Allgemeine Berichte | 01.03.2019

kfd-Frauen hatte sich vor der Himmelspforte zum Paradies eingefunden und begehrten Einlass

„Wir wollen alle in den Himmel“

Prinz Tubak II. und Prinzessin Jessika I. mit ihrem Hofstaat und Gefolge nahmen am Karnevalsnachmittag der kfd-Frauen von St. Peter teil

Der Vorstand der Frauengemeinschaft.Fotos: privat

Andernach. Einen mit Narren voll besetzten Wartesaal zum Himmel konnte die Vorsitzende der Frauengemeinschaft von St. Peter auf ihrer Karnevalssitzung begrüßen. Unter dem Motto: „Wir wollen alle in den Himmel“ hatte der Vorstand der kfd-Frauen Mitglieder und Gäste sowie Pfarrer Stefan Dumont zu einem bunten Karnevalsnachmittag in den Pfarrsaal in der Karolingerstraße eingeladen. Der Nachmittag begann in dem festlich geschmückten Saal für die karnevalistisch gekleideten Frauen mit Kaffee und belegten Brötchen. Kurz danach ging es dann Schlag auf Schlag. Die „Evergreens“ unter der Leitung von Heinz Meurer sorgten für beste Stimmung und luden zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. Der anschließende Vortrag von Irmgard Kappes beschäftigte sich mit Geschichten aus dem täglichen Leben, über die nicht nur geschmunzelt, sondern auch häufig kräftig gelacht wurde.

„Loch im Eimer“

Ein altes und schon häufig besungenes Problem griffen Bernhard Peitz und Renate Wagner auf, bei dem trotz bester Ratschläge das „Loch im Eimer“ einfach nicht zu stopfen ist. Zum ersten Mal in ihrem Leben trat dann Eva Agnello in die Bütt, um die anwesenden Frauen dazu aufzufordern, den noch verbliebenen Pfarrern nicht zu widersprechen und sie schon gar nicht zu ärgern, „denn sonst werdet ihr gestopft mit anderen Gemeinden in einen Topf“. Die „Evergreens“ sorgten anschließend mit ihrem zweiten Liedvortrag nochmals dafür, dass kräftig gesungen und geschunkelt wurde. Dann wurde es deutlich unruhig im Pfarrsaal. Eine Gruppe von Frauen (Agnes Thelen, Liselotte Buchinger-Radberger, Renate Wagner, Ilse Jansen, Eva Nister, Anne Buchinger, Waltraud Dernbach, Annette Weiß) hatte sich vor der Himmelspforte zum Paradies eingefunden und begehrte mit den abenteuerlichsten Begründungen bei der „Heiligen Petra“ (Inge Weber) Einlass.

Die war auf sich allein gestellt, weil Gott (Ralf Radberger) in Amerika einen dringenden Termin hatte und kein einziger Engel zur Unterstützung verfügbar war. Fast alle Frauen schafften den Zugang zum Paradies. Etwas ruhiger wurde es danach, als Heinz Meurer und Wolfgang Heister von den „Evergreens“ im Liedvortrag beschrieben, wie sich bei ihnen der Verzehr einer „Bunnesoop“ ausgewirkt hat. Auch das anschließende Duo (Liselotte Buchinger-Radberger und Ralf Radberger) hatte sich eines total weltlichen Problems angenommen, nämlich dem Unverständnis des Mannes über „Das bisschen Haushalt“, was seine Frau zu erledigen hat. Begleitet vom tosenden Beifall der Närrinnen zogen anschließend Prinz Tubak II. und Prinzessin Jessika I. mit ihrem Hofstaat und Gefolge in den Saal ein. Nach einigen närrischen Worten und Verleihung von etlichen Prinzen- und Festausschussorden fanden die Repräsentanten des Andernacher Karnevals noch Zeit, an Tischen Platz zu nehmen und dem Vortrag „Engelchen und Teufelchen“ von Betti Arndt und Uschi Hausberger zuzuhören. Es war ein heftiges Streitgespräch, welches letztendlich doch in voller Harmonie endete. Bevor das Prinzenpaar seine Reise fortsetzte, wurde abschließend traditionell gemeinsam auf der Melodie vom „Schneewalzer“ die schöne Karnevalszeit besungen. Mit einem Liederpotpourri klang dann der bunte Karnevalsnachmittag aus und das närrische Publikum wurde von Liselotte Buchinger-Radberger in die restlichen tollen Tage verabschiedet.

Begleitet vom tosenden Beifall zogen Prinz Tubak II. und Prinzessin Jessika I. mit ihrem Hofstaat und Gefolge in den Saal ein.

Begleitet vom tosenden Beifall zogen Prinz Tubak II. und Prinzessin Jessika I. mit ihrem Hofstaat und Gefolge in den Saal ein.

Ein Blick in den festlich geschmückten Pfarrsaal.

Ein Blick in den festlich geschmückten Pfarrsaal.

Der Vorstand der Frauengemeinschaft.Fotos: privat

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