Auf Antrag der FWG-Fraktion Thema im Gemeinderat Gönnersdorf
Diskussion zur schleppenden Fertigstellung der Vinxtbachbrücke
aus Gönnersdorf
Gönenrsdorf. Auf Antrag der FWG-Fraktion im Gemeinderat Gönnersdorf wurde das Thema „Vinxtbachbrücke“ auf die Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Gemeinderates gesetzt. Intention des FWG-Antrages war, das Gremium mit Blick auf die schon jetzt feststehende mindestens doppelt so lange Bauzeit wie ursprünglich geplant (12 Monate statt 6 Monate) zu informieren, auch zur realistischen Einschätzung des jüngst übermittelten Fertigstellungstermins „17.07.2026“.
Da die beteiligten Firmen, die bauausführende Firma Müller und das für die Baubegleitung und Überwachung beauftragte Ingenieurbüro Terporten der Bitte um Teilnahme an der Ratssitzung nicht nachgekommen waren, sondern abgesagt hatten, mussten sich die Ratsmitglieder mit einer intensiven internen Diskussion über die teilweise nicht nachvollziehbaren Gründe für die schleppende Baumaßnahme und die damit verbundene Verzögerung zufriedengeben. Besonders enttäuscht über die Absage einer Teilnahme an der Ratssitzung durch die Firma Müller zeigte sich die FWG-Fraktion. Man habe von Seiten der Gemeinde der Firma Müller einen großen Teilbereich des Dorfplatzes kostenlos als Geräte- und Baulager zur Verfügung gestellt. Das sei keine Selbstverständlichkeit, sondern werde in anderen Kommunen bei vergleichbaren Fällen anders gehandhabt – also gegen eine monatliche Entschädigung.
Auch die Absage durch das die Maßnahme begleitende Ingenieurbüro Terporten wurde von Seiten der FWG scharf kritisiert. „Das Ingenieurbüro Terporten erhält alleine für die Bauüberwachung und für die Teilnahme an „zusätzlichen Ortsterminen“ einen Betrag in Höhe von mehr als 11.000 €. Es hätte dem Büro daher gut zu Gesicht gestanden, als für die Baubegleitung und Überwachung Verantwortliche dem Gemeinderat in der Sitzung zu vielen offenen Fragen in Zusammenhang mit der Baumaßnahme Rede und Antwort zu stehen“, so FWG-Fraktionsvorsitzender Hans-Josef Marx in seinem Statement zu der „unendlichen Geschichte“.
Die FWG-Fraktion hoffe nun, dass der aktualisierte Bauzeitenplan mit einer geplanten Fertigstellung der Maßnahme bis zum 17.7.2026 eingehalten und der Dorfplatz dann von der Firma Müller rechtzeitig zur Kirmes (01.08.2026) geräumt und in einen sauberen Zustand versetzt wird.
Pressemitteilung der FWG-Fraktion im Gemeinderat Gönnersdorf
