1. Veranstaltung der SeniorenUnion Brohltal
Autofahren im Alter
Brohltal. Die SeniorenUnion Brohltal lud zu seiner 1. Veranstaltung in diesem Jahr unter dem Thema „Autofahren im Alter“ ein. Hierzu kamen die Referenten Anne-Simone Glodowski, Neuropsychologin am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr und Brohltal-Klinik St. Josef, sowie Herr Queckenberg von der gleichnamigen Fahrschule. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden Dieter Lukas begrüßte er den Bürgermeisterkandidaten der Verbandsgemeinde Brohltal Detlef Odenkirchen. „Es ist sehr erfreulich, dass die SeniorenUnion sich diesem Thema stellt und die Sicherheit der älteren Menschen in den Vordergrund bringt. Es ist wichtig, besonders hier bei uns im ländlichen Raum, im Straßenverkehr fit zu bleiben und so lange als möglich auch daran teilhaben zu können. Menschen wollen und müssen besonders auch im Alter beweglich bleiben. Das trägt erheblich zur eigenen Lebensqualität bei“, sagte Detlef Odenkirchen. Im ersten Teil der Veranstaltung machte die vortragende Psychologin auf die Risiken des Autofahrens im Alter aufmerksam. Es lässt sich heute generell feststellen, dass die Generation 65+, verglichen mit der vorherigen Generation, körperlich fit ist und eine höhere Lebenserwartung hat. Es kommen jedoch schleichend altersbedingte Veränderungen und Beeinträchtigungen im fortschreitenden Alter, die Auswirkungen auf die Sicherheit haben. Sehkraft, Reaktion, Hörfähigkeit, Koordination und Beweglichkeit lassen nach und es stellt sich die Frage, wie man sich darauf einstellt. Anhand von Beispielen, die lebendig und humorvoll vorgetragen wurden, richtete die Referentin das Augenmerk auf die Eigenverantwortung der Senioren hierzulande, den Ausstieg rechzeitig zu planen. Im zweiten Teil machte der Fahrlehrer an praktischen Beispielen klar, wie man sich im Straßenverkehr bei bestimmten Situationen verhalten sollte. Herr Queckenberg wies auf die Nutzung von modernen Fahrzeugen mit helfenden Assistenten und auf die Möglichkeit die Fahrerlaubnis lange zu bewahren. Man sollte sich regelmäßig bei freiwilligen Gesundheitschecks überprüfen lassen und Probefahrstunden bei einem Fahrlehrer nehmen, der darüber ein Protokoll verfasst. Diese Protokolle soll man, wie die Fahrerlaubnis, immer bei sich haben. Grundsätzlich, da waren sich beide Referenten einig, sollte sich nur derjenige ans Steuer setzen , der nicht durch körperliche und geistige Mängel beeinträchtigt ist. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Vortragenden für die hochinteressanten Einblicke und Hinweise beim Autofahren im Alter und machte auf die nächste Veranstaltung am 16. April, 13 Uhr, Besuch des Unternehmens Dr. Eckel, Gewerbegebiet Ost, aufmerksam.
Pressemitteilung
SeniorenUnion Brohltal
