Erneut SP8-Podium für Andernacher racing one-Ferrari
Wiederholt gute Vorstellung zum Saisonauftakt
Andernach. Das Andernacher racing one Team hat mit seinem Ferrari F458 Challenge auch im zweiten VLN-Rennen der Saison, dem 39. DMV 4h-Rennen den zweiten Klassenrang erzielt. Nach der guten Vorstellung vom ersten Lauf bleibt die Mannschaft von Teamchef Martin Kohlhaas und seinen Piloten damit in aussichtsreicher Position um die Tabellenführung in der SP8-Klasse. Gleich drei Piloten hatte die Mannschaft aus Andernach für den Lauf genannt. Neben Christian Kohlhaas und Carsten Struwe verstärkte erstmals Markus Lungstrass (31) die Fahrercrew. Der zweimalige Alfa-147-Cup-Champion von 2002 und 2004 bekam dann auch mehr Fahrpraxis auf dem Ferrari als geplant, als Pilot Struwe krankheitsbedingt am Wochenende passen musste. Im Zeittraining machten sich die Erfahrungen aus dem ersten Lauf direkt bemerkbar. Mit einer 8:41.262 war man gegenüber dem ersten Lauf (8:54,2) um gleich 13s schneller unterwegs. Lediglich dem japanischen Werks-Lexus-Team mit dem bärenstarken Lexus LFA musste man sich in der SP8-Klasse beugen. Startfahrer Lungstrass hatte nach dem Rennstart auch die Konkurrenz hinter sich fest im Griff, wobei der neue ebenfalls vom japanischen Werks-Team eingesetzte Lexus ISC eine deutliche Herausforderung für die Ferrari-Mannschaft war. Dennoch gelang Lungstrass mit einer 8:37,268 eine weitere Steigerung bei der Bestzeit für den Ferrari um 4s. Weitere Fortschritte wurden allerdings durch einen Rennabbruch nach der vierten Runde zunichte gemacht.
Im Streckenabschnitt Pflanzgarten hatten zwei Konkurrenten nach einem missglückten Überrundungsmanöver einen massiven Abflug, bei dem die Leitplanke auf einer Länge von 80 m beschädigt wurde. Für die notwendigen Reparaturen wurde das Rennen für fast drei Stunden unterbrochen, ehe die Rennleitung den Lauf über die verkürzte Rest-Distanz von 2h noch einmal freigab. Lungstrass erledigte auch den Restart, ehe eine Stunde vor Rennende Christian Kohlhaas das Steuer des Ferraris übernahm. Auf Gesamtrang 35 und Klassenrang 2 brachte dieser den Wagen dann am Ende über die Ziellinie. „Das Ziel im Rennen war, P2 zu holen, da der Werks-Lexus vorne unerreichbar war. Dieses Ziel haben wir trotz neuer starker Konkurrenz erreichen können“, fasste Teamchef Martin Kohlhaas am Ende zusammen.
