Vulkan-Ladies verlieren ihr Auftakt-Spiel in der Saison mit 17:31
Desaster zum Auftakt: Vulkan-Ladies verlieren gegen Berlin
Koblenz. Da gab es am Ende wahrlich nichts zu beschönigen und die Anzeigentafel führte jedem klar vor Augen, was viele nicht glauben wollten. Die Vulkan-Ladies verloren – nach einer indiskutablen Leistung – gegen den Aufsteiger der Spreefüxxe Berlin mit 17:31. Die Ladies waren von Beginn an unkonzentriert und konnten keine spielerischen Akzente setzen. Berlin hingegen reichte ein solides Handballspiel, um gegen Koblenz zu bestehen. Dass die Hauptstädterinnen in ihrem ersten Bundesligamatch so einfach bestehen sollten, hatten sie sich bestimmt nicht vorgestellt.
Folgerichtig verleiht Vulkan-Ladies-Trainer Christoph Barthel der
Leistung seines Teams das Prädikat „katastrophal“.
„Kim Berndt hat mit Abstrichen Normalleistung gezeigt, Branka Zec hielt, was sie halten konnte. Die Mannschaft hat von den taktischen Maßnahmen nichts umgesetzt“, äußerte Barthel sichtlich erbost. „Ich würde die Niederlage
auf meine Kappe nehmen. Aber den Gefallen kann ich der Mannschaft nicht tun. Da war null Disziplin, gepaart mit mangelnder Wurf- und Passqualität“, fügt er an.
Berlin machte das erste Tor des Abends, lag nach 14 Minuten bereits mit 2:6 vorne. Dem Angriffsspiel der Vulkan-Ladies fehlte jegliche Kreativität. Trainer Barthel forderte Abschlüsse über Außen, die Spielerinnen versuchten es immer wieder durch die Mitte. Als Koblenz/Weibern aufzukommen schien (5:8), unterbrach Gästetrainer Lars Melzer den Spielfluss der Vulkan-Ladies mit einem Time-out. Bis zur Halbzeit waren da noch rund acht Minuten zu spielen und Berlin gelangt es mit Leichtigkeit, die Führung auf 9:14 auszubauen.
Jeder in der Conlog Arena erwartete eine anders agierende Vulkan-Ladies-Mannschaft. Doch Fehlanzeige; Berlin ließ keine gute Leistung zu, die Vulkan-Ladies waren wie konsterniert. Die einzige, die sich wehren wollte, war Branka Zec. Sie pfiff ihre Abwehr ein ums andere Mal zusammen, doch die war nicht im Stande zu reagieren. Im Angriff ging nichts zusammen, die Fehlversuche häuften sich. Das wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass der erste Treffer der Vulkan-Ladies in der zweiten Hälfte erst nach 15 Minuten fiel. Der Sieg der Spreefüxxe Berlin geriet nie wirklich in Gefahr, sodass die zweite Hälfte schnell erzählt ist. Am Ende verlieren die Vulkan-Ladies ihr Auftakt-Spiel in der Saison mit 17:31. Für das Spiel gegen SVG Celle am Samstag, 13. September (19.30 Uhr), werden sich die Koblenzerinnen gehörig steigern müssen.
Pressemitteilung der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern
Dora Varga beim Sprungwurf.
