Politik | 07.06.2013

Aktion der Kreisjägerschaft Ahrweiler

Bauern machen mit bei „Kämpf mit“

Hans Boes (r.) unterstützt die Aktion des Jagdverbands. privat

Kreis Ahrweiler. Hans Boes und Anton Gieraths vom Kreisbauern- und Winzerverband Ahrweiler haben die Petition der Kreisjägerschaft www.jagd-aw-kaempf-mit.de gezeichnet. Sie unterstützen die Initiative der Kreisjägerschaft Ahrweiler „Kämpf mit“, in der die Landesregierung aufgefordert wird, das Fütterungsverbot aufzuheben. Das Fütterungsverbot hatte im Kreis Ahrweiler in dem vergangenen harten Winter mindestens 600 Todesopfer, vor allem Rehe und Hirsche, gefordert. „Kein Bauer lässt sein Vieh verhungern“, so der Vorsitzende des Kreisbauern- und Winzerverbands Ahrweiler. „Als Landwirt, der von den Ressourcen der Natur lebt, sei es von Feldfrüchten oder vom Vieh, muss man einen respektvollen Umgang mit der Natur pflegen“, so Anton Gieraths.

Das gezielte Verhungernlassen des Wildes lehnt die Kreisbauernschaft ab. Schon vorher hatten Landwirte und Jäger gemeinsam aufgerufen, diesem tierschutzfeindlichen Gebaren ein Ende zu bereiten. Es könne nicht sein, so Hans Boes, dass sich Tierschutz „nur auf Kröten“ beziehe. Der Kreisbauern- und Winzerverband Ahrweiler lehnt auch die Zuweisung von Bezirken für wildlebende Tiere, die sogenannten Bewirtschaftungsbezirke ab. Natur sei Natur, so Hans Boes, wildlebende Tiere dürften nicht eingepfercht werden. Landwirte und Jäger wollen nun gemeinsam gegen das tier- und artenschutzfeindliche Verhalten der Landesregierung kämpfen.

Da sich das Interesse von Ministerin Ulrike Höfken auf den Kreis Ahrweiler zu konzentrieren scheine, möchte der Kreisbauern- und Winzerverband die Gelegenheit nutzen und die Ministerin um ein Gespräch vor Ort bitten.

Pressemitteilung der

Kreisjägerschaft Ahrweiler

Hans Boes (r.) unterstützt die Aktion des Jagdverbands. Foto: privat

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