Politik | 02.04.2015

Horst Daleki mit der Willy-Brandt-Medaille geehrt

Ein geradliniger Kümmerer

Andrea Nahles überreichte die Medaille im Rahmen eines Festakts

Horst Daleki (Bildmitte) im Beisein von Andrea Nahles (links), dem Vorsitzenden der SPD Weibern Michael Hilger (rechts) und der weiteren Geehrten Sabine Perk und Gerd Schricker. RÜ

Weibern. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Weibern Michael Hilger hatte zu diesem Festakt in den Mehrzwecktrakt der Robert-Wolff-Halle in Weibern eingeladen. In Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Marcel Hürter und des Vorsitzenden der SPD Brohltal Jens Schäfer wurde Horst Daleki durch die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles mit der höchsten Auszeichnung, die die SPD zu vergeben hat, der Willy-Brandt-Medaille, ausgezeichnet. In ihrer Ansprache skizzierte die Ministerin den kommunalen Werdegang von Horst Daleki, der insgesamt 35 Jahre im Weiberner Gemeinderat tätig war, seit 25 Jahren im Verbandsgemeinderat Brohltal vertreten ist und auch 15 Jahre Kreistagsmitglied war. Von 1999 bis 2014 war er erster Beigeordneter mit eigenem Geschäftsbereich in Weibern. In dieser Zeit habe er zusammen mit seinen Weggefährten viele Projekte wie zum Beispiel die Talaue und die Ansiedlung des Lidl-Marktes verwirklicht. Vieles in Weibern trage seine Handschrift.

Charakterlich bezeichnete die Ministerin ihn als eine Marke für sich. Sie kenne ihn bereits seit ihren Studientagen, als sie für ihn in seiner damaligen Firma gejobbt habe, als geradlinigen und kantigen Zeitgenossen. Seine Ehrlichkeit habe ihr sehr imponiert. Gleichzeitig bewunderte sie sein großes Herz für seine Mitmenschen über seinen Heimatort hinaus. Er sei immer ein Kümmerer gewesen, den eigentlich jede Kommune gebrauchen könnte. Sie erwähnt ebenso seinen Hass auf die Bürokratie, die er des Öfteren auf seine „direkte“ Art umging. Das sei aber immer zum Wohl für die Gemeinde geschehen. Sie schloss mit den Worten: „Horst und Weibern, das ist eine Einheit.“ Auf diese Laudatio antworte Horst Daleki, dass er mit so viel Lob eigentlich gar nicht umgehen könne, auf der anderen Seite aber auch den politischen Gegnern zu Anerkennung verpflichtet sei, da sie ihn immer so akzeptiert hätten, wie er gewesen sei. Der Ortsbürgermeister Peter Josef Schmitz, mit dem er die ganze Zeit zusammengearbeitet hatte, zeigte sich ebenfalls bei ihm erkenntlich, wobei dieser feststellte, dass sich in seiner bisherigen Amtszeit vieles in Weibern verändert habe, und Horst Daleki sehr viel dazu beigetragen habe. Darauf eingehend, dass er der Gründer der Damenhandballmannschaft des TuS Weibern gewesen sei, und diese heute als Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern, allerdings in Koblenz, in der ersten Damenhandball-Bundesliga spielt, überreichte er ihm einen Gutschein für eine VIP-Eintrittskarte für die nächste Saison.

Anschließend zeigten sich die beiden amtierenden Beigeordneten bei Horst Daleki mit einem weiteren Geschenk für sein Hobby, dem Angelsport, erkenntlich. Im Anschluss wurden zwei Weggefährten von Horst Daleki, Sabine Perk und Gerd Schricker, für 20-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. An Gerd Schricker gewandt, meinte Andrea Nahles: „Euch beide, Horst und Dich kenne ich eigentlich nur im Doppelpack.“ Die Feierstunde fand in gemütlicher Runde einen würdigen Ausklang.

Pressemitteilung

SPD-Ortsverein Weibern

Horst Daleki (Bildmitte) im Beisein von Andrea Nahles (links), dem Vorsitzenden der SPD Weibern Michael Hilger (rechts) und der weiteren Geehrten Sabine Perk und Gerd Schricker. Foto:

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