Kempenicher Jugendtreff
Bildersuche und Spieleolympiade
Die erste Ferienaktion nach der Neueröffnung sorgte für strahlende Gesichter
Kempenich. Seit März ist der Jugendtreff in Kempenich wieder eröffnet. Nach drei erlebnisreichen Tagen blicken Doro Görges und Kerstin Schmitz, die beiden Betreuerinnen, heute auf eine gut gelungene erste Ferienaktion zurück und bedanken sich gleichzeitig bei den Teilnehmern, die nicht zuletzt zu dem guten Gelingen beigetragen haben. Mit einer leider recht kleinen Gruppe von neun Kindern ab dem Grundschulalter startete das Ferienprogramm. Am ersten Tag wurde erst einmal gemeinsam aus Luftballons und Pappmaché ein Maskottchen für den Jugendtreff gebaut, das dann später in den Räumlichkeiten seinen Platz finden soll. Anschließend ging es ans Backen, denn es mussten Muffins und Pizzabrötchen für die Lunchpakete am nächsten Tag zubereitet werden. Danach verabschiedeten sich alle bis zum nächsten Tag, an dem volles Programm angesagt war.
Bereits morgens traf man sich ausgerüstet mit Wanderschuhen und noch leeren Rucksäcken im Jugendtreff. Hier wurden erst einmal die Lunchpakete gepackt. Wenig später bekamen die Teilnehmer den ersten Wegpunkt der Wanderung auf einem Foto präsentiert. Schnell beschloss die Gruppe, dass dieser sich im Kreuzwäldchen befinden muss, und zog in diese Richtung los. An der entsprechenden Station angekommen, gab es dann das nächste Bild zu sehen. Geführt von vielen Fotos und mit ausreichenden Pausen und kleinen Quizspielen zwischendurch ging es weiter über den Hilsberg, vorbei am Heidnerhof, durch den Steinrausch bis zum Abenteuerspielplatz, wo dann erst mal eine größere Pause eingelegt wurde.
Frisch gestärkt führte die Wanderung zum „Kathedralenwald“, querfeldein durch den Wald in Richtung Spessart und zu guter Letzt vorbei am „Lake Lupo“ zurück zum Ausgangspunkt. Nach insgesamt sechsstündiger Wanderung wurde hier das Nachtlager eingerichtet. Zum Abendessen gab es Pizza für alle, welche wenig später bei einem gemeinschaftlichen Fußballspiel auf dem Bolzplatz abtrainiert wurde. Im Anschluss daran folgte ein gemütlicher Videoabend mit selbst gemachtem Popcorn. Da alle doch recht müde von diesem langen Tag waren, kehrte auch recht bald Ruhe im Container ein. Der nächste Tag begann mit mehr oder weniger ausgeschlafenen Teilnehmern und Betreuerinnen ganz gemütlich.
Die Schlafstätten wurden beiseite geräumt und das Frühstück vorbereitet. Während die Jugend sich teilweise nochmals mit Fußball spielen beschäftigt hat, malten andere das zwei Tage zuvor gebastelte Maskottchen an.
Am Nachmittag wurden dann zwei gleich starke Gruppen gebildet, welche bei einer Spieleolympiade gegeneinander antreten mussten. Sehr viel Spaß hierbei hatten alle ganz besonders beim Mehlpusten - hier galt es einen Bonbon mit dem Mund aus einer Schüssel voller Mehl zu holen – und beim Luftballonwettkampf auf dem Bolzplatz, bei dem es das Ziel war, die an den Füssen befestigten Luftballons der gegnerischen Mannschaft zum Platzen zu bringen. Bei verschiedenen Staffelläufen musste man Wasser mit einem Schwamm in einen einige Meter entfernten Eimer umfüllen, einen mit Wasser gefüllten Luftballon auf einer Frisbeescheibe balancieren oder die Strecke mit einem Ballon zwischen den Beinen ablaufen. Geschicklichkeit war beim Erdnuss-Spiel gefragt, da hier Erdnussflips mit Essstäbchen transportiert werden mussten. Aber auch alte Kinderspiele, wie die „Stille Post“, sorgten für einige Lacher in der Runde, da bei den überlieferten Sätzen zum Schluss doch stellenweise recht interessante Varianten heraus kamen.
Den Abschluss der ganzen Aktion bildete dann nach einer kleinen Tombola ein gemütlicher Grillabend, zu dem sich auch die Eltern gesellten.
Die Tatsache, dass noch am selben Abend einige gefragt haben, ob auch nächstes Jahr wieder ein Ferienprogramm angeboten wird, lässt darauf schließen, dass die drei Tage wohl schön waren. Das freut natürlich nicht nur die Betreuerinnen, sondern sicher auch die Eltern, da dies wohl ein Zeichen dafür ist, dass es ihren Kindern gefallen hat. Aus diesem Grund ist geplant, bereits in den Herbstferien eine ähnliche, aber vermutlich nur zweitägige Aktion zu starten und dies mit einer Feier zum zehnjährigen Bestehen des Jugendtreffs zu verbinden.
