Allgemeine Berichte | 25.10.2013

„Jedem Kind seine Kunst“ wurde in Mayen-Kürrenberg erfolgreich umgesetzt

Der Fantasie eine Gestalt geben

Die vierte Klasse der Grundschule formte in Workshops, unter Anleitung der Künstlerin Karin Meiner, Figuren aus Ton und Ytongstein

Mit Hammer und Meißel wurden die Ytongsteine bearbeitet.  privat

Mayen-Kürrenberg. Kulturelle Bildung ist ein elementarer Bestandteil in der Förderung junger Menschen. Sie regt Kinder und Jugendliche an, selbst kreativ tätig zu werden. Sie setzt Kräfte und Stärken frei und trägt damit positiv zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung beschlossen, das Landesprogramm „Jedem Kind seine Kunst“ zu realisieren. An dem Programm nehmen professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz oder mit künstlerischer Wirkungsstätte in Rheinland-Pfalz teil. Um möglichst viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene schon früh an alle nur denkbaren Formen von Kunst und Kultur heranzuführen, sollen mit diesem Programm neue Wege der Vernetzung von Künstlern und

Kulturschaffenden auf der einen Seite, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren, Vereinen und

Institutionen auf der anderen Seite erprobt und umgesetzt werden. Dabei ist es das Anliegen des Landesprogramms, Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen und aus allen sozialen Schichten an Kunst und Kultur heranzuführen. Die Leiterin der Grundschule Mayen-Kürrenberg, Maria Rummel-Dehen, entdeckte bei ihren Vorbereitungen das Projekt „Phantasieformen in Ton und Ytongstein“ der Künstlerin Karin Meiner aus Burgbrohl.

Eigene Vorstellungen wurden umgesetzt

In zwei Workshops arbeitete Karin Meiner bildhauerisch mit jeweils sieben und acht SchülerInnen des vierten Schuljahres der Grundschule. Die erste Phase war dem kreativen Umgang mit dem Material Ton gewidmet. Die Kinder lernten frei und sehr spielerisch, aus dem weichen Ton Figuren zu formen. Ergänzend und begleitend zu dem Thema im Unterricht „Fabeln“ wurden überwiegend Phantasiefiguren, zum Beispiel Monster, Drachen, sprechende Hosen etc. geformt, aber auch eigene Vorstellungen konnten umgesetzt werden. Der nächste Schritt war der Umgang mit dem Material „Ytongstein“, was eine ganz andere Herangehensweise voraussetzte: Die Kinder arbeiteten mit Hammer, Säge, Meißel und Raspel.

„Mich beeindruckte, dass einige ganz präzise Vorstellungen mitbrachten, sich nicht von mir zu Phantasieformen anregen lassen wollten, dann aber zäh und ausdauernd ihre Idee umsetzten“, erklärte Karin Meiner.

Die Schüler und Schülerinnen gingen dabei völlig ungezwungen mit den Werkzeugen und dem Ytongstein um.

Ytongstein-Gestaltungen werden im Schulgarten platziert

Das Kreativangebot steht in Ergänzung als auch Kontrast zu den

Lernstrukturen im Unterricht. Die Kinder freuen sich auf das Werkeln und wissen, dass sie frei experimentieren und dabei ihre eigene Phantasie entdecken und dieser freien Lauf lassen können. Nun können die Kinder mit Stolz auf ihre ausgestellten Ton-Figuren in der Schauvitrine im Eingangbereich der Schule zeigen. Gespannt sind alle, welche Ytongstein-Gestaltungen im Schulgarten platziert werden.

Bei der Bearbeitung des groben Materials war Teamarbeit gefragt.

Bei der Bearbeitung des groben Materials war Teamarbeit gefragt.

Mit Hammer und Meißel wurden die Ytongsteine bearbeitet. Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag
Hausmeister, bis auf Widerruf
Lampionfest in Weißenthurm
Saison Deals
Peter und Paul Kirmes
Peter und Paul Kirmes
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Siegerfoto mit Bezirkskönig Frank Degen (rechts), weiteren Majestäten und Teilnehmern sowie dem Brohltalbund-Vorstand
25

Brohltal. Am Samstag, 13.06.2026 traf sich der Vorstand des Brohltal-Schützenbundes bereits um 09:30 Uhr zu einer informellen Besprechung. Um 10:00 Uhr kamen dann die Vertreter der einzelnen Vereine zur Bruderratssitzung zusammen. Besprochen wurden Einzelheiten bzgl. Ablauf des anstehenden Bezirkskönigs- und Prinzenschießens und des Ende Juni stattfindenden Seniorenkönigschießens.

Weiterlesen

Siegerfoto mit Bezirkskönig Frank Degen (rechts), weiteren Majestäten und Teilnehmern sowie dem Brohltalbund-Vorstand
14

Brohltal. Bezirkskönigs- und Prinzenschießen 2026 Am Samstag, 13.06.2026 traf sich der Vorstand des Brohltal-Schützenbundes bereits um 09:30 Uhr zu einer informellen Besprechung. Um 10:00 Uhr kamen dann die Vertreter der einzelnen Vereine zur Bruderratssitzung zusammen. Besprochen wurden Einzelheiten bzgl. Ablauf des anstehenden Bezirkskönigs- und Prinzenschießens und des Ende Juni stattfindenden Seniorenkönigschießens.

Weiterlesen

Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
50

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: Pixabay/Felix-Mittermeier
1104

Bonn bereitet sich auf Wetterextreme vor: Tiefbauamt und Feuerwehr in Alarmbereitschaft

20.06.: Gewitterwarnung: Stadt Bonn rüstet sich gegen drohende Starkregen

Bonn. Der Deutsche Wetterdienst hat für den 20. Juni 2026 eine Warnung vor extremen Wetterbedingungen in Nordrhein-Westfalen, einschließlich Bonn, herausgegeben. Neben der drückenden Hitze werden kräftige Gewitter mit Starkregen erwartet, die potenziell zu lokalen Überschwemmungen führen könnten. Solche Wetterereignisse haben in den letzten Jahren wiederholt erhebliche Schäden im Bonner Stadtgebiet...

Weiterlesen

Unterwegs in den Feldern Richtung Kripp
276

Gemeinsam aktiv in Remagen

Regelmäßige Spaziergänge und Ausflüge

Remagen. Seit nunmehr drei Jahren trifft sich die „Spaziergangsgruppe Remagen“ regelmäßig zweimal im Monat, um gemeinsam die schöne Umgebung rund um Remagen zu erkunden. Treffpunkt ist stets um 14 Uhr an der Rheinhalle, von wo aus die offene und herzliche Gruppe zu ihren abwechslungsreichen Touren aufbricht.

Von Stadtverwaltung Remagen aus Remagen

Weiterlesen