Allgemeine Berichte | 02.01.2017

Alle vier karpatischen Wasserbüffel in den Thürer Wiesen haben mittlerweile Nachwuchs bekommen

Whity brachte ein „Christkind“ zur Welt

Am Futterstand in den Thürer Wiesen ist momentan so richtig was los. Foto: SK

Thür. Der Thürer Ortsbürgermeister hatte so eine Vorahnung, als er bei einem Gespräch mit Landwirt Manfred Berresheim dessen sorgenvolle Miene bemerkte. „Du wirst sehen“, versuchte Rainer Hilger den 69-Jährigen zu beruhigen. „Du wirst sehen, es wird ein Christkind.“ Und der Chef der Gemeinde sollte Recht behalten.

An Heiligabend gegen 8 Uhr erblickte auch das Kalb der karpatischen Wasserbüffeldame Whity endlich das Licht der Welt, etwa 30 Kilogramm schwer und ungefähr 50 Zentimeter groß. Manfred Berresheim hatte die Geburt wegen der Entwicklung des Euters für Mitte Dezember erwartet und sich in der Zeit danach schon ein wenig Sorgen gemacht, nachdem „das Euter bei Whity im Vergleich zu den anderen drei immer straffer wurde und das Kalb weiter auf sich warten ließ.“

Bei den ersten drei Geburten war Manfred Berresheim, der das Projekt der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz zusammen mit Landwirt Olaf Berresheim und Herbert Stern (NABU Mayen) betreut, noch ganz ruhig geblieben.

Am Freitag, 11. November, brachte zunächst Ella ihr Kalb Martina zur Welt. Nur drei Tage später, am Montag, 14. November, gebar Leitkuh Moni ihr Kalb Eddie, ein Bulle.

Am Freitag, 18. November, folgte ihr gegen 9 Uhr Luna, die wie zu Beginn Ella ein weibliches Kalb bekam und das in der Zwischenzeit auf den englischen Namen Bumblebee „getauft“ wurde. Was auf Deutsch so viel heißt wie „Hummel“, ein kurioser Name für einen karpatischen Wasserbüffel.

Drei Geburten in einer Woche, da wurden die Landwirte seinerzeit mächtig auf Trab gehalten und nun bis zur Niederkunft von Whity auch gehörig auf die Folter gespannt.

Und Weihnachten 2016 nahm bei der Familie von Manfred Berresheim sicherlich einen etwas anderen Verlauf als ursprünglich geplant.

Erst Tage später packte der Familienvater die Geschenke aus. Passenderweise war auch ein Buch dabei - über karpatische Wasserbüffel. Was auch sonst?

In den Thürer Wiesen lässt sich der Nachwuchsso richtig gut vor den neugierigen Blicken verstecken.

In den Thürer Wiesen lässt sich der Nachwuchs so richtig gut vor den neugierigen Blicken verstecken.

Etwa 30 Kilogramm schwer und 50 Zentimeterhoch sind die Kälber kurz nach der Geburt.

Etwa 30 Kilogramm schwer und 50 Zentimeter hoch sind die Kälber kurz nach der Geburt.

Whity brachte ein „Christkind“ zur Welt

Am Futterstand in den Thürer Wiesen ist momentan so richtig was los. Foto: SK

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