Allgemeine Berichte | 29.09.2015

Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Dedenbach

Ein „historisches Ereignis“ für den Ort

Bürgermeister Johannes Bell und Wehrleiter Karl Oelsberg konnten einige Feuerwehrkameraden befördern, die sich gern mit der gesamten Wehr zum Erinnerungsfoto versammelten.WER

Dedenbach. Ein großer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Dedenbach war der Tag der offenen Tür. Erstmals in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Dedenbach konnte ein neues Feuerwehrfahrzeug gesegnet werden. Bisher wurden in Dedenbach stets gebrauchte Fahrzeuge stationiert. So bezeichnete Ortsbürgermeister Joachim Schneider die Segnung des neuen KLF (Kleinlöschfahrzeug) als „historisches Ereignis“ für die Dedenbacher Wehr. Die Verbandsgemeinde Brohltal als Träger der Feuerwehr hatte insgesamt vier KLF in diesem Jahr beschafft, wovon eines der Dedenbacher Feuerwehr dienen soll. Das auf einem Opel-Fahrgestell aufgebaute KLF verfügt neben der üblichen Ausrüstung auch über einen 500-Liter-Wassertank, wodurch die Feuerwehr Dedenbach jetzt erstmals auch über ein Wasser führendes Fahrzeug verfügt, was die Schlagkräftigkeit und Einsatzfähigkeit der Wehr enorm vergrößert. Die Gesamtkosten für das Fahrzeug belaufen sich auf 58.500 Euro, wozu das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro zahlt. Wehrführer Hans-Jürgen Siegler freute sich, zu diesem Anlass neben Bürgermeister Johannes Bell, Ortsbürgermeister Joachim Schneider, Wehrleiter Karl Oelsberg und Pfarrer i. R. Ottmar Fechler auch Abordnungen benachbarter und befreundeter Wehren begrüßen zu können. „Wir haben etwas geschafft, was bisher nie der Fall war - wir haben ein neues Feuerwehrfahrzeug für unsere Wehr erhalten“, stellte Siegler dann auch freudig fest. Er sprach die Hoffnung aus, dass das Fahrzeug nicht allzu oft für Einsätze benötigt wird.

Auch Bürgermeister Johannes Bell freute sich, dass der Dedenbacher Wehr endlich auch einmal ein neues Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden konnte. „Die Feuerwehr ist kein Selbstzweck, sie muss bereit sein, wenn Not am Mann ist. Ein solcher Dienst ist aller Ehren wert“, stellte Bell fest. Der Dienst in der freiwilligen Feuerwehr stelle enorme Anforderungen an die Wehrangehörigen, ob bei der Ausbildung, der Fortbildung oder Übungen. Bürgermeister Bell konnte Andreas Bregenzer, der aus der Jugendfeuerwehr kommt, als Feuerwehrmannanwärter und Jan Kröger, der aus Nordrhein-Westfalen zugezogen ist und bisher bereits aktiv in einer Wehr tätig war, als Hauptfeuerwehrmann verpflichten. Nach erfolgreich abgeschlossenen Fortbildungen konnten Dominik Göbel, Christoph Schmitt und Andreas Schröder zum Oberfeuerwehrmann befördert wer-den. Johannes Breuer durfte sich über die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann freuen. Er ist bereits als Gerätewart in der örtlichen Wehr tätig. Der Bürgermeister sprach die Hoffnung aus, dass der entsprechende Lehrgang auch bald abgeschlossen werden könne. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschule in Koblenz konnte Bürgermeister Bell den bisher mit der vorübergehenden Wahrnehmung beauftragte Gregor Michels zum Brandmeister befördert und offiziell zum stellvertretenden Wehrführer ernannt werden. Er erhielt die Ernennungsurkunde und leistete seinen Diensteid. In diesem Zusammenhang gratulierte und dankte der Bürgermeister gemeinsam mit dem Wehrleiter Karl Oelsberg Ria Werner, die gemeinsam mit Klaus Salzmann die Jugendfeuerwehr Vinxtbachtal betreut, zu ihrer ebenfalls erfolgreich abgeschlossenen Gruppenführerausbildung. Ihr gemeinsamer Dank galt auch Klaus Salzmann für die „gute und wertvolle Arbeit“ in der Jugendfeuerwehr.

Ortsbürgermeister Joachim Schneider dankte sowohl als Feuerwehrmitglied als auch als Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde für die Investition in ein neues Feuerwehrfahrzeug. Sein Dank galt aber auch dem früheren Wehrführer Ewald Börder, der während seiner Zeit als Wehrführer schwierige Zeiten zu meistern hatte. „Wir sind froh, eine solche Feuerwehr zu haben, die sich auch auf der örtlichen Ebene vielfältig mit einbringt“, lobte Bürgermeister Bell. Für das neue Fahrzeug wünschte er allen, dass diese nach Möglichkeit nur wenige Einsätze habe und stets ohne Schäden zurück ins Gerätehaus finde. Auch Wehrführer Hans-Jürgen Siegler dankte für die Anschaffung des neuen Fahrzeugs, für das anschließend Pfarrer i. R. Ottmar Fechler den Segen Gottes erteilte. Beim anschließenden Tag der offenen Tür konnten die Gäste das neue Fahrzeug in Augenschein nehmen. Bei herrlichem Wetter feierten sie das Ereignis und tauschten sich aus.

Brandmeister Gregor Michels wurde zum stellvertretenden Wehrführer in Dedenbach ernannt und legte den Diensteid ab.

Brandmeister Gregor Michels wurde zum stellvertretenden Wehrführer in Dedenbach ernannt und legte den Diensteid ab.

Bürgermeister Johannes Bell und Wehrleiter Karl Oelsberg konnten einige Feuerwehrkameraden befördern, die sich gern mit der gesamten Wehr zum Erinnerungsfoto versammelten.Fotos: WER

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