Allgemeine Berichte | 22.02.2014

Weltgebetstag aus Ägypten am 7. März

„Wasserströme in der Wüste“

Andernach. Ägypten - beim Gedanken an dieses nordafrikanische Land kommen vielen Menschen Pyramiden, Hieroglyphen und Tauchreviere am Roten Meer in den Sinn. Seit rund drei Jahren steht Ägypten auch für Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz, politische Umbrüche und gewaltsame Unruhen mit vielen Opfern. Das größte arabische Land symbolisiert aber genauso die Hoffnung der Menschen auf Brot, Freiheit, Würde und soziale Gerechtigkeit. Genau in diesen Zeiten großer politischer und gesellschaftlicher Veränderungen ist Ägypten auch das Schwerpunktland für den Weltgebetstag. Als die Frauen des ägyptischen Weltgebetstagskomitees mit dem Schreiben ihres Gottesdienstes begannen, ereignete sich gerade die Revolution 2011. Ihre Bitten und Visionen sind jedoch bis heute aktuell: Alle Menschen in Ägypten, christlich und muslimisch, sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen, wie Wasserströme in der Wüste! (Jes 41,18ff.) Ägyptens Geschichte und Kultur begannen zwar lange vor biblischen Zeiten, sie sind aber auch eng verwoben mit dem Christentum. In Ägypten, wo rund 90 Prozent der Bevölkerung muslimisch sind, gehören etwa zehn Prozent christlichen Kirchen an, als deren Begründer der Evangelist Markus gilt. Die größte unter ihnen ist die Koptisch-Orthodoxe Kirche. Der Weltgebetstag wurde in Ägypten erstmalig 1928 gefeiert und sorgt bis heute für eine lebendige Ökumene. Die Verbundenheit im Glauben ist wichtig für Ägyptens Christinnen und Christen.

Am Freitag, 7. März, wird in über 170 Ländern der Weltgebetstag gefeiert mit den engagierten Stimmen der Ägypterinnen gefeiert. Gemeinsam mit den Menschen in Ägypten vertrauen die Gottesdienstbesucher auf die biblische Verheißung des Propheten Jesaja: „Gesegnet sei Ägypten, mein Volk“ (Jes 19,25). In der Pfarreiengemeinschaft Andernach laden wird zum Gebet um 15 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt eingeladen. Bei Kaffee und einem kleinen Imbiss ist im Anschluss im Pfarrheim Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch und zum Kennenlernen.

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