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Premiumwanderweg führt vom Rhein bis nach Adenau

Die „Eifelleiter“ wurde festlich eröffnet

Bürgermeister der beteiligten Verbandsgemeinden und Landrat Dr. Pföhler durchtrennten das Band

20.04.2015 - 16:01

Waldorf . Der Tourismus in der Region hat seit vergangenem Sonntag eine weitere Attraktion. Mit der Eröffnung des Premiumwanderweges „Eifelleiter“, der vom Rhein bis in die Eifel nach Adenau führt, wurde eine Lücke im Wandernetz geschlossen. Über rund 53 Kilometer kann der Wanderer die Schönheit der Landschaft und so manches Highlight an der Wanderstrecke erleben. Bei der Erstellung des Konzeptes für die „Eifelleiter“ wollte man vom Konzept der Tagestouren und der Fernwanderwege abweichen und eine „Wochenendtour“, die in Etappen zu bewältigen ist, kreieren.

Die ist mit der „Eifelleiter“ gelungen. Drei Landschaften kann der Wanderer in drei verschiedenen Verbandsgemeinden erkunden: den „Rheinblick“ in Bad Breisig, ansteigend über das Vinxtbachtal zum Bausenberg in die „Vulkanlandschaft“ und über das Rodder Maar und den Königssee zum „Hocheifelpanorama“ an der Hohen Acht und endend im Eifelstädtchen Adenau.

Beginnend am tiefsten Punkt der Strecke in Bad Breisig mit 60 m/NN über den höchsten Punkt, die Hohe Acht (747 m/NN), führt der Premiumwanderweg in drei Etappen zum Ziel. Neben dem Hauptweg gibt es noch zwei Extratouren, die Rundwege Vinxtbachtal (15,8 km) und Breisiger Ländchen (16,9 km). Auch eine Rundtour um den Engelner Bahnhof (12,6 km) lädt die Wanderer ein.

Mit dem offiziellen Durchtrennen des Bandes vor der Vinxtbachhalle in Waldorf wurde der neue Premiumwanderweg eröffnet. Das Band wurde von den drei Bürgermeistern der Verbandsgemeinden Bad Breisig (Bernd Weidenbach), Brohltal (Johannes Bell) und Adenau (Guido Nisius) sowie Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Beisein der Landtagsabgeordneten Guido Ernst, Marcel Hürter und Wolfgang Schlagwein sowie zahlreicher Ortsbürgermeister und Gästen durchtrennt.

Zuvor hatten in einer offiziellen Eröffnungsfeier in der Vinxtbachhalle vor rund 100 Gästen die Bürgermeister der drei beteiligten Verbandsgemeinden und Landrat Dr. Jürgen Pföhler lobende Worte für das Gemeinschaftswerk gefunden.


„Wege bauen Brücken“


Die drei Bürgermeister der beteiligten Verbandsgemeinden warben für die jeweiligen Etappen und stellten ihre Highlights vor. Es gibt vieles zu sehen und zu erleben. Wunderbare Ausblicke auf Rhein und Eifel, das idyllische Vinxtbachtal, vulkanische Landschaften, eine einzigartige Flora und Fauna, wunderbar in die Landschaft eingebettete Wasserflächen, Wacholderheiden und schöne Waldgebiete lassen den Wanderer die Natur genießen. „Wege stellen Verbindungen dar, Wege bauen Brücken und überwinden kommunale Grenzen. Das Muster eines solchen Weges, der mehr als zwei Orte verbindet, ist unsere „Eifelleiter“, erklärte Bürgermeister Bernd Weidenbach bei seiner Begrüßung. Man dürfe zu recht stolz auf das sein, was man hier gemeinsam geschafft habe. Er erinnerte an die Entstehung der Idee im Jahre 2010 bei einem Treffen mit dem in der Fachpresse als „Wanderpapst“ bezeichneten Dr. Rainer Brämer, der zur Erinnerung an die Eröffnung eine Urkunde erhielt. Sein Dank galt aber auch an Thomas Stolz vom planenden Ingenieurbüro VIA in Köln sowie allen an dem Projekt Beteiligten.

Diesen Dankesworten schlossen sich auch die Bürgermeister Johannes Bell und Guido Nisius an. Bürgermeister Bell ging darüber hinaus auf die Finanzierung des etwa 270.000 Euro teuren Premiumwanderweges ein, zu dem aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus Mitteln des Landes rund 138.000 Euro beigesteuert wurden. Selbstverständlich wies auch er auf die Höhepunkte entlang der Wanderstrecke in der Verbandsgemeinde Brohltal hin.

Bürgermeister Nisius war es schließlich vorbehalten, zur obligatorischen Eröffnung des Weges mit der offiziellen Durchtrennung des Bandes überzuleiten. Natürlich hatte er zuvor auch auf die Höhepunkte im Bereich der VG Adenau sowie auf verschiedene Merchandise-Artikel, die speziell für die „Eifelleiter“ entwickelt wurden, hingewiesen.


Vereinbarkeit von Natur und Tourismus


Ihr gemeinsamer Dank galt aber auch dem Eifelverein, der sich künftig im Rahmen eines professionellen Wegemanagements um die Pflege der Wanderwege kümmern will, sowie an den Kreis, der rechtzeitig zur Eröffnung des Premiumwanderweges den Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht saniert hatte.

Auch der Kreischef Landrat Dr. Pföhler sprach bei der Eröffnungsfeier von einem neuen touristischen Highlight im Kreis Ahrweiler. Zudem lobte er die Zusammenarbeit über die Grenzen der eigenen Gebietskörperschaften hinaus und den Mut zu dieser Investition. „Der Premiumwanderweg „Eifelleiter“ ist eine großartige Gemeinschaftsleistung, nämlich das Ergebnis einer hervorragenden interkommunalen Zusammenarbeit der drei Verbandsgemeinden Bad Breisig, Brohltal und Adenau, die die Konzeption und Finanzierung gestemmt haben“, erklärte Dr. Pföhler. Er wies auf die Bedeutung des Tourismus im Kreis hin. Der Kreis Ahrweiler liege bei den Gästezahlen, bezogen auf die Einwohner, auf dem zweiten Platz im Lande Rheinland-Pfalz. Der Premiumwanderweg „Eifelleiter“ sei auch ein gutes Beispiel für die Vereinbarkeit von Natur und Tourismus, bei dem letztendlich alle Gewinner seien.

Anschließend nahm man in einer Teiletappe die Strecke von Waldorf bis zum Neuen Maarhof in Niederdürenbach in Angriff.

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Kommentare
Gasuwe:
Wenn das ein deutscher Täter gewesenen wäre hätte man das als erstens erwähnt.

Ja zum Klimaschutz

Uwe Klasen:
Da nur die Hälfte des jährlich emittierten CO² in der Atmosphäre verbleibt, beträgt der gesamte deutsche Anteil 0,04 % an den globalen CO²-Emissionen. Im Übrigen ist 2018, nach 2017 und 2016, das dritte Jahr in Folge mit Abkühlung (!) (lt. NASA-Daten), trotz Weltweit steigenden CO²-Emissionen!
Uwe Klasen:
Die Steuerlast nimmt kontinuierlich zu, laut Daten der OECD nimmt Deutschland, zumindest, bei Steuern und Abgaben eine Spitzenposition ein. --- Dazu ein Satz aus dem politischen Testament von „Friedrich der Große“ (1712 – 1768): „Also ist es recht und billig, daß jeder Privatmann zu den Staatskosten beiträgt, aber er soll nicht sein halbes Einkommen mit dem Herrscher teilen.“
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