein- und Ausgaben akribisch aufgelistet und gegengerechnet wiederfinden. Die Kassenlage kann man als gut bezeichnen. Durch die korrekte Kassenführung ergaben sich keine Beanstandungen aus dem von Anita Winnen vorgetragenen und zusammen mit Helene Wölwer erstellten Kassenprüfungsbericht. Es wurde eine korrekte Kassenführung bestätigt und die Entlastung einstimmig erteilt. Der geschäftliche Teil war damit beendet. Dann konnte es mit guten und lustigen Vorträge weiter gehen. Als arme Kranke die sich durch alle Arztpraxen und Krankenhäuser kämpfte, erzählte Christa Erbar von ihren vielen Leiden. Ihr ist dabei viel Lustiges passiert. Ein Vortrag erster Güte. Auf Partys eingeladen zu sein und dann das Buffet zu plündern und sich richtig satt zu essen, das ist das Größte für Friedhelm Schütte. Was er nicht essen konnte, nahm er mit nach Hause. Heinz Lüthke trat als fleißige Nachbarin, die sich bei allen durchfutterte und über jeden und alles lästerte und an keinem ein gutes Haar ließ. Was man auf einer Reise, als auch im wahren Leben alles erleben kann, fasste Friedhelm Schütte in einem Vortrag zusammen. Alle Vorträge wurden mit viel Applaus und dem Hausorden belohnt. Mit Schunkelliedern und karnevalistischer Freude wurde noch weitergefeiert. Es war wieder ein schönes, gelungenes Gelog, das allen Anwesenden viel Freude bereitete.

Christa Erbar bei ihrem Vortrag.

Christa Erbar bei ihrem Vortrag.

Das närrische Gefolge beim Einmarsch. Fotos: privat

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