Liberale im Kreis Ahrweiler freuen sich über mehr Transparenz
Benzinpreis-Meldestelle verbessert die Möglichkeit zum Preisvergleich
Kreis Ahrweiler. „Eine gute Maßnahme für mehr Wettbewerb und Transparenz“, so bewertet die stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP, Christina Steinheuer, die Benzinpreis-Meldestelle. Die Wirtschaftsjournalistin war nach eigener Auskunft „relativ skeptisch“, als die Benzinpreis-Meldestelle an den Start ging. Inzwischen habe sich durch ihre bloße Existenz jedoch einiges getan - „und zwar zum Vorteil für die Verbraucher“, so Steinheuer.
Schlechter sei jedenfalls nichts geworden, im Gegenteil: Die verbesserte Möglichkeit zum Preisvergleich stärke den Wettbewerb. „Das zeigen neue Angebote wie etwa die Best-Preis-Garantien, mit denen inzwischen einzelne Tankstellen-Ketten um Kunden werben.“
Was die Benzinpreise selbst betrifft, glaubt Kreisvorsitzender Ulrich van Bebber zumindest an eine „minimale Wirkung“ durch die Markttransparenzstelle, auch wenn es absurd und übertrieben wäre, dass durch ihre Arbeit die Preise dramatisch nach unten gegangen seien. Dafür werde der Benzinpreis, der zum größten Teil aus Steuern und Abgaben besteht, einfach von zu vielen Faktoren beeinflusst.
Über 14.000 Tankstellen übermitteln ihre Werte
Die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe soll Autofahrern bei der Suche nach günstigen Tankstellen in der Umgebung helfen. Mehr als 14.000 Tankstellen übermitteln dafür ihre Preise für Kraftstoffe an das Bundeskartellamt. Die Bonner Behörde wiederum leitet diese kostenlos an Verbraucherportale und Anbieter wie den ADAC weiter.
Im Internet, über Smartphone-Apps und Navigationsgeräte können die Verbraucher dann günstige Angebote finden. „Das ist im Vergleich zu früher eine Verbesserung in Sachen Transparenz und Wettbewerb“, freut sich van Bebber. „Interessierte Verbraucher, die sich die Mühe machen und recherchieren oder Anwendungen wie Apps nutzen, sparen sicherlich keine Riesen-Summen, aber immerhin ein paar Cent. Bei Vielfahrern oder Pendlern lohnt sich das schon“, glaubt Steinheuer, die selbst beruflich viel mit dem Auto in Deutschland unterwegs ist. Pressemitteilung
Ulrich van Bebber, FDP
