Das seit Jahren bewährte Organisationsteam hat beim Senioren-Tennisturnier in Bad Breisig die Fäden fest in den Händen
Die Spreu trennt sich vom Weizen
Bad Breisig. Die Favoriten beherrschen die Szenerie in der Anfangsphase beim 27. Internationalen Tennis-Seniorenturnier des TC Bad Breisig auf den Anlagen in Bad Bodendorf, Remagen und natürlich in Bad Breisig. 370 Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen 40+ bis 80+ hatten gemeldet und 340 waren es, die letztlich den Kampf um Punkte für die nationalen und internationalen Ranglisten und Preise aufnahmen. „Das ist immer so, erklärte Uli Adams, neuer Vorsitzender des TC Blau-Weiß Bad Breisig, „dass kurzfristige Absagen eintreffen. Da ist einer verletzt, dann einer erkrankt, aber wir sind sehr zufrieden mit der Zahl der Teilnehmer und vor allen Dingen mit der Klasse der Spielerinnen und Spieler, die in diesem Jahr den Weg zu uns gefunden haben. Wir können mit Fug und Recht sagen: Von der Besetzung her ist dieses Turnier das Beste, das je hier auf dieser Anlage ausgetragen wurde. So viele Deutsche Meister und so viele Top-Ten-Ranglistenspieler konnten wir hier noch nie begrüßen.“
Weltrangliste auf dem Prüfstein
Und dann überrascht Adams mit der Feststellung: „Doch muss man mal abwarten, was die Weltrangliste letztlich wert ist. Denn die steht hier irgendwie auf dem Prüfstand. Schließlich starten nicht alle Klasse-Spieler auf genügend Top-Turnieren, bei denen Punkte für diese Rangliste verteilt werden. Durchaus möglich, dass hier einer im Viertelfinale ausscheidet, der in der Weltrangliste ganz vorne geführt wird.“ Da drängt sich die Frage auf, ob es schon an den ersten beiden Tagen dieses Turniers irgendwelche Überraschungen dieser Art gab. „Nein, nein. Dazu ist es eigentlich auch noch zu früh“, wiegelt Adams ab. „Bisher haben die Favoriten allesamt kurzen Prozess gemacht. Aber trotzdem haben wir bereits tolle Spiele gesehen, die noch richtig guten Senioren-Tennissport für die kommenden Turniertage erwarten lassen, bei dem sich dann bis zu den Finals am Wochenende endgültig die Spreu vom Weizen trennt.“
Perfekte Organisation
Und das bei perfekter Organisation, die beim Oberschiedsrichter Carsten Krumm aus Rüdesheim und bei Turnierleiter Horst Kelling aus Vallendar in bewährten Händen liegt. Und dann gerät Adams ins Schwärmen: „Die Organisation, das ist auch ein Pfund, mit dem wir hier wuchern können. Krumm und Kelling oben über der Anlage in der Regiehütte, und hier unten ist mit Britta Wortmann-Neudeck, Achim Neudeck und Dagmar Erben einfach ein eingespieltes, professionelles Team bei der Arbeit, das seit zehn Jahren dabei ist und sich auch aussichtslos scheinende Bälle routiniert zuspielt. Und das ohne Stress und in aller Regel, „Adams lacht, „auch ohne Streit. Die Zusage dieses Teams war auch für mich Motivation, im Verein den Vorsitz zu übernehmen.“ Und er bezeichnet sich selbst als „den überflüssigsten Menschen“ in dieser Woche auf der Anlage. „Ich mache die Honneurs, begrüße Gäste. In der Vorbereitung, da haben wir vieles zusammen gemacht. Aber jetzt halte ich mich besser raus und lasse die Fachleute in Ruhe ihre Arbeit machen. Und die machen die verdammt gut.“
Älteste Teilnehmer
Und dann lässt es sich der Vorsitzende nicht nehmen, eine Spielerin und zwei Spieler ganz besonders zu begrüßen. Und zwar drei der ältesten Teilnehmer an diesem Turnier, die allesamt in Bad Breisig zu Hause sind. Da sind einmal die Eheleute Thea und Jochen Meier, er mit 85 Jahren ältester Teilnehmer, und sie mit 82 Jahren älteste Teilnehmerin. Und mit Josef Jakob ist ein fast 83-jähriger dem Jochen Meier dicht auf den Fersen. Zurück zu den Fachleuten. Die lassen sich auch von der Großwetterlage nicht aus der Ruhe bringen und haben vorgesorgt. Adams: „Am Sonntag mussten wir die Schlussrunde streichen, aber die konnte problemlos nachgeholt werden. Doch mussten wir angesichts der ungünstigen Vorhersagen Vorkehrungen treffen und Ausweichmöglichkeiten schaffen. So haben wir die Hallen hier in Bad Breisig und in Andernach reserviert. Wenn also der Himmel die Schleusen öffnet, stehen uns, das ist auch in der Ausschreibung vorgesehen, zehn Hallenplätze zur Verfügung. Aber wir hoffen, die nicht in Anspruch nehmen zu müssen.“ Sprach´s und zeigte dann, dass er so überflüssig gar nicht ist: „Ich muss mich schnell ums Rahmenprogramm kümmern. Gleich bricht Frank Srol von der Tourist-Info zur Gesundheitswanderung durch Bad Breisig auf. Das ist ein neuer Punkt in unserem Rahmenprogramm.“
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