Allgemeine Berichte | 23.11.2013

St. Martin-Nachbarschaft feierte gleichnamiges Fest

„Was kann man alles teilen?“

Spende für die Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde übergeben

Im voll besetzten Saal der „Rheinkrone“ ließen sich die Nachbarn den Döppekooche schmecken.privat

Andernach. Es hat eine lange Tradition, dass die St. Martin-Nachbarschaft das Martinsfest zu Ehren ihres Namenspatrons feiert; so auch in diesem Jahr. Am Beginn stand wie immer ein ökumenischer Wortgottesdienst, diesmal in der Hospitalkirche, der durch Pfarrer Andreas Horn und Pastor Karl Kappel unter Mitwirkung der beiden Nachbarinnen Roswitha Henrichs und Ute Fischer als Lektorinnen gestaltet wurde. Pastor Kappel wies in seiner Ansprache unter Hinweis auf St. Martin auf das Geschenk der Vorfahren hin, in einem ökumenischen Gottesdienst die Gemeinschaft der Nachbarschaft erleben zu können. Pfarrer Horn stellte seine Kurzpredigt unter das Motto der Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 „Mit Jesus Christus auf dem Weg“. Damals hatte der Bischof von Trier, Hermann Josef Spital, erstmals die Evangelische Kirche im Rheinland als Zeichen der Ökumene zur Teilnahme eingeladen. Im gut gefüllten Saal des Hotels „Rheinkrone“ begrüßte Amtmann Hans-Jochen Annuß anschließend über 95 Nachbarn und Nachbarinnen mit Kindern, die sich auf den von Adolf Köhn wiederum meisterhaft zubereiteten Döppekooche freuten, den man sich in gemütlicher Runde bei angeregten Gesprächen schmecken ließ. Zwei der jüngsten Nachbarinnen, Saskia Damén und Rebecca André, trugen unter großem Beifall der Nachbarn gekonnt einen Text zum Thema „Was kann man alles teilen?“ vor. Wie immer wurde am Ausgang der Kirche gesammelt und beim Döppekooche um eine weitere Spende gebeten. Dabei kam die stattliche Summe von 330 Euro zusammen. Dieses Geld wird im ökumenischen Geist der Nachbarschaft und nach dem Vorbild des Namensgebers der St. Martin-Nachbarschaft an die Evangelische Kirchengemeinde Andernach für die Jugendarbeit übergeben.

Im voll besetzten Saal der „Rheinkrone“ ließen sich die Nachbarn den Döppekooche schmecken.Foto: privat

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