Allgemeine Berichte | 23.06.2013, 13:00 Uhr

DRK unterstützt Schüler bei der Aktion Tagwerk

Bundesweiter Aktionstag für Bildungsprojekte in Afrika

Im Rahmen der „Aktion Tagwerk“ unterstützten Rebecca Kantorek und Vince Falcke (vorne) vom Gymnasium Nonnenwerth Bernd und Gerd Schricker (hinten) einen Tag lang bei der Abholung von Sachspenden für die DRK-Auslandshilfe. Den dafür erhaltenen Betrag stellen die Schüler für Bildungsprojekte in Afrika zur Verfügung.  Thorsten Trütgen

Kreis Ahrweiler. Bundesweit wurde der Aktionstag „Tagwerk“ durchgeführt, an dem sich auch Schulen aus dem Kreis Ahrweiler beteiligten. Aufgrund des bereits terminierten Sportfestes werden am 28. Juni auch noch Schüler der Realschule Calvarienberg im Dienste einer guten Sache aktiv. Zwei Schüler des Gymnasiums Nonnenwerth und zwei Schülerinnen der Realschule Calvarienberg engagierten sich beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Ahrkreis. Das Prinzip der „Aktion Tagwerk“ ist einfach: Die teilnehmenden Schüler suchen sich einen „Arbeitgeber“ und stellen unter Berücksichtigung des Jugendschutzgesetzes und des Arbeitszeitgesetzes ihrem Alter entsprechend ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Im Gegenzug wird die Arbeitsleistung mit einem Geldbetrag honoriert. Die Schüler spenden diesen Betrag an die „Aktion Tagwerk“, die damit Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche in Afrika finanziert. Zwei Schüler des Gymnasiums Nonnenwerth halfen Bernd und Gerd Schricker einen Tag lang bei der Sammlung von Spenden und Hilfsgütern für die DRK-Auslandshilfe. Am 28. Juni werden zwei Mädchen der Realschule Calvarienberg die Sozialarbeit des DRK-Kreisverbandes unterstützen. Jeweils zwei Stunden soziale Arbeit werden die unter 15 Jahre alten Schülerinnen im DRK-GesellschaftsService in Niederzissen und im betreuten Wohnen „Weißes Ross“ in Bad Breisig leisten. „Als DRK möchten wir das soziale Engagement der Jugendlichen im Kreis Ahrweiler fördern. Rund 200 Jugendliche engagieren sich kreisweit in unseren Jugendrotkreuzgruppen. Wenn die Jugendlichen soziales Engagement vorgelebt bekommen, sind sie vielleicht selbst bereit, sich in ihrer Freizeit zu engagieren“, begründet Bernd Schricker als stellvertretender DRK-Kreisvorsitzender die Beteiligung des DRK-Kreisverbandes am „Tagwerk“. Dass sich Schrickers soziales Engagement nicht nur auf Vorstandsarbeit beschränkt, stellt er mit seinem Bruder Gerd unter Beweis. Regelmäßig fahren sie durch das gesamte Kreisgebiet, um Sachspenden für die DRK-Auslandshilfe abzuholen. Natürlich nehmen die beiden auch an den viermal jährlich stattfindenden Hilfsgütertransporten in die Ukraine und nach Bosnien und Herzegowina teil. „Neben unseren Jugendrotkreuzgruppen engagieren wir uns seit vielen Jahren auch direkt in den Schulen. Wir liefern das Schulobst aus, führen Projekttage durch, sind außerschulischer Kooperationspartner an fünf Ganztagsschulen im Rahmen der Nachmittagsbetreuung und bilden Lehrer zu Erste Hilfe-Ausbildern aus, damit diese Schulsanitätsdienste aufbauen können“, beschreibt DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel die weiteren Projekte der Jugendarbeit im Landkreis Ahrweiler. Die Beteiligung an der „Aktion Tagwerk“ reiht sich somit nahtlos in die DRK-Schularbeit ein. „Durch den Praktikumstag in unserem DRK-Kreisverband bekommen auch Schüler Kontakt zu uns und Einblicke in unsere Aufgaben, die wir bisher vielleicht nicht erreicht haben. Und das ist natürlich auch eine gute Eigenwerbung für die vielfältigen Aufgaben des DRK hier im Kreis“, fügt Trömel hinzu. Insgesamt erarbeiteten die vier Schüler einen Betrag von 112 Euro, der vom DRK-Kreisverband Ahrweiler für die Bildungsprojekte in Afrika zur Verfügung gestellt wird.

Im Rahmen der „Aktion Tagwerk“ unterstützten Rebecca Kantorek und Vince Falcke (vorne) vom Gymnasium Nonnenwerth Bernd und Gerd Schricker (hinten) einen Tag lang bei der Abholung von Sachspenden für die DRK-Auslandshilfe. Den dafür erhaltenen Betrag stellen die Schüler für Bildungsprojekte in Afrika zur Verfügung. Foto: Thorsten Trütgen

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