Freiwillige Feuerwehr Niederlützingen veranstaltete „Tag der offenen Tür“
Arno Wolff zum Wehrführer bestellt
Niederlützingen. Reger Betrieb herrschte auf und um den Niederlützinger Raiffeisenplatz. Dort veranstaltete die örtliche Feuerwehr ihren traditionellen „Tag der offenen Tür“ . Die Organisatoren hatten ein vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt.
Los ging es mit einem gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus. Im Mittelpunkt hierbei: Bestellungen, Entpflichtungen und Ehrungen. Niederlützingens „Feuerwehr-Chef“ Arno Wolff konnte im Gerätehaus zahlreiche Gäste willkommen heißen. Mit dabei waren Verbandsgemeinde-Bürgermeister Bernd Weidenbach, Verbandsgemeinde-Sachgebietsleiter Alfred Heckenbach, Ortsbürgermeisterin Christel Ripoll und Verbandsgemeinde-Wehrleiter Hans-Dieter Baunach. Unter den Anwesenden waren ebenfalls Abordnungen der befreundeten Feuerwehren aus Brohl und Waldorf. Mit von der Partie war schließlich auch der Tambourclub „Spielfreunde“ Niederlützingen, der den Auftakt des Abends musikalisch gestaltete.
Bürgermeister Weidenbach nutzte die Zusammenkunft, um die Führungsstruktur der Feuerwehren Brohl und Niederlützingen formal neu zu regeln. Bisher waren die beiden Wehren miteinander verknüpft. Da die Wehren künftig allerdings voneinander getrennt und rechtlich eigenständig agieren, war eine Neustrukturierung der Führungsebene beider Wehren notwendig geworden. Daher bestellte Weidenbach den bisherigen Löschzugführer Wolff zum Wehrführer. Wolff wurde für zehn Jahre in diesem Amt bestellt. Als stellvertretender Wehrführer wird ihm in den kommenden zehn Jahren Thomas Grusdat zur Seite stehen. Grusdat wurde zum Brandmeister ernannt und kümmert sich zudem in seiner Eigenschaft als Jugendfeuerwehrwart auch um den Nachwuchs der Niederlützinger Wehr. Apropos Nachwuchs: Hier haben die Lützinger Blauröcke in den vergangenen Monaten gute Arbeit geleistet, denn mittlerweile gehört knapp ein Dutzend Jugendlicher der örtlichen Jugendfeuerwehr an.
Auch die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Brohl wurde an diesem Abend formal neu geregelt. Josef Nehler, seit Jahren bereits als Wehrführer ehrenamtlich in dieser Wehr aktiv, wurde in seiner Funktion bestätigt und für weitere zehn Jahre zum Wehrführer bestellt. Stellvertretender Wehrführer wurde Sebastian Still. Auch er wurde auf zehn Jahre bestellt.
Die beiden Wehrführer Nehler und Wolff bekräftigten, dass die formale Trennung der beiden Wehren der künftigen Zusammenarbeit keinen Abbruch tue. Auch in den kommenden Jahren werden die beiden Wehren der Gemeinde Brohl-Lützing eng miteinander kooperieren.
Verabschiedet als stellvertretender Löschzugführer der FFW Niederlützingen wurde Karl Schmidtke, der der Wehr als Aktiver und Gruppenführer natürlich erhalten bleiben wird. Schmidtke hatte den Posten des stellvertretenden Löschzugführers in den vergangenen Jahren inne und leistete in dieser Zeit wertvolle Dienste. Als Anerkennung und kleines Dankeschön für dieses ehrenamtliche Engagement überreichte ihm Weidenbach ein Präsent.
Nach Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet wurde German-Josef Walsdorf. Seit gut 46 Jahren gehört er der Niederlützinger Feuerwehr an. Als Gerätewart und erster Maschinist war Walsdorf federführend bei der Instandhaltung der Fahrzeuge und der Gerätschaften der Wehr. Eine Tätigkeit, die er stets akribisch und mit größter Sorgfalt ausführte, wie in der Laudatio zu hören war.
Am Morgen besuchten die Feuerwehrleute zunächst den Gottesdienst in der Pfarrkirche, ehe sie die Tore des Feuerwehrgerätehauses öffneten und die Bevölkerung zum Besuch einluden. Interessierte hatten nicht nur ausgiebig Gelegenheit, die Fahrzeuge und Gerätschaften der hiesigen Wehr unter die Lupe zu nehmen, sondern konnten auch das neue Feuerwehrboot, über das die FFW Brohl verfügt, eingehend unter die Lupe nehmen. Niederlützingens Thorsten Kalmund - er ist als Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr in Bonn beschäftigt - hatte ein Fahrzeug der Bonner Feuerwehr mitgebracht. Dieses Auto war mit diversen Geräten und Ausrüstungsgegenständen, die am Nachmittag zum Einsatz kamen, bestückt. Die Lützinger Wehrleute demonstrierten verschiedene Ernstfallsituationen.
Auch an diesem Tag konnte Wehrführer Wolff wieder zahlreiche befreunde Feuerwehren willkommen heißen, darunter Abordnungen der Wehren aus Brohl, Bad Breisig, Westum, Niederzissen, Burgbrohl, Kell und Gönnersdorf. Zu den Gästen, die im Verlauf des Tages vorbeischauten, gehörten auch der neue Brohl-Lützinger Ortsbürgermeister Michael R. Schäfer sowie der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Hans-Josef Marx. Wie in den vergangenen Jahren hatte die Wehr auch in diesem Jahr wieder einiges für jüngere Festbesucher zu bieten. Wer wollte, konnte sich auf der Hüpfburg austoben.
Wehrführer Wolff konnte am Abend ein positives Fazit ziehen. „Wir haben wieder allerhand angeboten. Die Bevölkerung hat unsere Bemühungen honoriert. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben unsere Einladung angenommen und unsere Veranstaltung besucht“, betonte er und dankte ebenfalls allen Sponsoren sowie Helferinnen und Helfern für deren Engagement.
Mit der Handpumpe wurden früher Brände bekämpft, heute dient sie nur noch der Unterhaltung.
Wie brennende Personen richtig gerettet werden, wurde eindrucksvoll demonstriert.
Artikel melden
Unfallursache auf Hunsrückhöhenstraße weiterhin ungeklärt
21.06.: Motorradfahrer erliegt Verletzungen nach Unfall bei Koblenz
Koblenz. Am Sonntag, dem 21. Juni 2026, ereignete sich gegen 11:32 Uhr ein tragischer Unfall auf der B 327, bekannt als "Hunsrückhöhenstraße", zwischen Koblenz und Waldesch.
Weiterlesen
Das arme Tier konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien - doch zum Glück gibt es die Feuerwehr!
20.06.: Dramatischer Einsatz im Westerwald: Feuerwehr rettet Pferd aus Wassergraben
Waldbreitbach. Am Samstag, den 20.06.2026, wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach um 21:46 Uhr mit der Einheit Waldbreitbach zu einer Tierrettung am Mühlengraben in Waldbreitbach alarmiert.
Weiterlesen
Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab
20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen
Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.
Weiterlesen