Lokalsport | 14.04.2014

Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern verlieren Heimspiel gegen TPSG Frisch Auf Göppingen knapp

Dramatisches Spiel knapp verloren

Zeigte eine ihrer besten Saisonleistungen: Caroline Tomas. Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern haben es nicht geschafft, ihr zweites Heimspiel in Folge zu gewinnen. In einem rassigen Spiel behielt der Gast aus Göppingen am Ende mit 31:29 knapp die Oberhand. Gründe dafür waren deren Effizienz in den Überzahlsituationen und eine überragende Jasmina Jankovic im Tor.

Koblenz. Bis zum Schluss der Partie fieberten die 713 Zuschauer mit den Vulkan-Ladies und feuerten das Team von Christoph Barthel lautstark an. Die Koblenzerinnen mussten sich am Ende dem Gegner von der TPSG Frisch Auf Göppingen knapp geschlagen geben. Die Partie war von Beginn an umkämpft. Bereits nach drei Minuten gab es eine Zeitstrafe gegen Göppingen.

Doch der Reihe nach. Die Gegner gingen in Führung, dann übernahm Koblenz/Weibern das Zepter und führte 6:5. In der 13. Minute erhielt Caro Thomas eine Zeitstrafe. Diese Überzahl nutzte die Mannschaft von Gästetrainer Vasile Oprea, um aus dem Rückstand eine 8:6-Führung zu erkämpfen. Die Vulkan-Ladies kamen zwar wieder auf ein Tor heran, jedoch gerieten sie durch eine weitere Zeitstrafe wieder ins Hintertreffen; Lotte Prak musste für zwei Minuten vom Feld. So schaffte es Göppingen, den Vorsprung auf drei Zähler zu erhöhen, der auch bis zur Pause hielt. Nach 30 Minuten stand es 14:17 gegen Koblenz/Weibern.

Trainer Barthel: „Es war viel mehr drin“

Doch es waren nicht allein die Zeitstrafen, die einen zweiten Sieg der Vulkan-Ladies in Folge verhinderten. Hinzu kam die überragende Leistung von Göppingens Torfrau Jankovic. Sie machte in beiden Halbzeiten mehrere todsichere Torchancen der Vulkan-Ladies zunichte. Im Gegenzug trafen die Spielerinnen aus Göppingen auf der anderen Seite. „Schade, dass wir dieses Spiel verloren haben, denn es war viel mehr drin“, fasste Vulkan-Ladies-Trainer Christoph Barthel das dramatische Spiel zusammen. „Wenn wir die Chancen verwerten, die wir vor allem in der zweiten Halbzeit hatten, gewinnen wir dieses Spiel. Doch Göppingen hat die Big Points gemacht, wir leider nicht. So haben wir verdient verloren“, ergänzt er.

Die Vulkan-Ladies zeigten auch in der zweiten Hälfte Willen und einen durchweg kämpferischen Auftritt. Sie kamen immer wieder auf ein Tor heran, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Göppingen führte dann wieder mit drei, einmal sogar vier Toren. Es lief die 45. Minute und es stand 21:25 gegen die Vulkan-Ladies. Durch jeweils zwei Tore von Hildur Thorgeirsdóttir und Caro Thomas war der Ausgleich dann geschafft (25:25).

Spielerin des Tages: Caro Thomas

Thomas zeigte mit zehn geworfenen Toren eine ihrer besten Saisonleistungen und wurde völlig zu Recht zur Spielerin des Tages gewählt. Hoffnung auf einen erneuten Sieg gegen Göppingen keimte in der Conlog Arena auf. Doch in der letzten Viertelstunde verhinderte Jasmina Jankovic eine Führung der Vulkan-Ladies mit ihren Superparaden. Die Vulkan-Ladies lagen 28:29 zurück, als Lotte Prak in der 56. Minute ihre zweite Zeitstrafe erhielt. Für den Ausgang der Partie die Entscheidung. Göppingen baute den Vorsprung auf zwei Zähler aus. Die Koblenzerinnen kamen nicht mehr heran, sodass am Ende ein 29:31 auf der Anzeigetafel prangte.

Die Spiele nach der Osterpause

Nach der Osterpause geht es für das Team von Christoph Barthel zum Tabellenletzten Bensheim Auerbach. Das nächste Heimspiel der Vulkan-Ladies wirft aber schon jetzt seine Schatten voraus. „Am 10. Mai kommt Trier, da muss die Hütte hier brennen“, sagt Christoph Barthel. „Wir haben zwei Mal in Trier verloren und diese Scharte wollen wir natürlich auswetzen“, fügt er an.

Vulkan-Ladies Koblenz Weibern: Zec, Grob – Thomas (10), Vollebregt (6), Thorgeirsdóttir (5), Atanasoska (4/4), Kinlend (2), Varga (1), Zimmermann (1), Prak, Klingeberg, Schenk

TPSG FA Göppingen: Jankovic, Tatalovic – Scheffknecht (10), Vojtiskova (6), Dinkel (4/2), Kiedrowski (4), Weigelt (3), Daniels (2), Karolius (1), Leppert (1), Brugger, Fialekova, Windisch

Pressemitteilung Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

Nervenstark: Matilda Atanasoska verwandelte alle vier Strafwürfe für die Vulkan-Ladies.

Nervenstark: Matilda Atanasoska verwandelte alle vier Strafwürfe für die Vulkan-Ladies.

Zeigte eine ihrer besten Saisonleistungen: Caroline Tomas. Fotos: Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

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