Dr. Jürgen Pföhler wurde zum dritten Mal zum Landrat ernannt
Bereits heute die Weichen für die kommenden Jahrzehnte stellen
Sein Ziel ist es, im gesamten Kreisgebiet annähernd gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, insbesondere in den ländlich geprägten Dörfern
Kreis Ahrweiler. An der Kreisspitze herrscht Kontinuität: bei der jüngsten Sitzung des Kreistages Ahrweiler wurde Dr. Jürgen Pföhler für weitere acht Jahre zum Landrat ernannt. Der Christdemokrat war im Mai per Urwahl in seinem Amt bestätigt worden, das er bereits seit dem Jahr 2000 innehat. Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies (CDU) überreichte unter dem Beifall der Kreistagsmitglieder die Ernennungsurkunde. Gies wies darauf hin, dass dies in der 200-jährigen Geschichte des Kreises erst zum dritten Mal passiere.
Gies dankte Pföhler aber auch für die Arbeit, die er in den vergangenen 15 Jahren geleistet habe. Er hob dabei zum einen Pföhlers großes Engagement für den Kreis und seine Interessen hervor, zum anderen seine Bürgernähe: „Ich weiß, dass sie im Jahr mehr als 1.000 Außentermine wahrnehmen. Und wenn wir heute feststellen können, wie gut unser Landkreis im Vergleich zu anderen Regionen dasteht, haben sie mit ihren zahlreichen Initiativen dazu beigetragen.“ Der Kreisbeigeordnete nannte die Vereins- und Ehrenamtsförderung, den Schulbauprogramm und die aktive Wirtschaftsförderung als Beispiele. Der Kreistag und die Kreisverwaltung jedenfalls freuten sich auf die Fortsetzung der vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit.
Eine der innovativsten Landkreise
Pföhler seinerseits verwies in einer persönlichen Erklärung darauf, dass sein Wahlerfolg auch das Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung sei, weshalb er allen seinen Unterstützern dankte. Allen voran der CDU im Kreis Ahrweiler, aber auch der FDP, die ihm ihr Vertrauen ausgesprochen habe, sowie maßgeblichen Persönlichkeiten der FWG im Kreis, die ihn ebenfalls öffentlich unterstützt hätten.
Der Kreis Ahrweiler gehöre zu den starken Regionen mit hoher Lebensqualität, „mit unserem Schulbauprogramm, der Ehrenamts- und Vereinsförderung sowie der Wirtschaftsförderung gehören wir zu den innovativsten Landkreisen in Rheinland-Pfalz.“ Die Arbeitslosigkeit liege seit Jahren deutlich unter dem Landes- und dem Bundesdurchschnitt, die Zahl der betrieblichen Neugründungen dagegen deutlich darüber. „In vielen Bereichen sind wir Vorreiter und strukturell hervorragend aufgestellt“, so Pföhler. An der positiven Kreisentwicklung habe er in den vergangenen 15 Jahren mitarbeiten können.
„Aber es war immer eine Gemeinschaftsleistung“, gab der Landrat zu. Einer allein könne in der Politik nicht viel bewegen, deshalb sei er froh, mit vielen Wegbegleitern grundlegende Weichen für eine gute Zukunft des Kreises gestellt zu haben.
Auch auf die Mitarbeiter der Kreisverwaltung sei immer Verlass, das sei ein beruhigendes Gefühl, wenn er bei seinen zahlreichen Terminen unterwegs und außer Haus sei. „Das allgemein gute Echo, das ich immer wieder von den Bürgern erhalte, zeigt, dass unser Haus qualitativ und bürgerfreundlich arbeitet“, war er überzeugt.
Längerfristige Perspektiven im Blick
Als Landrat müsse man allerdings auch die längerfristigen Perspektiven im Blick haben, deshalb habe eine vorausschauende Politik für ihn oberste Priorität.
„Wir müssen bereits heute die Weichen für die kommenden Jahrzehnte stellen.
Das Leben in unseren Dörfern und Städten soll auch in Zukunft für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen attraktiv bleiben.“ Das gelte für sämtliche Bereiche und Lebensphasen, von Wohnort über den Arbeitsplatz bis hin zur Freizeit.
Sein Ziel sei es, im gesamten Kreisgebiet annähernd gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, insbesondere in den ländlich geprägten Dörfern.
Deshalb gelte es auch, das Wir-Gefühl weiter zu stärken, die Menschen, Städte und Gemeinden sowie den Kreis weiter zusammenzuführen und nicht auseinanderdividieren. Schließlich sei der Kreis mehr als die Summe aller Einzelinteressen, zumal der Wettbewerb der Regionen und Wirtschaftsstandorte nicht weniger werden. Es kämen erfahrungsgemäß immer wieder neue Herausforderungen in unterschiedlichen Bereichen auf den Kreis zu. Wenn jedoch alle an einem Strang und auch noch in die gleiche Richtung zögen, werde man auch in Zukunft erfolgreich sein.
