Das Stadtmuseum zeigt:
„Zwei Fronten – Ein Schicksal“
Noch bis zum 29. Juli im Historischen Rathaus in Andernach
Andernach. Zwei Städte und ein historisches Ereignis: Die Partnerstädte Ekeren (Antwerpen) und Andernach realisieren eine gemeinsame Sonderausstellung, die sich mit ganz persönlichen Schicksalen während des ersten Weltkrieges auseinandersetzt. Die Ausstellung „Zwei Fronten - Ein Schicksal. Ekeren und Andernach im Ersten Weltkrieg“ ist noch bis zum 29. Juli im Historischen Rathaus in Andernach zu sehen. Das Ende des Ersten Weltkrieges liegt ein Jahrhundert zurück und ist der Anlass für die Sonderausstellung, die in Andernach gezeigt wird und im November 2017 in Ekeren zu sehen war. Schon vor fünf Jahren begannen die ersten Planungen zu einer solchen Ausstellung, die sich mit ganz neuen Perspektiven der Kriegszeit in beiden Städten beschäftigen soll. Das historische Projektbüro Geheugen Collectief hat für Ekeren bereits 14 verschiedene Schicksale einzelner Persönlichkeiten aufgearbeitet. Vom Bürgermeister August Scheyvaerts, über den zur Zwangsarbeit von den Deutschen gezwungenen Louis Beldé, bis zur Frau eines Soldaten wurden spannende Geschichten zusammengetragen, die in der Ausstellung mit Fotografien, Objekten und Rekonstruktionen präsentiert werden. Ziel der Ausstellung ist es, den Besuchern die Folgen des damaligen Krieges in Erinnerung zu rufen und die schrecklichen Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel darzustellen. Aus dieser Perspektive lassen sich spannende Erkenntnisse gewinnen. Detaillierte Informationen gibt es im „KulturPunkt“, Historisches Rathaus, Hochstraße 52-54 in Andernach unter (02632) 922 226 und kultur@andernach.de oder unter ticket@andernach.de sowie im Stadtmuseum Andernach unter (02632) 308 133. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr.
Pressemitteilung des
Kulturamts der Stadt Andernach
