Allgemeine Berichte | 18.11.2013

Hohenleimbacher Martinszug war ein Erlebnis

Das schönste Martinsfeuer seit Jahren

Eine wahre Augenweide war das diesjährige Martinsfeuer in Hohenleimbach, das fast kerzengerade in den nächtlichen Himmel ragte. privat

Hohenleimbach. Mit einer Woche Verspätung aber dafür bei allerbestem und vor allem trockenem Wetter konnten die Hohenleimbacher und Lederbacher Einwohner und Kinder sowie eine große Anzahl Gäste am vergangenen Sonnabend „ihren“ St. Martinszug begehen. Musikalisch wurden alle in diesem Jahr erstmals und auf das Beste durch die Blaskapelle Weibern begleitet. Gemeinsam mit den Musikanten, dem St. Martin und Ortschef Thorsten Kabuth hatten die Kinder zuvor dem Alten- und Pflegeheim Haus Harmonie einen Besuch abgestattet. Dann zogen sie, angeführt vom St. Martin hoch zu Ross und von der Hohenleimbacher Wehr begleitet, in einem langen Umzug durch das festlich beleuchtete Dorf zur Schossnück hinauf. Bei Windstille und Mondschein loderte das traditionelle Martinsfeuer dann schon bald und nahezu kerzengerade in den sternenklaren Nachthimmel. Vom Feuer erwärmt aber nunmehr hungrig und durstig ging es dann gemeinsam zurück zum Gemeindehaus, wo der Möhnenverein und die Freiwillige Feuerwehr Hohenleimbach mit Döppekooche und Getränken für das leibliche Wohl vorgesorgt hatten. Die schon obligatorische erste „Manöverkritik“ der „Ortshonoratioren“ befand dann auch, dass sie „das schönste und bestbesuchte Martinsfeuer seit Jahren“ erleben durften. Ein Lob, das den fleißigen Wehrmännern und jenen Helfern die den Aufbau unterstützt hatten sicherlich zur Ehre gereichte.

Bevor es dann zur Verteilung der Martinswecken kam, konnte Ortsbürgermeister Kabuth, neben dem Dank an alle Helferinnen und Helfer, auch noch die Höhe des Erlöses des Festes „100 Jahre Linde Hohenleimbach“ verkünden: Den dreistelligen Betrag wird man in Kürze einem karitativen Zweck zukommen lassen.

Eine wahre Augenweide war das diesjährige Martinsfeuer in Hohenleimbach, das fast kerzengerade in den nächtlichen Himmel ragte. Foto: privat

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