Karnevalistischer Abend der kfd Kruft war ein voller Erfolg
Viele närrische Programmpunkte
Kruft. Am 27. Januar hatte die Frauengemeinschaft Kruft zu einem „Bunten Abend“ in die Vulkanhalle eingeladen. Circa 170 närrische Frauen erlebten ein abwechslungsreiches Programm in der schön dekorierten Halle. Um 19:11 Uhr ging es los. Nach dem Einzug der Vorsitzenden Hedwig Stein mit den Bezirksfrauen und Sitzungspräsidentin Ruth Lange, begrüßte Hedwig die Gäste und lud zu ein paar Schunkelrunden mit alten Karnevalsliedern, gespielt von Patrick Schmitz, der schon seit vielen Jahren die Karnevalsabende in der Vulkanhalle und Karnevalskaffees im Pfarrsaal musikalisch begleitet, ein. Danach tanzte die Kindergruppe der KG Wohlgemut in Hexenkostümen, gefolgt von einer Kindergruppe der Elf Kerlchen, die einen Matrosentanz vorführte. Die Tänze der beiden Kindergruppen begeisterten das Publikum so sehr, dass man sie nicht ohne eine Zugabe von der Bühne ließ. Wie immer waren die Kinder in ihren schönen bunten Kostümen ein Augenschmaus. Die Tanzgruppe „Big Hands“ aus Mendig tanzte dann als Bierfässer verkleidet, unter dem Motto „Bims, Basalt und Biergebräu“ zu den Zeilen: „Da wo meine Leber war, ist jetzt eine Minibar“. Auch sie kamen nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Gertrud Roland und Gaby Saftig spielten den Sketch „Beichthotline“. Die beiden machten sich allerhand Gedanken darüber, die Arbeit der Pfarrsekretärin in punkto Telefonieren zu vereinfachen, was zu vielen Lachern führte. Genau wie auch der nächste Programmpunkt: „Café Mozart“, gespielt von Margret Blotzki, Maria Eube und Rosi Rauch. Hier kam es zu vielen lustigen Verwechslungen. Alle waren begeistert. Die Tanzgruppe Springmäuse der kfd Kruft tanzte als Geishas kostümiert zu dem Schlager „Lotusblume“. Nach einer Zugabe ging es in die Pause, in der ein Imbiss an die Gäste verteilt wurde. Nachdem alle sich gestärkt hatten, sangen und tanzten Inge Fuhrmann, als Ehefrau und Marie-Therese Gäng, als Ehemann Heinz-Dieter, zu alten Karnevalsschlagern und erinnerten sich zwischen den Liedern daran, wie schön es doch früher war, als die Zwei verliebt miteinander getanzt hatten. Natürlich hatten die beiden auch die entsprechenden Requisiten dabei. Sie erhielten jede Menge Applaus und wie alle unsere Aktiven und Helfer einen Karnevalspin. Zu einem Schlagerpotpourri wurde das Märchen „Der Froschkönig“ in humorvoller Weise auf der Bühne von Ulla Büchel (Prinzessin), Ute Kaltenborn und Gertrud Roland (Ritter), Marita Schneichel (Anton aus Tirol) und Jutta Welsch (Froschkönig) so gekonnt in Szene gesetzt, dass das Publikum immer wieder begeistert applaudierte. Der Frosch entpuppte sich allerdings am Ende nicht als König, sondern als „Anton aus Tirol“. Rita Reiff und Marie-Therese Gäng berichteten dann unter lautem Gelächter der Zuschauer vom EURO-Norm-Gebiss, das in jeden Mund passt und auch weiter vererbt werden kann. Und demnächst gibt es statt Tupperpartys dann Hauspartys, wo Gebisse vorgestellt und anprobiert werden können. Und als Gastgeschenk gibt es eine Gebissgarage. Nächster Sketch: ein Besuch beim Hausarzt. Inge Fuhrmann (Arzt) und Ulla Büchel (Patientin) spielten eine lustige Szene im Sprechzimmer. Die Patientin hatte ein Eimerchen mit Urin dabei. Und als die Urin-Probe in Ordnung war, sagte die Patientin beruhigt: „Gott sei Dank, mein Mann, meine Kinder und sogar unser Hund ist gesund“. Nach einigen Schunkelrunden trafen sich dann Bäbche (Anneliese Schumacher), Traudche (Maria Eube), Ännche (Lilli Parske), Sefa (Hilde Schneichel) und Lissje (Martha Reuter) bei Gretche (Margret Blotzki und in dem Sketch die Haushälterin vom Pastor) zu einem gemütlichen Nachmittag mit Bowle im Pfarrhaus zum Tratschen. Nur leider war die leckere Bowle, die Gretche vorbereitet hatte, noch im Keller und Gretchen lief dem Herrn Pastor nach zum Bahnhof, weil er seine Nutella-Butterbrote vergessen hatte. Und die Bowle, die die Damen in der Zwischenzeit probierten und als super köstlich preisten, nur Lissje meinte, die Bowle würde säuerlich schmecken nach Edamer oder Gouda, war in Wirklichkeit das Einweichwasser der Socken vom Pastor. Zum Schluss dieses lustigen Abends tanzten die Springmäuse noch in Frack und Zylinder. Ruth Lange ist die Trainerin der Springmäuse und hat auch den Geishatanz mit den Tänzerinnen einstudiert. Ruth Lange führte als Sitzungspräsidentin gekonnt durchs Programm und ließ sich auch durch Programmumstellungen nicht aus der Ruhe bringen. Zum Abschluss trafen sich alle Aktiven und Helfer/innen auf der Bühne und Ruth und Hedwig bedankten sich im Namen der kfd Kruft bei allen mit Kruft „Helau“ und kfd „Helau“.
