Austausch mit Händlern und Vereinen im Fokus
FWG-Fraktion im Dialog auf dem Kempenicher Krammarkt
aus Sinzig
Kempenich. Die FWG-Kreistagsfraktion hat ihre jüngste Sitzung nach Kempenich verlegt. Im Mittelpunkt standen zunächst die Beratungen zu den anstehenden Themen im Kreistag sowie im Kreis- und Umweltausschuss.
Im Anschluss nutzten die Kommunalpolitiker die Gelegenheit zu einem Besuch des traditionellen Krammarktes, der alljährlich im Rahmen der Kempenicher Maikirmes stattfindet. Der Markt hat in der Region eine lange Tradition und ist weit mehr als ein reiner Verkaufsplatz: Er verbindet Brauchtum, regionale Wirtschaft und gesellschaftliches Miteinander.
Bei einem Rundgang suchten die Mitglieder der FWG-Fraktion gezielt das Gespräch mit Marktbeschickern, örtlichen Vereinen und Institutionen. Unter anderem informierten sie sich am Stand des Imkervereins Kempenich über die Situation der regionalen Imkerei sowie aktuelle Entwicklungen hinsichtlich Bedrohung der heimischen Bienenvölker durch die Asiatische Hornisse.
Märkte stärken lokale Identität und bieten regionalen Anbieter eine Bühne
In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen insbesondere kleinere Marktbeschicker und ehrenamtlich organisierte Anbieter stehen. Themen wie steigende Kosten, organisatorische Auflagen und der zunehmende Strukturwandel im ländlichen Raum wurden offen angesprochen. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, welchen hohen Stellenwert solche Märkte für die Region haben: Der Kempenicher Krammarkt ist ein wichtiger Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, stärkt die lokale Identität und bietet regionalen Anbietern eine Bühne.
Fraktionssprecher Friedhelm Münch zog ein positives Fazit:
„Gerade der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort zeigt uns, wie wichtig solche traditionellen Märkte für das gesellschaftliche Leben und die regionale Wirtschaft sind. Die Gespräche liefern wertvolle Hinweise für unsere politische Arbeit im Kreis.“
Mit zahlreichen Eindrücken und Anregungen im Gepäck setzte die FWG-Kreistagsfraktion ihre Arbeit fort – mit dem Ziel, die Anliegen aus dem Landkreis in die politischen Beratungen einzubringen.
