Politik | 23.05.2015, 12:56 Uhr

Hospiz Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bauarbeiten voll im Zeitplan

Das Hospiz im Ahrtal kann 2016 erste Gäste aufnehmen

Die Bauarbeiten für das Hospiz im Ahrtal liegen voll im Zeitplan. Davon überzeugten sich bei einem Ortstermin die Gesellschafter, also Schwester Marianne Meyer von der Marienhaus Unternehmensgruppe (links), Ulrike Dobrowolny, die Vorsitzende des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr (rechts), Hans-G. Daubertshäuser von den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel (2. von rechts) und Geschäftsführer Christoph Drolshagen. Heribert Frieling
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan. Davon überzeugten sich die Gesellschafter des Hospizes im Ahrtal am vergangenen Montag bei einem Ortstermin am Dorotheenweg 6 in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Hier, unmittelbar hinter dem Krankenhaus Maria Hilf, entsteht nach den Plänen des Neuwieder Architekturbüros Berghaus und Michalowicz das Hospiz im Ahrtal. In dem zweigeschossigen Bau werden nach der Fertigstellung zehn Betten für die Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zur Verfügung stehen.

Im September 2014 war der erste symbolische Spatenstich, bereits Ende März konnte Richtfest gefeiert werden. Ende des Jahres wird das Haus fertiggestellt sein und noch unmittelbar vor Weihnachten eingeweiht werden. Dazu, so Ulrike Dobrowolny, die Vorsitzende des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr, hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihre Teilnahme zugesagt. Die ersten Gäste werde man dann Anfang Januar 2016 begrüßen können, erläuterte Geschäftsführer Christoph Drolshagen.

Gemeinsame Träger des Hospizes im Ahrtal sind der Hospiz-Verein Rhein-Ahr, die Marienhaus Unternehmensgruppe und die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

Schwerstkranke und sterbende Menschen betreut der Hospiz-Verein Rhein-Ahr schon seit vielen Jahren ambulant, also zu Hause in ihren eigenen vier Wänden. In dieser Zeit haben die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter allerdings festgestellt, dass es immer wieder und zunehmend Situationen gibt, in denen die ambulante Betreuung an ihre Grenzen stößt. Medizinische, pflegerische oder auch soziale Gründe (das Fehlen familiärer Strukturen beispielsweise) können dafür ausschlaggebend sein, dass ein schwerstkranker Mensch in den letzten Wochen oder Monaten seines Lebens zu Hause nicht mehr adäquat versorgt werden kann. In dieser Situation braucht es ein stationäres Hospiz - ein Haus also, in dem Schwerstkranke und Sterbende Aufnahme finden und in dem sie fürsorgliche Zuwendung, kompetente palliativmedizinische Pflege und palliative ärztliche Versorgung sowie (auf Wunsch) ehrenamtliche und seelsorgliche Begleitung erfahren und so die letzten Tage oder Wochen ihres Lebens selbstbestimmt, in Würde und möglichst frei von Schmerzen verbringen können. Diese Lücke schließt nun das Hospiz im Ahrtal.

Pressemitteilung

der Marienhaus Holding GmbH

Die Bauarbeiten für das Hospiz im Ahrtal liegen voll im Zeitplan. Davon überzeugten sich bei einem Ortstermin die Gesellschafter, also Schwester Marianne Meyer von der Marienhaus Unternehmensgruppe (links), Ulrike Dobrowolny, die Vorsitzende des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr (rechts), Hans-G. Daubertshäuser von den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel (2. von rechts) und Geschäftsführer Christoph Drolshagen. Foto: Heribert Frieling

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