31. Demo gegen Bahnlärm in Neuwied
Bleser MdB sprach Bürgerinitiativen großen Dank aus
Neuwied. Peter Bleser sprach den Bürgerinitiativen seinen großen Dank aus: „Ohne die Bürgerinitiativen hätte ich weder den Projektbeirat initiieren können, noch wären die Ziele zur Bahnlärmminderung im Koalitionsvertrag festgeschrieben worden.“
Bleser wird Studie vorschlagen
Bleser warnte davor, sich von Forderungen nach Maßnahmen beeindrucken zu lassen, die erst in 25 bis 30 Jahren greifen würden. Hier nannte er z.B. den Westerwald-Taunus-Tunnel. Er forderte ein Vorgehen in drei Schritten. 1. Die Lärmschutzmaßnahmen, die mit Hilfe der Bürgerinitiativen durch den Projektbeirat ermittelt wurden, umzusetzen. 2. Alle Güterwagen bis 2020 umzurüsten. 2016 muss zur Hälfte umgerüstet sein. 3. Ausweichstrecken zu ertüchtigen und erst dann Alternativstrecken zu planen. Peter Bleser stellte seine neue Idee vor: „Man sollte darüber nachdenken, mit den sieben bis 17 Mrd. Euro, die für eine Alternativstrecke errechnet wurden, in die Anschaffung neuer Güterwaggons zu stecken. Mit der Investition für ein Teilstück des Bahnnetzes könnte man sicher den gesamten Wagenbestand erneuern.“ Er wird sich mit seiner Idee an Bundesminister Dobrindt wenden. Bleser wird eine Studie vorschlagen, die die Kosten für alle Lärmschutzmaßnahmen in Deutschland denen für den Austausch des Gesamtbestandes an Güterwagen gegenüberstellt.“
Verbesserungen - jetzt!
Die Bürgerinitiativen begrüßen alle Vorschläge, die helfen, den Bahnlärm zu verringern, sagte HG Heck von der BI „Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen“ Bad Hönningen. Nur sollten die Verbesserungen nicht im Nirwana stattfinden, sondern der Anfang muss jetzt gemacht werden, damit die Anlieger merken, eine Verbesserung der Situation ist in Sicht.
Pressemitteilung der
BI „Schutz gegen Bahnlärm
und Erschütterungen“
