Allgemeine Berichte | 21.11.2015

Jobcenter und Kreisverwaltung wollen Vernetzung haupt- und ehrenamtlicher Akteure verbessern

Virtuelle Plattform für Flüchtlingshilfen ist online

Ab sofort online: Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth (rechts) drückt gemeinsam mit Jobcenter-Geschäftsführer Rolf Koch (links) und den für die Flüchtlingskoordination zuständigen Mitarbeitern aus dem Kreishaus den symbolischen Startknopf zur Freischaltung des digitalen „Netzwerks Flüchtlingshilfen“. Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Kreis Mayen-Koblenz. Das Projekt „Migration und Koordinierung“ des Jobcenters und der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat eine virtuelle Plattform „Netzwerk Flüchtlingshilfen“ entwickelt und online gestellt. In einem passwortgeschützten Bereich werden ab sofort wichtige Informationen zur Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt und eine Reihe von Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch geboten. „Wir wollen die haupt- und ehrenamtlichen Akteure der Flüchtlingshilfe stärker vernetzen. Unsere neue Social-Media-Plattform bietet dafür viele Möglichkeiten“, freut sich der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Mayen-Koblenz, Burkhard Nauroth.

Der Landkreis Mayen-Koblenz will die Willkommens- und Anerkennungskultur in der gesamten Region spürbar fördern und ausbauen. Flüchtlingskoordinator Michael Kock erklärt: „In den Runden Tischen zur Flüchtlingshilfe in der Kreisverwaltung und den Kommunen forderten die haupt- und ehrenamtlichen Akteure häufig, dass es eine zeitgemäße Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch geben sollte. Genau das wird mit dem virtuellen Netzwerk verwirklicht.“ Jobcenter und Kreishaus möchten mit der neuen Plattform insbesondere die kommunenübergreifende Zusammenarbeit erleichtern und stärken, damit alle kreisangehörigen Städte oder Verbandsgemeinden sowie ehrenamtliche Initiativen von gesammelten Erfahrungen bei guten Projekten profitieren. Die Nutzer der Netzwerkplattform können an kostenlosen Schulungen teilnehmen, damit sie von Anfang an das Online-Angebot effektiv nutzen können. Neben dem geschlossenen Personenkreis, der eine digitale Zugangsberechtigung erhält, kann die Plattform nach Anmeldung auch von interessierten Gästen mit einem be-schränkten Zugriff genutzt werden. Die anfallenden Nutzungskosten übernimmt das Pro-jekt „Migration und Koordinierung“ des Jobcenters Mayen-Koblenz.

Wer sich ehrenamtlich oder hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe engagiert und Interesse an der kostenlosen Nutzung der Online-Plattform „Netzwerk Flüchtlingshilfen“ hat, erhält unter E-Mail Fluechtlingshilfen@kvmyk.de einen Zugang.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Ab sofort online: Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth (rechts) drückt gemeinsam mit Jobcenter-Geschäftsführer Rolf Koch (links) und den für die Flüchtlingskoordination zuständigen Mitarbeitern aus dem Kreishaus den symbolischen Startknopf zur Freischaltung des digitalen „Netzwerks Flüchtlingshilfen“. Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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