Allgemeine Berichte | 14.08.2015

Qualifizierende Vorbereitung zur Alten- & Krankenpflegehilfeausbildung erfolgreich

Viele glückliche Gesichter

Zwölf Teilnehmer aus den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz starten durch

Glücklich sind die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihren erfolgreichen Abschluss. Acht haben bereits einen Ausbildungsvertrag, drei eine Zusage und eine beginnt ein Freiwilliges Soziales Jahr. Drei Teilnehmer erlangten zusätzlich den Hauptschulabschluss. E.T. Müller

Andernach. Bereits der dritte Jahrgang hat in Andernach die einjährige Qualifizierende Vorbereitung zur Alten- & Krankenpflegehilfeausbildung des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. erfolgreich abgeschlossen. Zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Landkreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz feierten mit ihren Ausbilderinnen und boten in den Schulungsräumen in der Agrippastraße ein leckeres Büfett. Gabriele Meurer vom Fachdienst Integration durch Arbeit beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. wünschte allen, die bereits eine Stelle haben und jenen, die noch unterwegs sind, „dass es gelingt. Sie haben sich für diese anerkennenswerte Aufgabe entschieden. Die Unterstützung im Alter muss geleistet werden. Es lohnt sich, in diesen Beruf einzusteigen.“ Acht Teilnehmer haben bereits einen Ausbildungsvertrag, drei eine Zusage und eine beginnt ein Freiwilliges Soziales Jahr. Drei Teilnehmer erlangten zusätzlich den Hauptschulabschluss. Ein besonderer Dank galt den hauptamtlichen Caritas-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeitern, die auch diese Maßnahme begleitet haben. Und Gabriele Meurer hob das gute Miteinander im Haus hervor, etwa mit der Tafel bei der Nutzung der Räumlichkeiten und Küche.

Perspektiven schaffen

Das vom Europäischen Sozialfonds, dem Land Rheinland-Pfalz – Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie – sowie von den Jobcentern Mayen-Koblenz und Ahrweiler geförderte Projekt richtet sich an Langzeitarbeitslose und Arbeitslose, denen eine Altenpflegerin und ein Altenpfleger sowie zwei Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiter und eine Lehrerin die nötige Fachpraxis vermittelten und die Teilnehmer bei Problemen unterstützten, die bisher eine Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verhindert hatten. Über die Jobcenter Ahrweiler, Mayen-Koblenz, demnächst auch Koblenz, erfahren potentielle Teilnehmer von der Maßnahme oder fragen gezielt nach. Die Jobcenter ihrerseits überprüfen, ob die Arbeitssuchenden für den Qualifizierenden Vorbereitungskurs geeignet sind. „Es besteht eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Jobcentern“, stellte Gabriele Meurer fest: „Die Kollegen aller Geschäftsstellen sind äußerst kooperativ und schauen, wie man für jeden Teilnehmer das Beste herausholen kann.“ Dirk Klink vom Jobcenter Mayen-Koblenz, der auch für seine Kollegen sprach, dankte den Dozentinnen und Dozenten: „Sie eröffnen eine Perspektive. Sie sind wichtig für die Menschen, die wir als Jobcenter von dieser Maßnahme überzeugen konnten.“ Die Absolventen ihrerseits bedankten sich vor allem bei ihren Dozenten Jutta Ebert, Ulli Kögel, Pia Welsch und Sebastian Busch, denen sie zum Abschied handsignierte Kaffeetassen schenkten.

Neues Projekt gestartet

Bereits am 1. Juli hat ein neues Projekt gestartet. So gibt es wochentags wieder über sechs Stunden täglich Wissenswertes rund um die Altenpflege: Hygienemaßnahmen, Ernährung und Krankheitsbilder, Blutdruck, Blutzucker, Puls messen, Pflege im Bett, Rasieren und Hebetechniken. Zudem werden auch diesmal vier Praktika von jeweils vier Wochen absolviert. Das Qualifizierungsjahr wird als Vorpraktikum für eine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege anerkannt. An der Maßnahme des Fachdienstes Integration durch Arbeit, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., beteiligt sind die Sozialstationen Ahrweiler, Andernach, Mayen und Polch, der Mobile Soziale Dienst Andernach, die Krankenpflegeschule St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, die VHS-Andernach und das MYK-Netz.

Glücklich sind die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihren erfolgreichen Abschluss. Acht haben bereits einen Ausbildungsvertrag, drei eine Zusage und eine beginnt ein Freiwilliges Soziales Jahr. Drei Teilnehmer erlangten zusätzlich den Hauptschulabschluss. Foto: E.T. Müller

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