SG Bad Breisig
Ab jetzt kann es nur noch aufwärts gehen
Bad Breisig. Eigentlich als Befreiungsschlag auserkoren, haben die beiden Spiele gegen den TuS Mayen letztendlich den Nackenschlag mit sich gebracht. Am Mittwoch, 23. Oktober reisten die Breisiger nach Alzheim, um dort in der dritten Runde des Bitburger-Rheinlandpokales gegen die TuS Mayen anzutreten. Eigentlich kamen die Badestädter gut in die Partie und hatten auch die ersten beiden großen Chancen, aber dann erledigte sich das Thema nächste Pokalrunde binnen zehn Minuten von selber. Durch individuelle Fehler konnten die Mayener innerhalb dieser kurzen Zeit gleich drei Tore erzielen. In der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste noch einmal alles dagegen zu setzten, aber sie konnten keine Torgefahr mehr herauf beschwören. So verlor die Mannschaft sang und klanglos mit 3:0. Nach dem Spiel war sich das Team dann einig, dass im folgenden Spiel in der Liga die Revanche her muss. Sonntags konnte Trainer Ilkay Keskin wieder auf den Routinier im Tor, Michael Prangenberg, der in Mayen noch verletzt gefehlt hatte, zurückgreifen. Damit sollte eigentlich mehr Ruhe in die Abwehr kommen. In der ersten Halbzeit machte sich dies auch bemerkbar.
Beide Teams trafen sich auf Augenhöhe und es gab auf beiden Seiten nur wenige Torabschlüsse, da die Abwehrreihen viele Angriffe bereits im Keim ersticken konnten. Mit dem 0:0 zur Halbzeit konnten beide Trainer zunächst zufrieden sein, aber durch den Tabellenstand war es für beide Teams ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. Also mussten die Männer um Kapitän Florian Lückenbach weiterhin alles auf eine Karte setzen, um den Anschluss in der Tabelle nicht gänzlich zu verlieren. Leider ging auch in diesem Fall der Schuss nach hinten los. Zwei schwerwiegende Fehler in der Abwehr führten die Breisiger innerhalb von zwei Minuten auf die Verliererstraße.
Sowohl Niklas Remark, als auch Mete Begen vertändelten den Ball im Aufbauspiel, so dass die Mayener Stürmer leichtes Spiel hatten. In der 68ten Minute setzte der Mayener Marx mit einem sehenswerten Heber über Torwart Prangenberg hinweg den Schlusspunkt. Zwar versuchte Trainer Keskin durch offensive Einwechslungen noch einmal Druck aufzubauen, aber Torchancen erspielten sich die Quellenstädter keine mehr. Nach dem Spiel wollte sich von den Spielern keiner mehr so richtig äußern.
Mit hängenden Köpfen schlichen sie in die Kabine und hingen ihren Gedanken nach. Glücklicherweise sind die anderen Mannschaften im Tabellenkeller auch nicht sonderlich erfolgreich, so dass es immer noch „nur sieben Punkte bis zum rettenden Ufer“ sind, aber so langsam sollte der Knoten endlich platzen.
Das nächste Spiel
Die nächste Chance zur Aufholjagd, die jetzt gestartet werden muss, bietet sich am 01.11.2013 um 15 Uhr beim Nachbarn in Mülheim-Kärlich.
Mit 0:3 musste sich die SG Bad Breisig auch in der Rheinlandliga dem TuS Mayen, nach dem Pokal aus wenige Tage zuvor, geschlagen geben.
