Lokalsport | 01.11.2013

Mirkos Running-Team bei der Tour de Tirol

Völlig neue Lauferfahrungen

Die Gipfelstürmer von Mirkos Running-Team (v.l.): M. Gutfrucht, G. Wüst, N. Waltenberger und H. Beyer.privat

Andernach/Tirol. Mirkos RT fuhren mit sechs Personen(vier Läufer) zum Drei-Tages-Alpen-Klassiker "Tour de Tirol". Freitagabend der klassische 10ner von Söll mit 230 Höhenmetern, Samstag der Kaisermarathon auf die Hohe Salve mit 2.000 Höhenmetern und am Sonntag der schnellste Halbmarathon von Austria wieder sieben mal durch Söll.

Die Gruppe wohnte in Söll, und nach einem Tag der Akklimatisierung ging es Freitagabend zum Einlaufen auf die 10 km. Einmal wegen der unangenehmen Steigung drei Runden mit 22 und zweitens im Hinblick auf den Bergmarathon wurde nicht ganz am Limit gelaufen. H. Beyer in 47:26 min, N. Waltenberger in 50:25 min., Gerd Wüst in 58:58 min, und M. Gutfrucht in 58:58 min. Nachdem es am Freitag, außer beim Rennen fast den ganzen Tag geregnet hatte, zeigte sich am Samstagmorgen zunächst ab und zu die Sonne. Mit einer 8 km Einführungsrunde, die es auch schon in sich hatte, ging es dann bis zum HM durch das Ellmauer Tal, wo es dann ab Kilometer 21,5 bis Kilometer 30 bergauf zum 1.555 m hohen Hartkaiser mit einsetzendem Regen ging. Gut 700 Höhenmeter waren zu bewältigen, welche größtenteils gegangen werden mussten. Dazu kam nun der immer stärker werdende Regen und fallenden Temperaturen. Trotzdem kamen alle von 80 min. bis 120 min. oben an. Hier musste dann leider Gerd Wüst entkräftet den Marathon aufgeben. Danach ging es fast nur noch bergab bis zu Hexenwasser auf 1.155 Metern.

Die Kräfte schwanden im Regen, und mit dem Respekt vor dem letzten steilsten Stück über die Wiese zum Ziel ( 700 HM auf 3 km ) ging es zur Mittelstation. Dort kam es dann bei Kilometer 38,5 zum Rennabbruch. Die Sicherheit der Läufer konnte auf der aufgeweichten Piste, und dem Nebel und der Kälte nicht mehr gewährleistet werden. Es war im ersten Moment natürlich eine Enttäuschung und Durcheinander. Andererseits hatte der Lauf seinen Tribut gefordert. Leider waren die Taschen noch auf dem Gipfel, denn alle die vor 4 Uhr am Hexenwasser waren, waren noch hochgelaufen. So musste improvisiert werden, und es ging dann mit der Gondel frierend ins Tal, um schnell ins Hotel zu kommen. Kurze Zeit später trafen sich dann alle wieder und waren trotz des Rennabbruchs stolz auf diesen Bergmarathon. Die Organisation entschied dann, jedem Nicht-Finisher plus eine Stunde dazuzugeben, um eine Rangliste erstellen zu können. So wurde dann H. Beyer mit 5:07:53, N. Waltenberger mit 5:24:43 h und M. Gutfrucht mit 6:13:12 h gewertet.

Am Sonntagmittag ging es dann mit mehr oder weniger müden Beinen und Muskelkater auf den abschließenden Halbmarathon. Aber es wurde nach kurzer Einlaufphase wieder alles gegeben. Die Tour de Tirol-Finisher liefen noch gute Zeiten: H.Beyer 1:43:09 h und einer Tourzeit von 7:38:28 auf Platz 142 von 205 Teilnehmern und auf den 7. AK 55., N. Waltenberger lief 1:49:28 h und einer Tourzeit von 8:04:36 h auf Platz 22 von 49, und in der AK 45 auf den 5. Rang. M.Gutfrucht lief 2:10.15 h und einer Tourzeit von 9:22:26 h auf Platz 16 der AK 55 und Gerd Wüst lief zu Abschluss eine 2:08:54 h und konnte sich dann mit zum Feiern begeben.

Dies war eine völlig neue Lauferfahrung, und alle waren sich einig, dass sie in der Hoffnung wiederkommen werden, den letzten Anstieg zum Gipfel auch noch meistern.

Die Gipfelstürmer von Mirkos Running-Team (v.l.): M. Gutfrucht, G. Wüst, N. Waltenberger und H. Beyer.Foto: privat

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