Allgemeine Berichte | 15.03.2013, 14:40 Uhr

LKW-Unfall auf der A61 erfordert DRK-Einsatz

Einsatz bis in die frühen Morgenstunden

DRK-Betreuungsdienstgruppe versorgt Stauopfer

Kreis Ahrweiler. Kürzlich ereignete sich gegen 21.15 Uhr auf der A61 in Fahrtrichtung Koblenz zwischen den Anschlussstellen Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig ein Verkehrsunfall, an dem zwei LKW beteiligt waren. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Infolge des Unfalls kam es zur Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Süden, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Nach Angaben der Einsatzleitung vom Deutschen Roten Kreuz, DRK, kam es zu einem etwa fünf Kilometer langen Rückstau, von dem rund 500 Personen, darunter auch Kleinkinder, betroffen waren.

Um 21.55 Uhr wurde die zentrale DRK-Betreuungsgruppe des Landkreises Ahrweiler und die DRK-Führungsgruppe zur Errichtung einer Einsatzleitung alarmiert. Insgesamt 25 Rotkreuzler zogen mit fünf Fahrzeugen in den Einsatz, um den im Stau ausharrenden Autofahrern zu helfen. 240 Liter Heißgetränke, 198 Einwegdecken sowie diverse Süßigkeiten für die Kinder wurden durch die Rotkreuzkräfte an die Stauopfer verteilt. Das Technische Hilfswerk, THW, unterstützte den DRK-Einsatz tatkräftig mit drei Kräften und einem Einsatzfahrzeug und verteilten insgesamt 120 Liter Kraftstoff an die Autofahrer, denen der Treibstoff im Stau ausgegangen war. „Bei diesen Minustemperaturen lassen die Autofahrer im Stau natürlich die Motoren laufen, damit die Fahrzeugheizung weiter funktioniert. Bedingt durch die lange Dauer des Staus kann es natürlich passieren, dass einigen Autofahrern dann der Kraftstoff ausgeht. Gesundheitliche Schäden durch Unterkühlung können die Folge sein. Freundliche Gespräche mit den Helfern, Heißgetränke, Süßigkeiten für die Kinder und Decken, damit die Kinder ein wenig schlafen können, machen die Situation für die Betroffenen ein wenig erträglicher“, beschreibt DRK-Pressesprecher Thorsten Trütgen die Aufgaben des DRK in der Stauopferbetreuung. „Sollte unter den Stauopfern ein medizinischer Notfall eintreten, beispielsweise weil dringend einzunehmende Medikamente in der Wohnung liegen, können wir natürlich auch hier helfen und sind als Stauhelfer direkt vor Ort“, ergänzt Trütgen. Glücklicherweise ist diese Situation nicht eingetreten. Alle vom Stau betroffenen Personen konnten ihre Fahrt nach fast sechs Stunden wohlbehalten fortsetzen.

Pressemitteilung

des DRK-Kreisverbandes

Ahrweiler

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