Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
 

Verleihung des Heine-Jundi-Preises 2015

Drei Preisträger in diesem Jahr

17.07.2015 - 12:54

Waldorf . Die Verbandsgemeinde Bad Breisig hat sich 2005 dazu entschlossen, einen Preis für besondere Verdienste rund um das Thema Umwelt an engagierte Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde zu verleihen. Benannt wurde dieser Preis nach der am 14. März 2011 in Brohl-Lützing verstorbenen Künstlerin Eleonora Heine-Jundi, die durch ihre Baumgemälde sowie als Jurymitglied des internationalen Kuratoriums „Baum des Jahres“ große Bekanntheit erlangte. Der Preis würdigt nicht nur das künstlerische Wirken der Malerin, sondern vor allem auch ihren unermüdlichen Einsatz für die Natur und Umwelt, und wie sie es zu sagen pflegte, für die „Mitwelt“. „Mit dem Begriff Umwelt verbindet man häufig nur die Elemente Wasser, Erde und Luft, aber die Verbandsgemeinde Bad Breisig möchte dieses Wort in seiner Gesamtheit erfassen. Dazu gehören auch die soziale und kulturelle Umgebung des Menschen“, erklärte Bürgermeister Bernd Weidenbach in seiner Ansprache zur Preisverleihung im Kindergarten St. Remaklus in Waldorf.


Die Preisverleihung


In diesem Jahr ging der mit (ausnahmsweise) 900 Euro dotierte Preis daher auch zu Recht an gleich drei Gewinner, die für ihr beachtliches Engagement an der „Mitwelt“ belohnt wurden: 300 Euro Preisgeld gingen an die Kinder und Erzieherinnen des Kindergarten St. Remaklus in Waldorf, die gemeinsam einen liebevoll gestalteten „Kinder Garten“ angelegt haben. „Die Planung war nicht nur eine Planung für die Kinder, sie war eine Planung mit den Kindern, die aktiv bei der Umsetzung mitwirken konnten. Neben Blumen, Kartoffeln, Bohnen, Tomaten und vielem mehr, haben auch die Bienen ein Zuhause in selbst gebastelten „Bienenhotels“ erhalten. Spielerisch lernen die Kinder, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, denn sie pflegen den Garten, ernten und kochen gemeinsam mit den Erwachsenen. Durch den „Kinder Garten“ gewinnen die Kinder ein Verständnis für ihre Umwelt und die Natur“, so Bürgermeister Weidenbach in seiner Laudatio. Aus diesem Grund hat sich die Jury dazu entscheiden, dass die erfolgreich geleistete Arbeit des Kindergartens St. Remaklus den Heine-Jundi-Preis mehr als verdienst hat. Weiterer Preisträger ist in diesem Jahr die Katholische Frauengemeinschaft St. Marien Niederbreisig. Die Jury ist der Auffassung, dass die Frauengemeinschaft durch ihre unzähligen Aktionen und Aktivitäten die Mitwelt auf ehrenamtlicher Basis in ganz besonderem Maße prägt. „Egal, ob es sich um religiöse oder gesellschaftspolitische Fragen handelt, die Frauengemeinschaft ist immer auf der Höhe der Zeit. Durch ihre regelmäßigen Treffen bietet sie Raum für einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch und bietet in ihrer Gemeinschaft auch Rückhalt, der konfessionsübergreifend stattfindet. Denn neben katholischen Frauen sind auch evangelische und muslimische Frauen willkommen. Alle Einnahmen, die die Katholische Frauengemeinschaft erzielt, gehen an sozial bedürftige Menschen und karitative Einrichtungen“, erklärte der Bürgermeister. Mit dem Preisgeld von 300 Euro möchte man die Anerkennung für das ehrenamtliche Wirken der Katholischen Frauengemeinschaft zum Ausdruck bringen, das eigentlich - so die Jury - unbezahlbar ist. Auch die dritte Würdenträgerin, die „Initiative Breisiger Künstler“, ist ein Zeichen des kulturellen Miteinanders, denn sie gründete sich aus Künstlerinnen und Künstlern aus der gesamten Verbandsgemeinde Bad Breisig und präsentiert ihre Kunst stets auf hervorragende Art und Weise ihrer Mitwelt. „So kann zum Beispiel noch bis Ende August in den Räumlichkeiten des Rathauses die Ausstellung „Generationenvertrag - Wacholderheiden der Osteifel“ eintrittsfrei besucht werden. Durch diese und ähnliche Aktionen, wie auch der Kunstgarten im Kurpark, den die Initiative Breisiger Künstler mit ihren Skulpturen geschmückt hat, machen sie die Kunst und ihre Ideen allen zugänglich. Kunst ist ein Stück Lebensqualität in der Verbandsgemeinde Bad Breisig“, lobte der Bürgermeister die Preisträger. Für die Jury war es eine besondere Freude, mit der Verleihung des Heine-Jundi-Preises den Künstlerinnen und Künstlern danken zu dürfen. „Allen Gewinnerinnen und Gewinnern möchte ich meinen herzlichen Dank für den großen Einsatz und das beharrliche Engagement rund um die Um- und Mitwelt danken. Sie sind ein Aushängeschild unserer Verbandsgemeinde, auf das wir wahrhaftig stolz sein können“, so Bürgermeister Bernd Weidenbach abschließend, bevor man den „Kinder Garten“ in Augenschein nahm und anschließend in gemütlicher Runde bei herrlichem Sommerwetter verweilte. Auch für die Verleihung des Heine-Jundi-Preises 2016 freut sich die Jury über viele neue Ideen aus der Bevölkerung.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Artikel

Rhein-Lahn-Akademie

Rund um die Sicherheit

Rhein-Lahn-Kreis. Mit hohem Einsatz bringen sich Feuerwehr, THW, DLRG, BRH, Rettungshundestaffel, Malteser Hilfsdienst, DRK, Notfallseelsorge und Polizei für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Lahn-Kreis ein. Wissenswertes rund um das zentrale Thema „Sicherheit“ bietet die Rhein-Lahn-Akademie. Wie die Sicherheit im Kreis gewährleistet wird, wer für die Sicherheit sorgt und wer was... mehr...

Zehn Jahre Kinderhort Kaul-Quappen

Ritterfest zum Jubiläum

Koblenz. Vor zehn Jahren, im August 2018, öffnete der erste Koblenzer Kinderhort in Trägerschaft einer Elterninitiative, der Kinderhort Kaul-Quappen in Koblenz Metternich, seine Pforten. Eine Gruppe berufstätiger Eltern, zu denen auch die heutige LandtagsabgeordneteAnna Köbberling gehörte, beschloss damals, nicht länger auf die Einrichtung eine Ganztagsschule im großen Stadtteil Metternich zu warten, sondern selbst aktiv zu werden. mehr...

Kirchenchor Cäcilia Kripp auf Tagesfahrt nach Worms

Nicht nur den Dom besichtigt

Kripp. Der Kirchenchor Cäcilia Kripp unternahm jüngst eine Tagesfahrt in die Domstadt Worms. Die Fahrt führte am frühen Morgen über die Autobahn 61 nach Worms, wo die Gruppe am Siegfriedbrunnen von einer Stadtführerin und Herrn Pfarrer Johannes Steffens, der mit der Bahn angereist war, erwartet wurde. Es folgte eine Stadtführung, bei der die Stadtführerin, Traudel Mattes, die Sehenswürdigkeiten der... mehr...

Jakob Mathias bei den Weltmeisterschaften der Zauberkunst

Traum vom Zauberweltmeister geplatzt

Koblenz. Der große Traum vom Titel ist nicht wahr geworden – der Koblenzer Magier Jakob Mathias (23) hat bei den Weltmeisterschaften der Zauberkunst in Busan (Südkorea) in der Sparte „Parlour Magic“ keinen der drei ersten Plätze erzaubert. Jakob Mathias: „Klar bin ich sehr enttäuscht. Ich hab in meiner Show am Mittwoch leider zwei Fehler gemacht und das ist auf diesem Niveau schlecht. Andere Kollegen waren diesmal besser und das akzeptiere ich natürlich. mehr...

Weitere Artikel

Listerien in Gemüse: Rückrufaktion bei Kaufland und Globus

Leipziger Allerlei zurückgerufen

Region. Der Hersteller Frenzel Tiefkühlwerke GmbH ruft das Produkt „Frenzel Leipziger Allerlei“ in der 450-Gramm-Packung zurück, weil es mit Listeria monocytogenes kontaminiert sein kann. Betroffen sind die Chargen „M8 107 S32“, „M8 108 F3“ und „M8 108 S3“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2020, die bei Kaufland und Globus verkauft wurden. Listerien können schwere Magen-/Darmerkrankungen und grippeähnliche Symptome auslösen. mehr...

Vortrag von Dr. Joachim Nitsch

„CO2 muss einen Preis haben“

Koblenz. Der BUND, der Solarenergieförderverein Deutschland e.V. und das Klimabündnis Koblenz laden zu einem Vortrag zum Thema: „CO2 muss einen Preis haben“ von Dr. Joachim Nitsch, sowie zu einer anschließenden Diskussionsrunde ein. Der Vortrag findet am Mittwoch, 25. Juli um 19 Uhr im ISSO|lab, im Dreikönigenhaus in der Kornpfortstraße 15, 56069 Koblenz statt. Die Veranstaltung soll Fragen der Umsetzbarkeit klären, informieren und auch zum Diskutieren einladen. mehr...

Landesuntersuchungsamt in Koblenz gibt Entwarnung

Eier aus Rheinland-Pfalz nicht mit Fipronil belastet

Koblenz. Nach dem Mitte Juni mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden nach Deutschland gelangt waren, hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz 20 Proben Hühnereier aus rheinland-pfälzischen Geflügelhaltungen auf das Mittel zur Schädlingsbekämpfung untersucht. Ergebnis: In keiner Probe wurde Fipronil nachgewiesen. Die Eier stammten sowohl aus ökologischer Erzeugung als auch aus Freiland- und Bodenhaltung. mehr...

Katholische Pfarreiengemeinschaft Remagen lädt zum Konzert

Sommerliche Abendmusik

Oedingen. Wie schon in den vergangenen Jahren wird es auch dieses Jahr wieder eine Sommerliche Abendmusik mit Werken für Klavier und Violine in der Kapelle St. Getrudis in Oedingen geben. Neben der stimmungsvollen Musik, einer Sonate des Bonner Komponisten Ludwig van Beethoven und Werke des Siegburgers Engelbert Humperdinck, kann dabei auch die sonst meist verschlossene romanische Kapelle bewundert werden, die mit ihren Fresken ein seltenes Kleinod darstellt. mehr...

Weitere Artikel

Bendorfer Christdemokraten zu Gast in der Hauptstadt

Berlin besucht und neue Erkenntnisse gewonnen

Bendorf. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hatte dem CDU-Bundestagsabgeordneten Josef Oster die Möglichkeit geboten, politisch Interessierte aus seinem Wahlkreis, die sich durch ihr soziales und ehrenamtliches Engagement hervorgetan haben, zu einer Tagung nach Berlin einzuladen. Zu denen, die daraufhin die Reise antraten, zählten auch einige Teilnehmer aus Bendorf. mehr...

Pfarreiengemeinschaft Koblenz

Schiffswallfahrt

Koblenz. Die Pfarreiengemeinschaft lädt ein zur Schiffswallfahrt am Freitag, 3. August nach Bornhofen. Los geht es um 8 Uhr ab der Anlegestelle Moselweiß. Zusteigemöglichkeit ist auch an der Anlegestelle in den Rheinanlagen, Talstation Seilbahn, gegen 8.30 Uhr. Kinder in Begleitung Erwachsener fahren gratis mit. Um 11.30 Uhr ist die Pilgermesse in Bornhofen, am Nachmittag die Andacht und Rückkehr nach Koblenz mit dem Schiff gegen 18 Uhr. mehr...

Nordic-Walking Gruppe des Ski-Clubs Remagen war unterwegs

Passau war eine Reise wert

Remagen. In diesem Jahr führte die Drei-Tages-Tour der Nordic-Walking Gruppe des Ski-Clubs Remagen in die Drei-Flüsse-Stadt Passau, wo sich die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz zur Donau vereinigen. Die Organisation hatte wieder Nordic-Walking-Chefin Ingrid Jaritz übernommen. Gut angekommen, wurde zunächst die Feste Oberhaus, über der Donau gelegen, besucht. Sie wurde 1219 gegründet und war die meiste Zeit die Burg und Residenz des fürstlichen Bischofs und Hochstift Passaus. mehr...

Dekanat Koblenz veranstaltet

Taizégebet

Koblenz. Die Citykirche Koblenz am Jesuitenplatz lädt am Mittwoch, 25. Juli um 19 Uhr zu einem ökumenischen Taizégebet ein. Das Gebet wird durch die meditativen Lieder aus Taizé, biblische Texte, sowie eine Zeit der Stille gestaltet. Es bietet Gelegenheit, im Alltag innezuhalten, in das Schweigen und den Gesang einzutauchen und für die Anliegen der Menschen auf der Welt zu beten. mehr...

neues Format
Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare

Schäfer überfährt eigenes Schaf

Susanne Hildebrand :
Ich fuhr hinter dem Transport... ab Irlich hatte ich denn vor mir. Viel zu eng hatten wir die Tiere es im Hänger, in linz geschah das Unglück dann.. Ich hoffe es passiert was.. Und was mich interessiert, wie geht's den Tieren? Eines wäre am Huf verletzt. Es blutete stark das andere lag Schockstarr auf der Kreuzung, wes wieder mit dem den Hängereifen2 fach überrollt an Hals und Bauch
Georg Schäfer:
@Marion Morassi: Nach der Wende wurde die Berliner Clara-Zetkin-Straße nicht um-, sondern lediglich rückbenannt. Man hat den fürchterlichen Unsinn der SED-Machthaber korrigert, einer traditionsreichen Straße im Herzen Berlins aus ideologischen Gründen ein neues Etikett anzukleben. Im Übrigen haben die beiden Vorkommentatoren ja nicht gesagt, dass Umbenennungen generell nicht möglich/zulässig seien. Sondern, dass sie im Fall der Straßen, die den Namen von Städten der ehemaligen deutschen Ostgebiete, nicht sinnvoll sind.
Georg Schäfer:
Völliger Stuß. Danzig, Breslau, Tilsit & Co. sind Jahrhunderte alt und haben ihre Namen schon lange vor dem Nationalsozialismus getragen. Im Übrigen gibt es auch deutsche Namen für Städte, die noch nie zu Deutschland gehört haben (z.B. "Mailand" für Milano, "Athen" für Athinas oder "Moskau" für Moskwa. Umgekehrte machen es die anderen mit deutschen Städten ja genauso (Munich, Francoforte, Dráždany ...). Wo bitteschön soll also das Problem sein? Was will der Mann? Die Erinnerung an die deutsche Geschichte Breslaus auslöschen und so tun, als ob es von jeher ein polnische Stadt gewesen wäre?
juergen mueller:
Liebe Frau Morassi, müssen Sie auch nicht, denn ich habe damit überhaupt kein Problem. Im Grunde genommen ist mir jeder Strassenname wurscht, Hauptsache, ich komme dahin, wo ich hin will. Was mir nicht wurscht ist, ist, wie penetrant einerseits manche Volksvertreter darauf bedacht sind, Dinge auszulöschen, die uns auf irgeneine Art u. Weise mit dem Nationalsozialismus, somit unserer Vergangenheit, in Verbindung bringen - andererseits aber wortstark dafür plädieren, dass wir diese Zeit mit ihren Greueltaten nie aus unserem Gedächtnis streichen dürfen. Gibt es nicht wichtigeres? Doch gibt es, scheint nur noch nicht bei jedem angekommen zu sein. Im übrigen, diese braune Vergangenheit ist nicht nur durch Strassenschilder präsent, sondern vor allem durch politische Institutionen auf zwei Beinen, um deren Austausch man sich Sorgen machen sollte. Das beschäftigt die Mehrheit der Menschen - keine Strassenschilder.
juergen mueller:
Den Sinn und Zweck dieser Sommerreise verstehe ich trotzdem nicht.Braucht es eine Rundreise,um die Probleme,mit denen Menschen im Hartz-IV-Bezug konfrontiert sind u.werden, kennenzulernen? Was den Behördendschungel u.unsere schwerfällige,sich immer nur an Vorschriften klammernde Bürokratie angeht,so müsste diese Ihnen,Frau Köbberling,wie mir auch,bekannt sein,ebenso wie die anderen Probleme,mit denen diese Menschen zu kämpfen haben.Ebenso das jahrzehntelang wissentlich vernachlässigte Problem von bezahlbarem Wohnraum/Sozialwohnungen.Und wie es Menschen geht,die von Hartz-IV leben (müssen),ganz einfach, leben Sie,Frau Köbberling einmal einen Monat davon,dann wissen Sie es.Wenn Sie allerdings diese PROBLEME bisher nicht kannten (bei all der Popularität,die diese im immerwährenden Zeitenwandel einnehmen),dann weiss ich nicht,für was Sie sich überhaupt interessieren.Dieses ewige "sich kümmern-sich dafür einsetzen-Unterstützung zusagen" ist reiner politischer Wortnebel u.nichts wert.
Neues Format
anzeige
Service
Lesetipps
GelesenBewertet