Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
„Die Arbeit des Volksbundes ist notwendiger denn je“
Ortsbürgermeister Richard Keuler bittet um Unterstützung
Niederzissen. Im Rahmen der alljährlichen Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 1. bis 21. November sammelt Björn Pfeif aus Niederzissen als Angehöriger der Reservistenkameradschaft Andernach-Mendig wieder für die wichtigste Aufgabe des Volksbundes, Kriegsgräberstätten als Mahnmale gegen Krieg und Vergessen zu errichten und zu pflegen. Ortsbürgermeister Richard Keuler unterstützt erneut Björn Pfeif, der vom rheinland-pfälzischen Landesverband des Volksbundes zu der Sammlung legitimiert ist. Im Beisein einiger Gemeinderatsmitglieder übergab er ihm jetzt die vom Volksbund zur Verfügung gestellten „amtlichen“ Sammelbüchsen und -listen. „Ich appelliere an die Bevölkerung und bitte, die Sammlung durch eine Spende zu unterstützen, da trotz der Fortschritte in der Welt, das Töten und Getötetwerden weitergeht und die Menschen dem Terror und der Gewalt ausgesetzt sind. Die Arbeit des Volksbundes ist notwendiger denn je“. Mit diesen Worten unterstreicht Richard Keuler die Notwendigkeit, die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer zu unterstützen. Der Volksbund betreut heute im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von etwa zwei Millionen deutschen Kriegstoten auf 824 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten. So wurden allein im vergangenen Jahr weitere 40.000 Tote geborgen und auf Friedhöfen bestattet. Der Volksbund betreut Angehörige bei der Kriegsgräberfürsorge, berät öffentliche und private Stellen und unterstützt die internationale Zusammenarbeit sowie die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.
Ortsbürgermeister Richard Keuler (vorne r.) unterstützt Björn Pfeif (vorne l.) aus Niederzissen, der als Angehöriger der Reservistenkameradschaft Andernach-Mendig die Sammlung organisiert und durchführen wird. Spontan unterstützten die zufällig anwesenden Gemeinderatsmitglieder Stefan Schiele, Rolf Hans und Ingo Stürmer die wichtige Sammelaktion. Foto: privat
