Politik | 13.01.2015

CDU Brohltal

CDU ist entsetzt über Äußerungen von Bürgermeister Bell

Verstorbener Bürgermeister Höfer wird öffentlich von Amtsnachfolger diskreditiert

In der Verbandsgemeinderatssitzung am 11.12.2014 wurde der Haushalt des Jahres 2015 besprochen. Die Fraktionssprecher von SPD und CDU bemängelten dabei beide in ihren Reden die fehlende Innovation von Bürgermeister Bell. Dieser bezeichnete daraufhin seinen Amtsvorgänger als „Peitschen schwingenden Sklaventreiber und Tyrannen“. Wie kann man den allzu früh verstorbenen Hermann Höfer, diesen charismatischen und pflichtbewussten Bürgermeister, der morgens als Erster im Amt war und abends als Letzter die Verwaltung verlies, so beleidigen! Was besagt das über die Amtsführung von Bürgermeister Johannes Bell, wenn er sich selbst als Gegenteil seines Vorgängers beschreibt, der doch das Brohltal mit seiner Tatkraft um Jahrzehnte nach vorne gebracht hat und von dessen Amtszeit die ganze Verbandsgemeinde und nicht zuletzt auch Bürgermeister Bell heute noch profitieren? Diese von Johannes Bell geäußerte ehrabschneidende Beleidigung und Diskreditierung des verstorbenen Bürgermeisters Hermann Höfer mag jeder selbst beurteilen. Das bedarf keines weiteren Kommentars.

Pressemitteilung der CDU-Brohltal

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Kommentare
18.01.201519:30 Uhr
Heinz Müller

Man merkt das bald Wahlen sind. Die üblichen Kindergartenspielchen gehen los. Früher lief man zur Kindergartentante und heulte rum "der hat aber gesagt...", heute macht man das Gleiche eben mit Pressemitteilungen, Leserbriefen und Kommentaren. Schöner wäre es, wenn wir im Brohltal unseren zukünftigen Bürgermeister anhand von ehrlichen, finanzier- und realisierbaren Programmpunkten kennen lernen würden, und weder durch nervige Festauftritte noch solche lustigen Textspielchen wie hier. Diese Punkte habe ich bisher allerdings weder bei der CDU noch beim Amtsinhaber finden können. Nur die üblichen Plattitüden und Versprechungen. Da ist die kleine Kommunalpolitik heutzutage wohl wie die große in Berlin und Brüssel. Schade.

18.01.201509:21 Uhr
Stefan Schiele

Wenn ich in dem Kommentar von Jochen Seifert schon persönlich erwähnt werde, dann sollte man auch die richtigen Zitate aus meiner Haushaltsrede für das Haushaltsjahr 2014 anführen und nicht irgendwelche dazu erfinden. Diese Rede habe ich genauso wie die Rede von diesem Jahr allen Fraktionen und dem Bürgermeister zur Verfügung gestellt. Ich bin gerne bereit jedem interessierten Bürger diese Reden zugänglich zu machen.
Meine Zitate waren:
"Wir haben durchweg gute Pferde im Stall"
"Ein gutes Turnierpferd springt nur so hoch wie es muss"
"Wir lassen unsere Pferde den Parcour selber abstecken"
"Der Kutscher bestimmt alleine wohin die Fahrt geht und nicht die Gäule"
Die Aussage, welche mir die FWG hier in die Schuhe schieben möchte, habe ich nachweislich nie getätigt und würde diese so auch nie tätigen.

Das die Worte von Johannes Bell getätigt wurden, bestätigt Jochen Seifert ja indirekt. Das Ratsmitglied Horst Daleki hat in der Sitzung das getätigte Zitat ja selber noch einmal hinterfragt

16.01.201514:43 Uhr
Birgit Nett

Ich als CDU-Mitglied bin entsetzt wie bestimmte Parteikollegen seit Monaten versuchen Johannes Bell mit allen Mitteln zu diskreditieren.
Warum?-Neid, weil es einer aus dem Brohltal so weit gebracht hat?
Ich habe als Kind mit Johannes Bell die Schulbank gedrückt und war seine Arbeitskollegin in seiner Zeit im "Entwicklungshilfeministerium". Ich schätze an Johannes Bell, dass er als Bürgermeister nicht "abgehoben" ist, sondern so authentisch geblieben ist, wie er immer war. In allem was er tut merkt man, dass er das Brohltal und seine Menschen liebt und er sein Amt mit Freude ausübt. Er ist - und war - nur eben nie ein Schaumschläger, der große Sprüche klopf und er hat es nicht nötig sich ständig zu profilieren . Gerade das macht ihn so sympathisch. Das Brohltal steht wirtschaftlich hervorragend da, er macht m.E. seine Arbeit gut, es gibt also keine offentsichtliche Angriffsfläche. Der Ausspruch zu Höfer passt nicht zu ihm und es ist nicht sein Duktus.
Ich weiß wen ich im Mai wähle.

16.01.201511:57 Uhr
Johannes Schäfer

Diese Pressemitteilung der CDU Brohltal gibt tiefe Einblicke in das (politische?) Verständnis der CDU Brohltal, insbesondere aber auf die menschlichen Charakterzüge der handelnden Personen.
Hier soll wohl mit allen (erlaubten?) Mitteln eine schmalzlockentragende, ansonsten aber (auch politisch) nichtssagende Person zu einem ernsthaften Bürgermeisterkandidaten hochgeschaukelt werden, auch wenn hierdurch die allseits anerkannten (bisher auch von der CDU) menschlichen Eigenschaften des Amtsinhabers mit den Füßen getreten werden.
Ich bezeichne so etwas als Wahlkampf unterhalb der Gürtellinie.
Hoffentlich geben die Bürger des Brohltals im Mai die richtige Antwort.

14.01.201508:08 Uhr
Jochen Seifert

Wieso druckt "Blick Aktuell" eine Pressemitteilung der CDU, die nachweislich (und das hätten Recherchen ergeben) falsch ist. Johannes Bell hat den Namen Hermann Höfer und auch den Begriff "Amtsvorgänger nicht erwähnt. Das ist eine glatte Lüge der CDU! Der Ausdruck "Peitschen schwingenden Sklaventreiber und Tyrannen" wurde in dieser Form auch nicht von ihm gemacht. Er hat in seinem Statement zu den vorgebrachten Vorwürfen der CDU lediglich auf einen Satz hingewiesen, den der Fraktionssprecher der CDU, Stefan Schiele, in seiner Haushaltsrede 2013 (zu 2014) in Richtung Verwaltung "mit der Peitsche schwingen" getan hatte. Entsetzt kann man sein über die handelnden Personen in der Brohltal-CDU mit dem Bgm-Kandidaten und seinem Hintermann und nicht über den Bürgermeister Johannes Bell. Es ist schlichtweg ein Armutszeugnis, wenn die CDU sich mit solch haltlosen Vorwürfen in der Presse präsentiert.

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