Regimentsball der Rot-Weißen Husaren 1953 e.V. Andernach
Viele Ehrungen und Beförderungen – und eine ganze Menge Spaß
Andernach. Am Tag der Proklamation trafen sich die Husaren abends im Restaurant „Da Rossana“ zum jährlichen Regimentsball. Pünktlich begrüßte Kommandeur Carsten Meyer die zahlreich erschienenen Mitglieder. Nach kurzer Aufwärmphase ging es mit den ersten Ehrungen los. Ahmad Bagherzadeh erhielt aus den Händen der Regimentstochter die Ehrenspange der Husaren.
Für langjährige Treue zum Verein wurden Marie Christin Beitzel, Alois Beitzel, Ann-Kathrin Beitzel und Lisa Marie Beitzel mit der 25-jährigen Nadel und Sven Voss für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Auf stolze 50 Jahre „Husar“ kann Dietmar Mrosek zurückblicken.
Hierfür erhielt er die Vereinsnadel in Gold mit Brillanten. Nach einer kleinen Pause wurden einige Corps- und Sessionsorden verliehen. Mit Spannung wurde das weitere Geschehen abgewartet, standen doch nun einige Beförderungen auf dem Programm. Neben der Beförderung zum Brigadegeneral von Roswitha Gutjahr und der Ernennung Gerd Mrosek zum Generalmajor wurden einige Vereinsmitglieder in die nächsthöheren Ränge erhoben. Nach all diesen Auszeichnungen wurde bei sehr guter Stimmung auf die Ankunft des Prinzenpaares gewartet. Frenetischer Jubel brandete auf, als Prinz Tubak II. und Prinzessin Jessica I. begleitet durch den Festausschuss und einem sichtlich gutgelaunten Hofstaat ins Lokal Einzug hielten.
Eine verständliche Reaktion, stellt das Korps in seinem Jubiläumsjahr von 6 x 11 Jahren das aktuelle Andernacher Prinzenpaar. Als wieder Ruhe eingekehrt war, zeichnete Prinz Tubak II. die Husaren mit seinem Prinzenorden aus. Anschließend schritt Festausschusspräsident Jürgen Senft zur Tat und zeichnete verdiente Karnevalisten aus. Die Spange des Festausschusses erhielten in diesem Jahr Sonja Hammes, Manfred Schröter und David Rehm. Für ihren unermüdlichen Einsatz im Andernacher Karneval wurden Jennifer Völkel und Thomas Finder mit dem Festausschusskreuz ausgezeichnet.
Nachdem der Hofstaat mit dem diesjährigen Sessionsorden der Husaren bedacht war, revanchierten sich Prinz, Prinzessin und Hofstaat mit zwei Liedern, die nochmals die Stimmung steigerten. Anschließend wurde gemeinsam gefeiert. Nach entsprechenden Abschlussworten bekamen die Husaren Marscherleichterung gestattet. Und wer die Husaren kennt, wird wissen, dass daraufhin bis tief in die Nacht bei bester Stimmung getanzt, gefeiert und gelacht wurde. Nun freuen sich alle Husaren auf weitere karnevalistische Veranstaltungen. Ganz besonders im Fokus stehen nun die eigenen Prunksitzungen in der Mittelrheinhalle in Andernach am 16. und 17. Februar.
Wer mehr über die Husaren erfahren möchte, hat auf der Homepage unter www.rot-weisse-husaren.de jederzeit Gelegenheit dazu.
