Fahrt der kath. Frauengemeinschaft St. Viktor zur Zollfeste Zons am Niederrhein
Ein erlebnisreicher Tag
Bad Breisig. Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Frauen der kath. Frauengemeinschaft St. Viktor mit dem Bus an den Niederrhein und besuchten die Stadt Zons.
In zwei Gruppen aufgeteilt wurde die zwischen Köln und Düsseldorf gelegene und eine der besterhaltenen spätmittelalterlichen Städte besichtigt. Die kurkölnische Rheinzollfeste Zons wurde im 14. Jahrhundert von Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden zur Stadt erhoben. Aus dieser Zeit stammt noch der mächtige Rheinturm, der sich trutzig am Rand der Stadt erhebt. Die Stadtmauer zeigt neben den Schießscharten auch Wachhäuschen. An der Nordwestecke der Stadtmauer erhebt sich der - im Gegensatz zum Rheinturm - runde Krötschenturm, der damals verschiedenen Zwecken - Wachturm und Gefängnis - diente. Ebenfalls sehenswert ist der Juddeturm mit dem barocken Dach - der Name geht wohl auf das Kölner Patriziergeschlecht Judde zurück - Verlies und Wachturm - sowie die Windmühle, die nach Restaurationsarbeiten wieder zugänglich ist und dessen hölzernes Mahlwerk noch aus dem 17. Jahrhundert stammt. In Zons befindet sich auch eine der schönsten Freilichtbühnen Nordrhein-Westfalens. Auf dieser Bühne im ehemaligen Zwinger des Friedestrom-Schlosses werden die alljährlichen Märchenspiele aufgeführt. Das ebenfalls im Schloss beheimatete Kreismuseum stellt unter anderem die größte öffentlich zugängliche Jugendstilsammlung Europas aus.
Gut gelaunt reisten die Damen nach dem Mittagessen zu einem Stadtbummel nach Düsseldorf. Nach einem erlebnisreichen Tag, angeregter Unterhaltung und zum Abschluss in der Winzergenossenschaft Dernau gut gestärkt brachte der Bus alle wohlbehalten nach Oberbreisig zurück.
