- Anzeige - Fahrsicherheitstraining am Nürburgring: „BLICK aktuell“-Redakteur Daniel Stoffel war mit dabei
Die Grenzen des Fahrzeugs erkundet
Im auto, motor und sport Fahrsicherheitszentrum optimieren Instruktoren das Fahrkönnen der Teilnehmer
Sinzig/Nürburgring. Es ist ein kalter Januartag am Nürburgring. Das Thermometer hängt beständig bei unter null Grad und die Landschaft ist durch den tagelangen Schneefall in ein weißes Kleid gepackt. Trotz der kalten Temperaturen bin ich aber schon richtig „heiß“, denn mein Weg führt mich an diesem Tag zum auto, motor und sport Fahrsicherheitszentrum. Hier erwartet mich das Fahrertraining „Safety + Fun 1 Day“ im Selbstversuch. Innerhalb eines Tages wird hier an der Optimierung des Fahrkönnens der Teilnehmer gearbeitet.
Im Fahrsicherheitszentrum angekommen, geht es nach kurzem Kennenlernen der anderen Teilnehmer in den Seminarraum - hier steht der theoretische Teil auf dem Programm. Kurzweilig und zwischendurch auch mit dem einen oder anderen Scherz vermittelt Instruktor Carlo Scherer, wie sich Notsituationen im Straßenverkehr frühzeitig erkennen und somit vermeiden lassen.
Es geht auf die Piste!
Dann ist es endlich soweit: der praktische Teil auf den Fahrtechnikpisten des Fahrsicherheitszentrums startet. Alle Fahrzeuge werden mit einem Funkgerät ausgestattet, mit dem Carlo die Übungen und deren Sinn ausführlich erklärt, sowie zwischendurch nützliche Tipps gibt. Zu Beginn wartet ein Slalom-Parcours auf die Teilnehmer, der die optimale Sitzposition sowie die Blicktechnik im Fahrzeug vermittelt. Durch den glatten Belag der Piste sowie den darauf langsam aber sicher tauenden Schnee bekommen alle Teilnehmer gleich einen guten Eindruck von den fahrphysikalischen Eigenschaften ihres Autos.
„Bei dieser Witterung hast Du sowieso schon wenig Grip, trotz Winterreifen. Mit Sommerreifen gerätst Du da im Straßenverkehr schnell in brandgefährliche Situationen“, weist Carlo noch einmal auf die Wichtigkeit der richtigen Bereifung zu dieser Jahreszeit hin.
Die nächste Übung ist das sogenannte „Gefahrentraining“. Hier gilt es, plötzlich auftauchenden Hindernissen auszuweichen. Diese Hindernisse sind Wasserfontänen, die immer wieder an anderen Stellen urplötzlich aus dem Boden schießen. Die Kombination Bremsen und Ausweichen verlangt den Teilnehmern volle Konzentrations- und Reaktionsschnelligkeit ab. Der Reifen- bzw. Bremsverschleiß ist nicht messbar, weil auf sogenannten Gleitbelägen trainiert wird.
Auch das richtige Kurvenfahren auf rutschigem Belag wird während des Fahrtrainings geschult. Eine 180-Grad Kurve soll auf nassem Gleitbelag so sauber wie möglich durchfahren werden. Die Geschwindigkeit soll schrittweise erhöht werden, was zwangsweise zu Über- und Untersteuern der Fahrzeuge führt. Hier entscheiden schon wenige Km/h, ob der Fahrer die Kurve noch schafft oder sich neben der Piste wieder findet.
Das „Schmankerl“ des Tages hat sich Carlo aber bis zum Schluss aufgehoben - den Schleudersimulator. Eine Hydraulikplatte schiebt den Fahrzeugen beim Überfahren die Hinterräder zur Seite und simuliert einen „seitlichen Schlag“ gegen das Heck bei voller Fahrt. Die Folge: Das Heck bricht aus und muss mit viel Lenkarbeit wieder eingefangen werden. Zweifellos die Königsdisziplin des Fahrtrainings.
Zum Schluss des ereignisreichen und spannenden Tages gibt es dann noch eine Abschlussbesprechung, während der alle Teilnehmer ihr ganz persönliches Resümee des Tages ziehen. Zudem bekommt jeder ein Fahrsicherheits-Diplom ausgehändigt.
Fazit
Für alle, die die Grenzen ihres eigenen Fahrzeugs erleben wollen und ihr Fahrkönnen bei echten Profis schulen lassen wollen, ist ein Fahrtraining im auto, motor und sport Fahrsicherheitszentrum genau das richtige. Theorie und Praxis werden den Teilnehmern hier ausführlich und sehr kurzweilig vermittelt.
Daniel Stoffel
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